Leserbriefe vom 28. Januar 2021
Nord Stream 2 +++ Fremde Federn: Michail Chodorkowskij +++ Interview mit Armin Laschet +++ Gender-Sprache im Duden +++ Versagen beim Impfen der Alten
Nord Stream 2 +++ Fremde Federn: Michail Chodorkowskij +++ Interview mit Armin Laschet +++ Gender-Sprache im Duden +++ Versagen beim Impfen der Alten
Wegen dubioser Finanzgeschäfte auf Kosten der Steuerzahler soll sich der bekannte Steueranwalt vor Gericht verantworten müssen. Doch Hanno Berger lebt seit Jahren in der Schweiz.
Der Internet-Hype um Bernie Sanders zahlt sich aus: Fanartikel mit dem Aufdruck seines Outfits vom Tag der Präsidenten-Vereidigung haben in den vergangenen fünf Tagen 1,8 Millionen Dollar eingebracht.
Schalten wir den Computer an, schauen wir auf phantastische Bilder von fernen Welten. Hinreisen können wir im Lockdown nicht. Sind die Bildschirmfotos ein Trost?
Der Abschlussbericht der Wirecard-Untersuchung soll bis zum Sommer fertig sein. Steckt dahinter der Wunsch der SPD, das unangenehme Versagen der Bafin aus dem Wahlkampf herauszuhalten?
Die Haute Couture versucht, Lust auf das Frühjahr zu machen. Weil sich die Mode ins Netz übertragen muss, sind die Entwürfe der Pariser Maßschneiderei in dieser Saison besonders aufwendig.
In einer Gedenkstunde schildert Charlotte Knobloch das Leid im Nationalsozialismus. Der AfD macht sie eine klare Ansage. Nicht alle aus der Partei applaudieren nach ihrer Rede.
Weltumsegler Boris Herrmann wird bei der Vendée Globe immer mehr zum Sympathieträger – auch für die Wirtschaft. Der Deutsche gilt längst als Botschafter für die Internationalisierung der Regatta.
Mit Tricks setzen sich Skitouristen in Österreich immer häufiger über geltende Corona-Regeln hinweg. Wintersportorte schlagen Alarm. Die Regierung will die geltenden Ausnahmen „präzisieren“.
Die Geschichte scheint schnell erzählt: Privatanleger treiben völlig irrational den Preis nach oben, indem sie den Titel wie verrückt kaufen. Auf Reddit herrscht aber ein anderes Narrativ. Dort sind die Hedgefonds schuld an dem Preisdruck.
Laut der Bundesanwaltschaft hatte die Frau schon mögliche Opfer ausgespäht, Drohbriefe verschickt, Benzin und Zündschnüre beschafft. Sie sitzt in Untersuchungshaft.
13 europäische Finanzinstitute wollen den Cloud-Anbieter Amazon, Microsoft und Google Paroli bieten. In ein bis zwei Jahren könnte vielleicht eine europäische Cloud für Banken zur Verfügung stehen, meint Commerzbank-Vorstand Markus Chromik.
Die Proteste in Belarus und Russland befruchten einander gegenseitig. Vor allem die Organisation der Demonstranten im Internet lassen Lukaschenka und Putin alt aussehen. Die reagieren mit Repression.
M-Net kann nicht liefern, kassiert aber munter weiter. Wer das für unverschämt hält, wählt lieber gleich einen Internetanbieter, der das Homeoffice überall anschließen kann.
Stellen sich Amerikas Medien nach Trumps Abgang neu auf? Das tun sie, aber in alter Formation. Fox News wird nicht moderat, sondern schriller.
Deutschland ist beispiellos mit seiner Verantwortung im Zweiten Weltkrieg umgegangen. Dennoch muss mehr gegen den wachsenden Antisemitismus durch Holocaust-Aufklärung für Junge getan werden. Ein Gastbeitrag.
Die gewaltsamen Ausschreitungen in den Niederlanden reißen nicht ab. Die Polizei braucht lange, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Unter die Randalierer haben sich auch Teenager gemischt.
