Keine Wirkung ohne Nebenwirkung
Der amerikanische Wissenschaftsjournalist Thomas Hager sagt der Zukunft technologisierter Arzneimittel nur Gutes voraus. Den Stellenwert gerechter Gesundheitssysteme und verantwortungsvoller Lebensführung verkennt er.
Der amerikanische Wissenschaftsjournalist Thomas Hager sagt der Zukunft technologisierter Arzneimittel nur Gutes voraus. Den Stellenwert gerechter Gesundheitssysteme und verantwortungsvoller Lebensführung verkennt er.
Die Gentherapie Zolgensma gegen spinale Muskelatrophie ist die teuerste Medizin der Welt und hat jetzt auch in Europa die Zulassung erhalten. Seit Beginn sorgt das Medikament jedoch für Schlagzeilen.
Die Corona-Krise zeigt, wie abhängig Europa von Arzneistofflieferungen aus dem Ausland ist. Der Mainzer Chemiker Till Opatz erklärt, wie es dazu gekommen ist und was man dagegen tun kann.
Von Trump empfohlen, von der WHO nun kritisch gesehen: Laut einer aktuellen Studie könnte Hydroxychloroquin die Sterblichkeitsrate bei Corona-Kranken erhöhen. Brasiliens Regierung empfiehlt das Medikament zur Behandlung von Covid-19 weiterhin.
Auch in Zeiten von Corona sollte man die meisten Arzneien weiter nehmen, selbst, wenn sie in das Immunsystem eingreifen. Es gibt aber auch einige Ausnahmen.
Der Bayer-Chef erklärt im F.A.Z.-Interview, warum er auf der Suche nach einem Medikament schon in absehbarer Zeit mit konkreten Erfolgen rechnet – eines alleine aber nicht reichen wird.
In Irland hat sich eine Firma dieser Tage darauf spezialisiert, nicht zuletzt älteren Menschen dringend benötigte Artikel wie Medikamente per Drohne aus der Luft zu liefern.
Die ganze Welt sucht nach Medikamenten und einem Impfstoff gegen das Virus. Novartis-Chef Vasant Narasimhan spricht über Hoffnungsträger aus seinem eigenen Haus und was wir tun müssen, bevor der nächste Angreifer um die Ecke kommt.
Die Welt sucht fieberhaft nach einem Impfstoff und nach Medikamenten gegen Covid-19. Stehen die elementaren Grundsätze der Forschung und Entwicklung auf dem Spiel?
Der Biochemiker Rolf Hilgenfeld forscht seit zwei Jahrzehnten an Coronaviren. Einst fanden Kritiker seine Untersuchungen unwichtig. Jetzt ruhen die Hoffnungen darauf.
Das experimentelle Anti-Viren-Medikament habe bei Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt, teilte der amerikanische Pharmakonzern Gilead mit.
Die Vereinigten Staaten erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei „in Lichtgeschwindigkeit“ zustande gekommen, sagte der Chef der Lebens- und Arzneimittelbehörde.
Bei der Suche nach einem Medikament gegen das neuartige Coronavirus haben amerikanische Wissenschaftler erfolgversprechende Ergebnisse präsentiert: In einer klinischen Studie verkürzte das antivirale Mittel Remdesivir die Genesungsdauer von Covid-19-Patienten um rund 30 Prozent.
Das von dem Pharma- und Biotech-Unternehmen hergestellte Medikament Remdesivir könnte gegen Corona helfen. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Hoffnung die Aktienmärkte euphorisiert.
Eine gestiegene Nachfrage nach Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken lässt das Geschäft der Apotheken blühen. Ein Blick zurück zeigt außerdem: Medikamente werden immer teurer.
Schon vor Corona gab es ständig Lieferengpässe bei Arzneimitteln. Die Gründe liegen im Ausland. Doch der Aufbau einer heimischen Produktion dürfte schwierig werden.
An der Universitätsklinik in Chicago führte ein ursprünglich gegen Ebola entwickeltes Mittel wohl zu einem Rückgang der Covid-19-Symptome. Die Anleger reagieren deutlich, der Hersteller äußert sich zurückhaltend.
320 Millionen Euro soll Deutschland in die Suche nach einem Corona-Medikament stecken. Die Forschung findet in einem internationalen Verbund statt. Die Ergebnisse müssen allen zur Verfügung stehen.
