Medikamente gegen Fieber und Schmerzen werden knapp
Auf dem Festland gilt die Corona-Lage als unübersichtlich. Die Behörden meldeten am Montag die ersten beiden Toten im Zusammenhang mit dem Virus seit knapp drei Wochen.
Auf dem Festland gilt die Corona-Lage als unübersichtlich. Die Behörden meldeten am Montag die ersten beiden Toten im Zusammenhang mit dem Virus seit knapp drei Wochen.
Die andauernden Lieferengpässe für Fieber- und Hustensäfte für Kinder, aber auch andere Medikamente erhöhen den Druck auf die Politik. Forderungen nach einem staatlichen Eingreifen in die Arzneimittelproduktion werden laut.
Auch Krankenhäuser warnen vor Engpässen
In den Apotheken ist derzeit manches Medikament kaum lieferbar – auch Fiebersaft für Kinder. So will Gesundheitsminister Karl Lauterbach jetzt gegensteuern.
Inmitten einer Welle von Atemwegserkrankungen fehlen immer wieder grundlegende Arzneien wie Kinderfiebersäfte. Was hat die Industrie falsch gemacht? Oder war es gar nicht die Industrie?
Auf der Suche nach einem Medikament gegen Alzheimer setzen Forscher auf bestimmte Antikörper. Endlich scheint ein Mittel gefunden, was tatsächlich hilft.
Mediziner bezeichnen das Medikament als „revolutionär“: Eine Studie zeigt, dass das Mittel Lecanemab, den Abbau im Gehirn bei Patienten mit Alzheimer im Frühstadium, verlangsamt. Allerdings gehen auch Nebenwirkungen mit der Einnahme einher.
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz will der Pharmakonzern Sanofi die Entwicklung von Wirkstoffen deutlich beschleunigen und verbilligen. Die Frankfurter wollen dafür die Schwarmintelligenz der globalen Forschergemeinde anzapfen.
Nicht nur Apotheker klagen über Lieferengpässe – die Vorstufe zum Versorgungsengpass. Haben wir bei den Medikamenten die Globalisierung zu weit getrieben?
Die Versorgung mit wichtigen Medikamenten ist in Deutschland fragil, warnen Experten. Hinter dem Mangel steckt ein großes Problem.
Der Pharmakonzern Merck will seine Produktivität im Bereich Forschung und Entwicklung verdoppeln. Mehr Medikamente sollen für eine größere Zahl an Patienten entstehen – und dies schneller als bisher.
Nicht nur Alltagsarzneien werden knapper, auch Medikamente gegen gefährliche Krankheiten fehlen öfter.
Ein Diabetesmittel zum erfolgreichen Abnehmen? In Amerika ist das schon länger ein Hype. In Deutschland breitet er sich gerade aus. Ein Arzt spricht im Interview über den Erfolg und die Gefahren, die damit verbunden sind.
Studien belegen keine Wirkung der Homöopathie – aber wegen eines Gesetzes von 1976 dürfen Firmen dennoch mit angeblichen Effekten werben. Wie kann das sein?
Bei Brustenge werden Herzkranke allzu schnell mit dem Katheter behandelt – Medikamente sind jedoch auch wichtig. Das klingt banal, doch mit der Therapietreue hapert es bei vielen Patienten.
Die Bundesregierung beendet ihre Klausur in Meseberg. In Deutschland gilt zum letzten Mal der Tankrabatt. Und: Michail Gorbatschow ist mit 91 Jahren gestorben. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Viele Apotheker sind frustriert und sagen klar: „Wir befinden uns in einer Medikamentenkrise!“ Und sie stellen die gängigen Rabattverträge von Krankenkassen mit einzelnen Herstellern in Frage.
Es gibt Lieferengpässe für ein wichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Schlaganfällen. Kliniken bekommen bereits weniger Wirkstoff, als sie bestellen. Reichen die Vorräte für den Winter?
Die Volkswagen-Stiftung fördert ein Projekt der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek. Es könnte unter anderem zu besseren Corona-Medikamenten führen.