Eine alte Dame. Ein Mord. Aber keine Leiche. Ist alles nur ausgedacht? In ihrem neuen Roman „Der Tod in ihren Händen“ lässt Ottessa Moshfegh die Realitätsebenen unglaublich raffiniert verschwimmen.
Die Gamestop-Aktie kennt seit Tagen keinen Halt mehr. Es wetten große Investoren gegen Privatanleger. Was steckt hinter der verrückten Rally?
Indiens Landwirte fürchten um ihre Existenz. Am Nationalfeiertag dringen sie ins Zentrum Delhis vor. Gewalt und eine umstrittene Flagge lösen Unmut aus – sind die Bauern zu weit gegangen?
Amerikanische Konzerne wie Visa, Mastercard und Paypal dominieren den Zahlungsverkehr. Das will sich die EU nicht länger bieten lassen. Gut für die Verbraucher.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein neues Urheberrecht ist da. Was steht drin? Für Urheber und Verlage durchaus Erfreuliches, die Netzkonzerne müssen sich umstellen.
Die Proteste gegen Wladimir Putin hat nicht Alexej Nawalnyj hervorgerufen. Er ist nur der Anlass. Die Gründe sind Korruption, sinkender Wohlstand und Misswirtschaft.
Die Corona-Pandemie geht an keiner Familie spurlos vorüber. Für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf wird Teilhabe noch schwieriger zu erreichen. Viele Angebote wurden zurückgefahren. Ein Gastbeitrag.
Bernie Sanders hat mit seinem Inauguration-Look jetzt auch Toni Garrn inspiriert. Die Deutsche setzte sich mit Parka, Strickhandschuhen, Gesichtsmaske und Brille vor einer Statue in Szene.
Die Kritik an der populären Chat-Software wird immer lauter. Aber so einfach ist die Trennung von Whatsapp nicht. Was man jetzt wissen muss.
Die EU-Mitgliedstaaten lehnen das neu konstituierte Parlament in Caracas ab. Aber sie lassen erkennen, dass sie auch Oppositionsführer Juan Guaidó nicht mehr als Übergangspräsidenten sehen. Das EU-Parlament widerspricht umgehend.
Wegen Corona findet das Weltwirtschaftsforum nur digital statt. Ist das noch sinnvoll?
Astra-Zenecas Lieferschwierigkeiten bringen Berlin und Brüssel abermals in Erklärungsnot. Man hofft jetzt auf den Februar und Joe Biden, denn bislang produziert Amerika nur für sich.
In der Pandemie habe der Bildungsföderalismus keine gute Figur gemacht, kritisiert Verbandspräsident Meidinger. Schnelles Internet bleibe an vielen Schulen „ein Wunschtraum“ und bedürftigen Schülern fehlten immer noch Leih-Tablets.
Wenn eine neue Generation versteht, was ihr durch Algorithmen angetan wird: Die „Fuck the Algorithm“-Bewegung aus Großbritannien macht jetzt auch in den Vereinigten Staaten Schlagzeilen.
Sie hat gerade erst angefangen. Nun scheint schon wieder alles vorbei. Ein Porträt der jungen Schauspielerin Julia Windischbauer, die seit dieser Spielzeit im Ensemble des Deutschen Theaters ist.
Lilly Blaudszun, 19, ist Influencerin. Sie gibt keine Ernährungstipps, sondern wirbt für ein sehr altes Produkt: die SPD. Für ihre Genossen ist sie die große Hoffnung. Ein Gespräch über Internet, politischen Aktivismus, Selfies und Ostdeutschland.
Wie von Peking gewünscht, knüpft Milliardär Li Shufu ein Netzwerk mit chinesischen Technologiegiganten, um das Auto der Zukunft zu bauen. Auch Daimler darf helfen beim Projekt Welteroberung.
Italiens Datenschutzaufsicht fordert das chinesische Unternehmen zur Sperrung aller Konten auf, bei denen kein Altersnachweis vorliegt. Kritiker verweisen aber auch auf die Verantwortung der Eltern.
Es ist viel die Rede von Fortschritten im Nahost-Friedensprozess, doch gerade unter arabischen Intellektuellen wird weiter gegen Israel gehetzt. Und gegen alle, die für eine Normalisierung eintreten.