Die Entwicklung neuer Medikamente dauert mehrere Jahre, dennoch könnte es schon in diesem Jahr erste Zulassungen für Covid-19-Mittel geben, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Er warnt allerdings vor Hoffnungen auf ein Wundermittel.
Deutschland könne in Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn in „kürzester Zeit eine Pandemie-Wirtschaft auf den Weg bringen“, beklagt die Grünen-Chefin. Und nicht nur sie meldet sich.
In Amerika wurde der nationale Vorrat an Chloroquin und Hydroxychloroquin aufgestockt. Die Arzneimittelbehörde hat die Verschreibung der Malariamittel an Covid-19-Patienten genehmigt.
Versorgungsengpässe von Arzneimitteln könnten künftig leichter vermieden werden. Forscher aus Potsdam haben ein autonom arbeitendes Chemielabor gebaut, das komplexe organische Moleküle schnell selbst herstellen kann. Die Synthesen steuert ein Computer.
Das Eschborner Unternehmen Innoplexus hat mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine Suchmaschine für das Medizinwissen der Welt entwickelt. Diese dürfen Forscher auf der Suche nach Medikamenten gegen Covid19 vorübergehend kostenlos nutzen.
Der Wettlauf um eine Arzneitherapie oder Impfung gegen Covid-19 nimmt Fahrt auf – mit allen unangenehmen Nebenwirkungen. Entscheidende Daten werden in vielen der Arzneistudien nicht genannt.
Schon länger klagen Apotheker und Patienten über Lieferengpässen von Medikamenten. Inzwischen ist es so schlimm wie seit 30 Jahren nicht mehr. Und das hat nicht einmal zwingend etwas mit dem Coronavirus zu tun.
Eigentlich ist es ein Mittel gegen Gelenkentzündungen, doch womöglich kann Actemra auch schwer erkrankten Coronavirus-Patienten helfen. Der Schweizer Pharmakonzern Roche beginnt ab sofort mit klinischen Tests.
In Amerika werden die Warteschlangen vor Waffenläden immer länger. Eine Gruppe sticht besonders unter den Käufern hervor: Asiatischstämmige Amerikaner wollen sich zunehmend schützen – aus Angst vor Gewalt gegen sie.
Einem kleinen österreichischen Biotechnologieunternehmen fehlen 10 Millionen Euro für eine klinische Studie an einem erprobtem Wirkstoff. Erste Tests sollen in China stattfinden.
In diesen schwierigen Tagen ist es ein Lichtblick: Behörden unterstützen Pharmakonzerne bei den sonst langwierigen Zulassungsverfahren. Damit können viel mehr Menschen auf eine mögliche Infektion hin getestet werden.
Ein lebenswichtiges Arzneimittel wurde unter schwerstkranken Kindern verlost. Die Lotterie ist ein beispielloser Tabubruch, der unsere Werte massiv beschädigt. Ein Gastbeitrag.
Pharmaunternehmen und Forscher arbeiten intensiv an Impfungen und Arzneien gegen das Virus. Die wichtigsten Fragen im Überblick.
Arzneimittel sollen wieder mehr in Europa hergestellt werden, sagt der Unions-Fraktionschef. Und auch in anderen Technologien mahnt er größere Souveränität an.
Schwangere erhalten zur Geburt ein Medikament, das dafür nicht zugelassen ist. Im vermeintlichen Skandal um Cytotec wurden wichtige Punkte übersehen.
Medikamente gegen seltene Erkrankungen zu entwickeln ist eine schwierige Aufgabe. Durch engagierte Forschung von Medizinern, Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen gelingt dies immer besser. Dennoch ist es ein weiter Weg, bis alle Menschen mit seltenen Erkrankungen versorgt werden können.
Ist das Medikament Misoprostol, das die Geburt einleiten soll, gefährlich? Jüngste Berichte über das Wehenmittel haben Schwangere eher verunsichert als aufgeklärt. Das Problem liegt vor allem in der Anwendung.
In keinem EU-Land erreichen neue Medikamente schneller den Markt als hierzulande. Besonders in der Krebsbehandlung ist Deutschland fortschrittlich: Durch eine bessere Früherkennung sinkt die Zahl der Todesfälle deutlich.