Löwe im Paket
Jeff Bezos hat zwar mit Büchern angefangen, verdient nun seine Milliarden aber auch mit Filmen. Amazon übernimmt das alte Hollywood. Was hat das zu bedeuten?
Jeff Bezos hat zwar mit Büchern angefangen, verdient nun seine Milliarden aber auch mit Filmen. Amazon übernimmt das alte Hollywood. Was hat das zu bedeuten?
Der Firmen-Gründer tritt als Vorstandsvorsitzender zurück. Für ihn übernimmt der Leiter des boomenden Cloud-Geschäfts, Andy Jassy.
Am Ende siegt die Bequemlichkeit: Mit Corona kamen neue Gewohnheiten. Es hat sich sehr viel mehr geändert, als wir uns eingestehen. Warum das gefährlich ist.
Washingtons Staatsanwalt sieht die Geschäftspraxis von Amazon als Preistreiberin und hat darum Kartellklage eingereicht. Die Rechtswirkung wäre allerdings beschränkt.
Der Online-Händler zahlt mehr als acht Milliarden Dollar – und bekommt die Rechte an 4000 Filmen und 17.000 Fernsehshows.
James Bond und das Nato-Armband: Das kann heute jeder tragen. Zur Individualisierung dient neben dem per Software anpassbaren Zifferblatt allein das jeweilige Armband.
Pakete, Pizza oder Pillen kommen künftig elektrisch. Das hilft der belasteten Stadtluft. Weil kurze Strecken gut planbar sind, wählen immer mehr Lieferdienste Elektroautos.
Der Onlineriese Amazon vernichtet nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace auch weiterhin Neuware. Amazon betont indes, dass die Zahl der Produkte, die entsorgt werden müssten, „im Promillebereich“ liege.
Die Supermarktkette Tegut ist Opfer von Hackerangriffen. Im Darknet kursieren sensible Informationen aus dem Unternehmen. Wahrscheinlich haben die Kriminellen auch Informationen über Kunden der Supermarktkette.
Marktbeherrschende Digitalgiganten stellen die Kartellbehörden vor neue Herausforderungen. Diese lassen sich aber bewältigen – solange aus Wettbewerbs- keine Industriepolitik wird.
Amazon will seinen Streaming-Dienst weiter ausbauen. Laut Medienberichten plant der Konzern den Kauf des legendären Hollywood-Studios MGM. Es geht um Milliarden – und die Rechte an zahlreichen Filmklassikern.
Kommt Amazon in Deutschland eine „überragende marktübergreifende Bedeutung“ zu? Es ist das dritte Verfahren des Bundeskartellamts gegen den Konzern – und dieses Mal hat die Behörde neue Instrumente zur Hand.
Wo zahlen Amazon und Co. künftig ihre Steuern? Unter dem Dach der OECD arbeiten die Staaten an einer neuen Steuerwelt. Der zuständige Abteilungsleiter Achim Pross skizziert, wie sie aussehen wird.
Ein geplantes Amazon-Verteilzentrum in der Wetterau lässt weiter auf sich warten. Der Baustopp bleibt bestehen, nachdem der Verwaltungsgerichtshof in Kassel einer Beschwerde des BUND stattgegeben hat.
Die Schlappe vor Gericht sollte EU-Kommissarin Vestager zu Denken geben. Doch das scheint nicht der Fall zu sein.
Der Onlinehändler Amazon hat in Europa wieder kaum Steuern gezahlt – und der Versuch der EU-Kommission, daran etwas zu ändern, ist jetzt vor Gericht gescheitert, wie zuvor schon bei Apple. Woran liegt das?
Mehr als vier Prozent Teuerung – diese Nachricht sorgte an den US-Börsen für Verstimmung. Die wichtigen Indizes verlieren an Boden, besonders deutlich der Nasdaq 100 mit seinen Technologiewerten.
Gewinnmitnahme im großen Stil: Der reichste Mensch der Welt verkauft einige Anteile seines Unternehmens. Was Bezos mit den Milliarden anstellen will, ist unklar.