Das Corona-Medikament Paxlovid wird bisher nur selten an Patienten ausgegeben. Bei Ärzten und Apothekern stößt das Präparat auf Skepsis. Nun droht Hunderttausenden Verpackungen die Vernichtung.
Schwangere mit hohem Blutdruck erhalten nur zurückhaltend Medikamente. Dabei profitiert von der passenden Behandlung nicht nur die Mutter, sondern auch das ungeborene Kind.
Laut dem Londoner Gesundheitsministerium schützt das Präparat sowohl gegen die ursprüngliche Corona-Variante als auch gegen Omikron. Der Impfstoff soll im Herbst als Booster zur Verfügung stehen.
Antivirale Medikamente, zusammen mit Interferon gegeben, sind in Zellkulturen hoch wirksam gegen SARS-CoV-2. Forscher hoffen auf einen neuen Therapieansatz.
Bestimmte Arzneien sollen gezielt gegen Juckreiz bei Neurodermitis helfen. Wer profitiert von welchem Präparat?
Arzneimittel sollen schon in kleinsten Dosen biologische Effekte auslösen. Das tun sie – auch in der Umwelt, wie neue Studien ergeben. Umweltschützer fordern nun einen anderen Umgang mit Medikamenten.
Corona-Medikamente müssen schnell verabreicht werden, damit sie Risikopatienten einen Vorteil bringen. Der Bundesgesundheitsminister will deshalb die Apotheken entmachten – und es Ärzten erlauben, die Packungen selbst abzugeben.
Merck-Chef Belén Garijo spricht im F.A.Z.-Interview über die Folgen von Ukrainekrieg, Gaskrise und Inflation, wie man Entscheidungen in einer höchst unsicheren Zeit trifft – und was Forscher bewegt, die die Welt retten.
In der Nachkriegszeit wurden Medikamente an Heimkindern getestet. Oft ging es auch darum, die Jungen und Mädchen einfach ruhigzustellen. Nun sollen in Nordrhein-Westfalen Fachleute dieses dunkle Kapitel erforschen.
Andreas Dengel wurde mit nur 28 Jahren Professor an der Frankfurter Universität – in Rekordzeit. Und trotz einer Depression. Seine Krankheit offenbart er auch, um anderen Mut zu machen.
Was das Coronavirus im Gehirn von Long-Covid-Patienten macht, wie es übertragen wird und wie vertrauenswürdig Medikamentenstudien sind – Fragen, die nach Evidenzen schreien. Ein Podcast über die schwierige Suche nach Wahrheiten.
Nach vielen Jahren bringt Dr. Wolff ein neues Produkt heraus – für den Mittelständler, den man von Alpecin und Linola kennt, war das ziemlich mühsam.
In den Vereinigten Staaten sind jährlich 300.000 Menschen von der besonderen Form des Haarausfalls. Lange haben Pharmaunternehmen daran geforscht. Nun hat die Arzneimittelbehörde FDA das erste Mal ein Medikament erlaubt.
Immer wieder nehmen wir uns vor, gesünder zu leben – und besser zu essen. Der Neurologe Christof Kessler erklärt, wie das klappt und warum Ernährung sich sogar auf die Psyche auswirkt.
Die amerikanische Arzneimittelbehörde hat einen Bericht über den Impfstoff Novavax veröffentlicht. Demnach könnte das Risiko für Herzmuskelentzündung größer sein als bei anderen Impfstoffen.
Viele Patienten, die unter Depressionen leiden, wollen keine Medikamente nehmen. Dabei könnten diese nach Einschätzung von Psychiater Ulrich Hegerl dazu beitragen, dass die Menschen überhaupt die Kraft finden, sich ihren Problemen zu stellen.
Ihr Anteil am Pharmamarkt steigt auf 31,4 Prozent. Vor allem Krebsimmuntherapien und Therapien gegen chronische Erkrankungen haben diese Entwicklung angetrieben.