1000 Arzneimittel von Lieferengpässen betroffen
Auch in diesem Jahr stockt der Nachschub vieler Medikamente. Europas größter Medikamentenhändler, Phoenix Pharma, glaubt nicht an eine schnelle Beseitigung der Engpässe.
Auch in diesem Jahr stockt der Nachschub vieler Medikamente. Europas größter Medikamentenhändler, Phoenix Pharma, glaubt nicht an eine schnelle Beseitigung der Engpässe.
Jens Baas ist Chef der Techniker Krankenkasse, der größten Krankenkasse Deutschlands. Hier spricht er über steigende Beiträge, das Recht auf unvernünftiges Verhalten und warum er selbst privat versichert ist.
Trumps Maßnahmenpaket zur Senkung der Arzneimittelpreise setzt die europäischen Pharmahersteller erheblich unter Druck. Ihre Reaktion fällt aber offenkundig unterschiedlich aus.
Pharmakonzerne verdienen vor allem in den USA und finanzieren so neue Arzneien. Trumps Vorstoß für eine neue Kostenverteilung im globalen Gesundheitswesen findet auch Fürsprecher.
Medikamente kosten in den USA deutlich mehr als in vielen anderen Ländern. Das will die amerikanische Regierung nun mit einer Anordnung ändern. Unternehmen sprechen von einem verheerenden Plan für die Branche.
Einige Apotheken haben den Medikamentenversand über Amazon eingestellt. Wer das Bett nicht verlassen will, kann sich Arzneien aber auf anderen Wegen liefern lassen. Ein Überblick.
Es ist neuerdings kinderleicht, Cannabis aus der Apotheke zu bekommen. So war das nicht gedacht.
Die elektronische Patientenakte startet am 29. April deutschlandweit, trotz einiger Probleme. Wie ist der aktuelle Stand?
Die Hoffnung ist groß: Ein neues Medikament hilft gegen die Demenz. Es kann den Abbau des Gedächtnisses deutlich verlangsamen. Was Patienten jetzt wissen müssen.
Joachim Kreuzburg hat Sartorius groß gemacht und in den Dax gebracht. Nach 22 Jahren an der Spitze des Pharmazulieferers zieht er zum Abschied Bilanz. Mit Trumps Zöllen, neuen Medikamenten und Künstlicher Intelligenz bleiben die Herausforderungen groß.
Mit Ozempic und Wegovy verdient der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk vor allem in den USA viel Geld. Konzernchef Lars Fruergaard Jørgensen sieht den Hersteller von Diabetes- und Abnehmspritzen trotz Trumps herber Handelspolitik gut gerüstet.
Seit März ist ein neues Mittel zur Vorbeugung von Migräneattacken auf dem Markt. Doch Wissenschaftler und Ärzte sehen den Einsatz neuerer Wirkstoffe teils kritisch. Eine Überblicksstudie gibt ihnen recht.
Immer mehr Bakterien sind multiresistent. Es gibt mittlerweile sogar Keime, gegen die praktisch kein bekanntes Antibiotikum mehr wirkt. Noch haben Ärzte einige Mittel in Reserve, doch neue Medikamente werden dringend gebraucht.
Mehr als eine Millionen Menschen sind in Deutschland abhängig von Angstlösern und Schlafmitteln – häufig, ohne es zu bemerken. Warum das Problem kaum lösbar ist.
Bei Demenzkranken, die Medikamente gegen Depressionen verschrieben bekommen, schreitet der geistige Verfall schneller voran, behauptet eine Studie. Doch unklar ist, was Ursache und Wirkung ist. Absetzen sollte man die Arzneien darum nicht.
Kinder- und Hausarztpraxen sind voll – und werden es wohl noch länger bleiben. Doch nicht nur die Grippe grassiert, eine Krankheitswelle scheint die nächste abzulösen.
Sie helfen, Krankheiten zu heilen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern: Keiner von uns möchte auf bestimmte Medikamente verzichten. Doch was gilt es bei ihrer Einnahme zu beachten?