100 Kilometer in die Luft und dann zurück zur Erde – der zehnminütige Flug soll die Sicht auf die Welt verändern. Interessenten können von jetzt an einen Platz in der Astronauten-Kapsel ersteigern.
Längst steuern Algorithmen Angebot und Nachfrage. Wozu brauchen wir eigentlich noch den Markt? Und schlägt nun die Stunde für eine neue Planwirtschaft?
Diese Science-Fiction-Parabel erinnert doch sehr an William Goldings „Herr der Fliegen“: In „Voyagers“ reisen Jugendliche ins Weltall, um eine neue Zivilisation zu gründen. Das geht gründlich schief.
Nach einem UN-Bericht sind die größten Plattformen im Internet 2020 um mehr als 20 Prozent gewachsen. Aufsteiger des Jahres ist das Unternehmen Shopify aus Kanada. Nicht alle Mitarbeiter der Plattformen profitieren von dem Erfolg.
Für Start-ups sind Mitarbeiterbeteiligungen ein wichtiges Mittel, um Talente anzuziehen. Das Fondsstandortgesetz soll helfen. Doch es gibt Kritik, dass die Regelung an der Mehrheit der Unternehmen vorbeigeht.
Start-ups wie Gorillas und Flink eröffnen im Eiltempo Depots in der Stadt, um von dort Lebensmittel in zehn Minuten nach Hause zu bringen.
Sie sind mobile Alleskönner: Miete zahlen, im Supermarkt einkaufen, Tickets buchen, Geld verschicken und chatten. Noch gibt es die Apps dafür nur in Asien – doch taugen sie auch als Blaupause für den Westen?
Das geplante Lieferkettengesetz soll die Einhaltung von Menschenrechten schützen. Bei der FDP und dem Deutschen Anwaltverein (DAV) stößt das Vorhaben auf scharfe Kritik. Sie sehen darin primär einen erheblichen Standortnachteil für deutsche Unternehmen.
Der Chef des Videospielhändlers Gamestop tritt zurück. Die Suche nach einem Nachfolger sei schon in Gange. Gamestop hatte Anfang des Jahres durch eine Spekulationsschlacht an der Börse für Schlagzeilen gesorgt.
Auch das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos und die Rüstungsfirma Dynetics hatten sich um den Auftrag für künftige bemannte Mondmissionen beworben.
Die vom früheren Grünen-Politiker Gerhard Schick gegründete Bürgerbewegung Finanzwende schlägt Alarm: Amerikanische ETF-Anbieter sind ihr zu groß geworden. Sie sollen zur Not aufgespalten werden.
Auch der Internationale Währungsfonds hatte zuletzt eine Art Solidaritätssteuer für Krisengewinner wie Pharma- und Digitalunternehmen ins Gespräch gebracht.
Vergangenes Jahr gewann Chloé Zhaos Film „Nomadland“ in Venedig, jetzt gewinnt er britische Preise und gilt als Oscar-Favorit. Was für eine eigenartige Sachbuch-Verfilmung ist das?
Wie der saudi-arabische Geheimdienst in höherem Auftrag Jamal Khashoggi umbrachte: Der Regisseur Bryan Fogel spricht im Interview über seinen Dokumentarfilm „The Dissident“.
Während Banken Filialen schließen oder die Auto- und Stahlindustrie in großem Stil Jobs abbaut, sucht Amazon dringend Mitarbeiter. Auch Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberatungen wollen viele neue Leute einstellen.
Der Versuch, bei Amazon in Amerika eine Gewerkschaft zu etablieren, ist gescheitert – der Konzern war mit seiner Verhinderungsstrategie erfolgreich. Doch das letzte Wort könnte noch nicht gesprochen sein.
Immer wieder steht der Onlinehändler wegen schlechter Arbeitsbedingungen und der Ausnutzung von Steuerschlupflöchern in der Kritik. Bezos Ruf nach höheren Abgaben kommt da überraschend.
Als der demokratische Abgeordnete Mark Pocan Amazon nach dem Umgang mit Angestellten fragte, fand der Konzern das zuerst lächerlich. Der Hochmut ist dem Konzern von Jeff Bezos inzwischen vergangen.