Ist Bertelsmann für die Zukunft gewappnet?
Konzernchef Thomas Rabe ist stolz auf das Erreichte. Die Rückschläge der vergangenen Monate werfen aber Schatten auf seine Erfolgsbilanz – und sind eine Hypothek für den Medienmanager.
Konzernchef Thomas Rabe ist stolz auf das Erreichte. Die Rückschläge der vergangenen Monate werfen aber Schatten auf seine Erfolgsbilanz – und sind eine Hypothek für den Medienmanager.
Der Umsatz von Bertelsmann steigt, die Zerschlagung von Gruner + Jahr wird vollzogen. In der Strategie des Konzernchefs Thomas Rabe ist das Zeitschriftenhaus fast schon eine Randnotiz. So setzt er Zeichen.
Zuletzt hatte der Medienkonzern einige Rückschläge hinnehmen müssen. Vorstandschef Thomas Rabe sieht ihn dennoch auf einem guten Weg und will an seiner Strategie festhalten.
Warum gehen bei der Fusion von Gruner + Jahr und RTL Deutschland Magazine verloren? Was wird aus dem „Stern“ und der großen Multimedia-App? Fragen an den Chief Content Officer Stephan Schmitter.
Wenn der Bertelsmann-Chef Thomas Rabe mit Zahlen kommt, wie bei der Bilanz von RTL, will er etwas beweisen. Etwa, dass Gruner + Jahr zerlegt werden muss. Doch was sind das für Zahlen?
Die Strategie der nationalen Medien-Champions geht nicht so auf wie geplant. Gleichzeitig sinken die Werbeerlöse.
Mit der Integration von Gruner + Jahr hakt es, die Kartellämter untersagen Fusionen, im Streaming gibt es Technikprobleme und die Wirtschaftslage macht alles noch schlimmer. RTL-Chef Rabe ist aber mit sich im Reinen.
Zuerst Gruner + Jahr, jetzt RTV: Bertelsmann schließt Verlage, die mit gedruckter Presse zu tun haben. RTV produziert TV-Beilagen in Millionenauflage, macht aber angeblich Minus. Ein Schlag ins Kontor.
„Hyper Hyper“ „How Much Is the Fish?“ oder „Maria (I Like it Loud)“ – Hits haben Scooter einige. Die Rechte an den Aufnahmen liegen fortan beim weltgrößten Musikkonzern.
Der Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner kündigt die Streichung vieler Stellen bei „Bild“ und „Welt“ an. Zugleich sagt er, er wolle den Journalismus im Digitalzeitalter stärken. Passt das zusammen?
Das Vorgehen von Bertelsmann bei Gruner + Jahr muss uns allen zu denken geben: Ein Gastbeitrag der Aufsichtsratsvorsitzenden der Funke Mediengruppe.
In der Welt von Rabe und McKinsey scheinen solide Print-Verkaufszahlen eher eine Warnung zu sein, die den Anfang vom Ende signalisiert.
Die Zerschlagung von Gruner + Jahr durch den Bertelsmann-Chef Thomas Rabe stößt auf Widerstand. Die Chefredakteure von „Geo“ geben ihre Posten ab. Ehemalige Magazinchefs melden ihren Protest an.
Nun wissen wir, was die „Fusion“ von Gruner + Jahr und RTL bedeutet: Von dem einst stolzen Verlag in Hamburg bleibt nicht viel übrig. Eine historische Zäsur.
Die Mitarbeiter hatten das Schlimmste befürchtet. Jetzt ist klar, dass nur wenige Titel unter dem Dach von RTL überleben werden. Auch dort werden Stellen gestrichen.
Es ist der befürchtete Ausverkauf: Der Bertelsmann- und RTL-Deutschland-Chef Thomas Rabe streicht beim Verlag Gruner + Jahr 700 von 1900 Stellen. 23 Zeitschriftentitel fallen weg, „Stern“, „Brigitte“, „Capital“ und „Geo“ bleiben.