Apps könnten bald die Hyperaktivitätsstörung ADHS bei Erwachsenen lindern, Kassen sollen die Kosten auf Rezept übernehmen. Effektiver sind offenbar jedoch andere Therapien.
Der Boom um Abnehmmittel machte Novo Nordisk zu einem der wertvollsten Börsenunternehmen der Welt. Das Unternehmen kann mit der Produktion kaum die Nachfrage bedienen. Ein Milliarden-Deal soll Abhilfe schaffen.
Ulrich Ronellenfitsch ist Chirurg und Oberarzt und verdient rund 10.000 Euro netto im Monat. Hier erzählt er, warum er das angemessen findet und wie sein Arbeitsalltag aussieht.
Benzodiazepine sind Medikamente, die schnell abhängig machen. Hat ein Frankfurter Apotheker eine Süchtige damit jahrelang versorgt, ohne jemals ein Rezept von ihr zu verlangen?
Der Vorsitzende des hessischen Apothekerverbands, Holger Seyfarth, über Bürokratie, Lieferengpässe und die Preisentwicklung von Medikamenten.
Nicht nur ältere Menschen nehmen so viele Medikamente ein, dass ihre Wirkstoffe einander schaden können. Wie sich das vermeiden lässt, erklärt die Gesundheitswissenschaftlerin Marjan van den Akker in der F.A.Z.-Reihe „Wissenschaft im Dialog“.
Für Medikamente mit Antikörpern wird Blutplasma gebraucht. Weil es nicht künstlich hergestellt werden kann, ist Hersteller Biotest AG auf Spenden angewiesen.
Die Einsparungen im Haushaltsplan der hessischen Landesregierung werden scharf kritisiert. Im VW-Werk in Baunatal bangen Mitarbeiter um ihre Jobs. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Chef des Pharmakonzerns Sandoz, Richard Saynor, über den größten Patentablauf in der Geschichte der Branche, Nachahmerprodukte für Abnehmmittel und knapp werdende Medikamente.
Die Pharmaindustrie hat einen miesen Ruf. Dabei geht es um Unternehmen, die maßgeblich Leben retten. Kann die Abnehmspritze das Image der Branche verbessern?
Er sieht aus wie ein Hundertfüßer und ist giftig: Ein Krebs, der in mexikanischen Unterwasserhöhlen lebt, könnte Wirkstoffe für neue Arzneimittel liefern. Das haben Frankfurter Forscher herausgefunden.
Künstliche Intelligenz soll die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen. Beispiele für ihren Einsatz liefert der Pharmakonzern Sanofi.
Dem Pharmakonzern winken Milliardeneinnahmen.
Immer mehr Menschen leiden an einer Depression. Viele von ihnen bekommen Antidepressiva verschrieben. Warum die Medikamente keine Heilung garantieren und sogar schaden könnten, erklärt ein Psychiater im Gespräch.
Der französische Pharmakonzern will 50 Prozent seiner Sparte für rezeptfreie Arzneimittel an einen Finanzinvestor verkaufen. Das könnte Milliarden in die Kassen spülen, ist aber politisch umstritten.
Der Druck auf Karl Lauterbach wächst: Es gibt Lieferengpässe bei Medikamenten und eine Schließungswelle. Warum die Apotheker dem Gesundheitsminister eine vernichtende Bilanz ausstellen.
Wieder einmal drohen im Winter wichtige Medikamente knapp zu werden, so der Apothekerverband. Das betreffe auch Impfstoffe. Importe seien keine echte Lösung.
Ein digitales Mammutprojekt steht in den Startlöchern: die elektronische Patientenakte. Ein Hausarzt schildert, wie bereit das Gesundheitssystem für diesen Schritt wirklich ist.
Das Schweizer Unternehmen hat genaue Vorstellungen für sein Innovationstempo. Der aufstrebende Markt für Arzneien gegen Fettleibigkeit zieht auch Roche an.