Wie sich Mini-Roboter effektiv einsetzen lassen
Winzige Roboter, die Medikamente transportieren, könnten im Kollektiv mehr bewirken. Wie sich ihre Leistung steigern lässt, haben Mainzer Physiker in einem Modell untersucht.
Winzige Roboter, die Medikamente transportieren, könnten im Kollektiv mehr bewirken. Wie sich ihre Leistung steigern lässt, haben Mainzer Physiker in einem Modell untersucht.
Viele wichtige Medikamente sind gerade schwer zu bekommen. Die Bundesregierung will dagegen vorgehen, doch den Ärzten reicht das nicht. Nun soll der Staat wichtige Säfte und Tabletten einlagern.
Die Richter des 13. Zivilsenats verwiesen auf das allgemeine Lebensrisiko einer Krebserkrankung
Von Ratiopharm kommt der Fiebersaft, der monatelang ausverkauft war. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Burkhardt über den Frust eines Quasimonopolisten.
Brüssel plant eine umfassende Reform der EU-Pharmagesetze. Ein Binnenmarkt für Arzneimittel soll den Zugang zu Medikamenten „für alle“ erleichtern und Arnzeimittelengpässe verhindern. In der Branche stoßen die Pläne auf Kritik.
Iris S. war lange von Medikamenten abhängig. Mit Benzodiazepinen hat sie sich betäubt, durch die Drogen konnte sie ihre Probleme verdrängen. Ein Apotheker hat sie jahrelang versorgt – ein Rezept wollte er nie sehen.
Das Medikament Fezolinetant soll eine hormonfreie Alternative gegen Hitzewallungen sein. Ärzte erklären, wie sicher und wirksam es wirklich ist.
Der Gesundheitsminister will durch Zugeständnisse an die Pharmaunternehmen die Lieferengpässe bei Arzneimitteln beseitigen.
In der Pandemie wurden deutsche Biotech-Firmen wie Stars gefeiert. Jetzt machen ihnen Bürokratie und Politik das Leben schwer.
Dank seiner Blockbuster Jardiance und Ofev wächst der Pharmakonzern weiterhin stark. In den kommenden sieben Jahren sind 20 Neuzulassungen von Arzneimitteln geplant.
Derzeit werden einige neue Substanzen als Arzneimittel gegen Schizophrenie getestet. Forscher wollen außerdem den Nutzen älterer Antipsychotika verbessern.
In Apotheken fehlen bereits wichtige Arzneien, und im Sommer läuft auch noch eine Regelung aus, die Apothekern noch etwas Spielraum bei der Bereitstellung von Medikamenten ließ. Ihr Verband warnt vor Unterversorgung.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach macht Ernst: Auf der Kabinettsklausur in Meseberg präsentiert er seine Pläne für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Geheimniskrämerei mancher Ärzte wird dann nicht mehr möglich sein.
Evonik stellt in Hanau Vorprodukte für den Biontech-Impfstoff her. Mit einer neuen Anlage will der Konzern nun die Entwicklung neuer Arzneien ermöglichen.
Jens Baas ist Herr der größten deutschen Krankenkasse. Im Interview kritisiert der TK-Chef unnötige Rückenoperationen, obszöne Arzneipreise – und warnt vor einer Verhaltenspolizei im Gesundheitswesen.
Der obligatorische Warnhinweis bei der Werbung für Medikamente soll in Zukunft gegendert werden. Konkrete Folgen für die Gleichstellung verspricht sich das Gesundheitsministerium durch die Reform aber nicht.
Boris Rhein (CDU) macht sich für einen Medikamentengipfel stark. Davon soll auch das Land profitieren: Schließlich sei Hessen einst die Apotheke Europas gewesen.
Der britische Pharmakonzern Astra-Zeneca steigert seinen Umsatz und Gewinn deutlich. Konzernchef Soriot baut auf neue Medikamente.
Versuche mit Tieren sollen reduziert werden. Bei der Arzneientwicklung ist dies kaum möglich, internationale Regeln schreiben sie bisher vor.
Fieber- und Schmerzmittel, vor allem für Kinder sind vielerorts knapp. In der Linden-Apotheke in Augsburg setzen die Betreiber auf Eigenproduktion, jedoch nur um die Notfallversorgung zu sichern. Der Mangel ist aus ihrer Sicht ein speziell deutsches Problem.
Wer unter COPD im fortgeschrittenen Stadium leidet, dessen Lunge ist oft schon so geschädigt, dass eine normale Atmung kaum möglich ist. Doch es gibt Methoden, die Symptome zu abzumildern.
Der Medikamentenmangel zeigt es: Die Gesundheit ist den Deutschen in Zukunft mehr denn je lieb und teuer. Sie wird es sein müssen.
Fiebersäfte, Antibiotika und sogar Krebsmedikamente: Immer wieder fehlen hierzulande Arzneimittel. Die Pharmaindustrie hat ein paar Ideen – doch es könnte teurer werden.
In Europa müssen neue Medikamente in Tierversuchen auf Unbedenklichkeit getestet werden. In den USA ist das neuerdings nicht mehr der Fall. Warum geht das nicht auch hierzulande?
Gute Nachrichten für die Behandlung von starkem Übergewicht: Neue Medikamente und Abnehmspritzen könnten besonders Jugendlichen helfen.
Das Medikament Paxlovid hilft gegen Covid-19. Ärzte verschreiben es in Deutschland dennoch kaum. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.
Mehr Kassen-Geld für Fiebersaft und Zäpfchen für Kinder: Ab Februar wollen Krankenkassen mehr als bisher für Iboprofen, Paracetamol oder Antibiotika erstatten. Das soll den Mangel an Alltagsmedikamenten für Kinder mildern.
Affenpocken sind mittlerweile in mehr als 100 Ländern nachgewiesen worden. Man befürchtete, das Virus könne so mutiert sein, dass es nicht mehr auf die üblichen Medikamente reagiere. Anscheinend ist die Sorge unbegründet.
Sie sind schwer krank, doch helfen können ihnen die Ärzte oft nicht. Wieso fehlen überall Antibiotika für Kinder?
Ein neues Medikament soll besser als andere Mittel gegen Schlafstörungen wirken, ohne körperlich abhängig zu machen. Ärzte sind verhalten optimistisch – denn noch ist die Datenlage dünn.
Insgesamt mehr als 45 Medikamente dürften 2023 neu auf den Markt kommen. Das ist nicht wenig. Aber die Industrie sorgt sich, dass manche Arznei nicht in Deutschland ankommt.
Um die Herausforderungen im Gesundheitswesen zu meistern, braucht es mehr Effizienz und Qualität. Das bedeutet nicht weniger Ökonomisierung, sondern mehr.
Lieferschwierigkeiten für einzelne Medikamente werden wohl noch anhalten. Laut Apothekern werden täglich neue Medikamente knapp: Jetzt trifft es Allergiker.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach will Engpässe durch eine höhere Herstellervergütung und mehr Einkäufe in der EU lindern. Krankenkassen sehen darin ein „Weihnachtsgeschenk“ für die Pharmabranche.
Der Präsident der Ärztekammer erhält für die Idee eines „Medikamenten-Flohmarkts“ massive Kritik. In der F.A.Z. präzisiert er deshalb sein Vorhaben und fordert Pragmatismus.
Die Gesellschaft muss sich in Zeiten der Knappheit helfen, das schließt den Griff in die Familienapotheke ein – und übrigens auch, sich an Hausmittel zu erinnern.