Inkasso-Unternehmen Arvato Financial Solutions steht wegen rüden Umgangs mit Gaskunden in der Kritik
Mitarbeiter von Arvato Financial Solutions haben sich mit Gewalt Zugang zu Wohnungen britischer Gaskunden verschafft. Nun lässt das Unternehmen den Betrieb ruhen. Und die Politik fordert Wiedergutmachung.
Schuldeneintreiber von British Gas haben bei säumigen Haushalten die Wohnung aufgebrochen, um Vorkasse-Gaszähler einzubauen. Nun ist der Konzern entsetzt – und bittet um Entschuldigung
Für Bertelsmann läuft gerade wenig nach Plan. Ein Projekt nach dem anderen scheitert.
Es sollte nationale Medienchampions geben als Gegengewicht zu Netflix und Co. Doch dieses Kalkül geht nicht auf.
Noch ist er Finanzchef, ab 2024 steht Thomas Coesfeld an der Spitze des viertgrößten Musikunternehmens der Welt. Er folgt auf Branchenveteran Hartwig Masuch. Auch Coesfelds Bruder gehört dem Topmanagement des Medienkonzerns an.
Die niederländische Wettbewerbsbehörde ACM wolle den angestrebten Zusammenschluss von RTL Nederland und Talpa Network nicht genehmigen, teilte der börsennotierte Konzern mit. Und nennt den Grund.
Damit die Millionen nicht an eine deutsche Familie gehen: Xavier Niel besitzt Zeitungen und einen Telekom-Anbieter, jetzt hat er es auf die Sendelizenz des rentabelsten TV-Senders Europas abgesehen.
Bei dem Verlagshaus wird über einen Komplettverkauf oder eine Zerschlagung spekuliert. Die Konzernleitung schweigt. Und die Mitarbeiter protestieren.
Viele ältere Musiker wie Bruce Springsteen, Bob Dylan oder Phil Collins haben für viele Millionen Rechte an ihrem Schaffen verkauft. Jetzt gesellt sich mit Justin Bieber ein deutlich jüngerer hinzu.
In Frankreich buhlen Medienmogule um Marktanteile. Es geht um Presseverlage und Sender. Als deutscher Mitspieler sieht Bertelsmann, aus dessen Strategie man erst einmal schlau werden muss, schlecht aus.
Begleitet von großen Fernsehinterviews hat am Dienstag der Verkauf der Autobiografie von Prinz Harry begonnen. Die zweite Auflage gibt der Verlag gerade schon in den Druck.
Von Meta bis Microsoft: Die Wettbewerbsbehörden kämpfen unter dem amerikanischen Präsidenten aggressiver gegen Fusionsvorhaben. Aber ihre Umtriebigkeit birgt auch Gefahren.
Keine Frage, dass die großen Themen die Managerinnen und Manager auch im neuen Jahr in Atem halten werden. Aber einige haben eine ganz andere Perspektive.
Mindestens fünf weitere gute Jahre für die Branche erwartet Masuch. Nach etwas „Schnappatmung“ durch den Zinsanstieg dürften auch Katalogdeals wieder zunehmen. Im Vergütungsstreit mit Tiktok fordert er, zur Not auch Musik von der App abzuziehen.
Der Bertelsmann-Chef Thomas Rabe hat bei der Fusion von RTL und Gruner + Jahr alle Zeitschriftentitel auf den Prüfstand gestellt. Jetzt gibt es Hinweise, welche Magazine es erwischen könnte.
Jeronimo Folgueira hat Deezer eine neue Strategie verpasst und früh die Preise erhöht. Der schwache Aktienkurs schreckt ihn nicht, auch Abo-Verluste nimmt er hin – und plädiert dafür, nicht mehr alle Streams gleich zu vergüten.
Der Verlag Penguin Random House wollte den Konkurrenten Simon & Schuster schlucken. Das hat die amerikanische Kartellbehörde verhindert. Nun nimmt der Chef der Bertelsmann-Tochter Penguin Random House, Markus Dohle, seinen Hut.
Christian Körner war lange Jahre Pressechef von RTL, jetzt übernimmt er die Kommunikation der Ufa. Die frühere SWR-Landesfunkhauschefin Simone Schelberg wird Ko-Direktorin des Mainzer Medieninstituts.