Leichte Erholung an der Börse
Dem kräftigen Kursrutsch des Dax nach dem Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten vom Freitag folgt zum Wochenauftakt eine Erholung.
Dem kräftigen Kursrutsch des Dax nach dem Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten vom Freitag folgt zum Wochenauftakt eine Erholung.
Spekulationen auf eine Drosselung der amerikanischen Geldschwemme drücken die europäischen Aktienmärkte kräftig ins Minus. Auslöser sind die überraschend starken Arbeitsmarktdaten. Der Dax verliert 2,4 Prozent.
Deutsche Aktien sind teurer geworden. Weil in Japan die Wirtschaft gut läuft und die Kurse dort steigen.
Vor dem mit Spannung erwarteten amerikanischen Arbeitsmarktbericht hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag moderat nachgegeben. Die uneinheitlichen Vorgaben der Übersee-Börsen gaben keine eindeutigen Impulse.
Mit einer stabilen Konjunktur rückt in Amerika das Ende lockerer Geldpolitik näher. Soweit ist die EZB noch nicht - manche Marktteilnehmer erwarten schön diese Woche eine weitere Zinssenkung.
Der Dax hat am Freitag kräftig nachgegeben. Nicht nur ein enttäuschender Arbeitsmarktbericht aus Amerika belastete die Stimmung, sondern auch charttechnische Faktoren. Trotz seines Durchhängers könnte der Leitindex in der neuen Handelswoche aber mit neuem Schwung ein Rekordhoch anpeilen, so Analysten.
Konjunktursorgen dürften bei Dax-Anlegern zu Wochenschluss für Zurückhaltung sorgen. Am Nachmittag steht der amerikanische Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar zur Veröffentlichung an. Zuletzt hatte eine unerwartet hohe Zahl von Arbeitslosen-Anträgen neue Zweifel an der konjunkturellen Erholung der Vereinigten Staaten geweckt. An der Wall Street hatte dies am Donnerstag zu Gewinnmitnahmen geführt. Der Dow-Jones-Index verlor 0,4 Prozent, der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,3 Prozent. Der Nasdaq-Composite schloss dagegen nahezu unverändert.
Vor dem mit Spannung erwarteten amerikanischen Arbeitsmarktbericht ist der Dax am Freitag fast unverändert in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex notierte bei 7333 Zählern und damit nur wenige Punkte unter seinem Vortagesschluss. Anleger warteten auf die amerikanischen Jobdaten, die für 13.30 Uhr erwartet werden. Analysten rechnen mit 125.000 neu geschaffenen Stellen im Oktober und einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent.
Der Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten schürt die Konjunkturhoffnung. Auch die Berichte der Unternehmen sind zunehmend positiv gewertet.
Die Hoffnung auf einen erfreulichen Arbeitsmarktbericht aus Amerika hat den deutschen Aktienmarkt am Freitag etwas gestützt. Der Dax legte um 0,19 Prozent zu auf 7319 Punkte. Die bisherige Wochenbilanz ist mit einem Plus von rund 1,4 Prozent positiv.
Vor dem Arbeitsmarktbericht aus Amerika ist der Dax am Freitag mit einem Minus von 0,36 Prozent in den Handel gestartet. Die Anleger dürften vor dem Höhepunkt der Woche äußerst zurückhaltend agieren, hieß es am Markt.
Wenn Europa noch weiter spart, gingen Arbeitsplätze verloren - so warnt die Internationale Arbeitsorganisation, ein Teil der Vereinten Nationen.
Schwächeres Wirtschaftswachstum in China, schlechterer Arbeitsmarktbericht in Amerika - schon weicht die Euphorie der Verunsicherung. Die Korrektur dürfte nicht von Dauer sein.
Vor dem wichtigen amerikanischen Arbeitsmarktbericht ist der Dax am Freitag knapp behauptet in den Handel gegangen. Börsianer sprachen angesichts der mit Spannung erwarteten Daten von einer abwartenden Haltung der Anleger.
Die schwachen Auftragseingänge der deutschen Industrie belasten am Freitag die europäischen Aktienmärkte. Der Kurssturz von Unicredit setzt sich unvermindert fort.
In den Vereinigten Staaten sind im September mehr neue Stellen geschaffen worden als erwartet. Die Arbeitslosenquote beträgt indessen weiter 9,1 Prozent.
An der Wall Street schlossen die Aktienindizes auf dem Tageshoch und in Asien legen die meisten Börsen kräftig zu. Das lässt am deutschen Aktienmarkt auf die dritten Tagesgewinne in Folge hoffen.
Die Furcht vor einer Rezession setzt den deutschen Aktien am Montag abermals zu. „Es werden wieder die altbekannten Themen gespielt“, sagt ein Börsianer. Da die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen sei, müsse mit dünnen Umsätzen gerechnet werden.
Verunsicherte Anleger stehen am Freitag am Aktienmarkt überwiegend auf der Verkäuferseite. „Die Anleger haben Angst, dass die amerikanischen Arbeitsmarktdaten enttäuschen und die Rezessionsängste noch einmal verschärfen könnten,“ sagen Händler.
Wichtigster Termin im Kalender der Börsianer ist an diesem Freitag die Veröffentlichung des amerikanischen Arbeitsmarktberichts für den Monat August. Analysten gehen von einer konstant hohen Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent aus.
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzte sich zum Start in den Freitag fort. Gegen 9.45 Uhr verliert der Dax 2 Prozent oder 129 auf 6.285 Punkte. Im Tagestief hatte er allerdings bereits bei 6.153 Punkten gelegen.