Es droht ein stilles Sterben
Viele Kneipen und Gaststätten in Wiesbaden werden dauerhaft schließen. Der Hotel- und Gaststättenverband fordert eine „verlässliche Perspektive“ für die Branche.
Viele Kneipen und Gaststätten in Wiesbaden werden dauerhaft schließen. Der Hotel- und Gaststättenverband fordert eine „verlässliche Perspektive“ für die Branche.
Auch andernorts steigen die Infektionszahlen. Doch was daraus folgt, ist von Land zu Land höchst unterschiedlich. Eine Reise durch einen mal mehr, mal weniger angespannten Kontinent.
Alle Jahre wieder, dieses Jahr noch wilder trotz Corona: In den Semesterferien pilgern die Studierenden nach Florida an den Strand, um Party zu machen. Die eskaliert nun so, dass die Behörden reagieren.
Zwischen Lockdown und Lockerung gäbe es einen dritten Weg – doch nur, wenn man bereit ist, effizient digitale Daten einzusetzen. Erfahrungen mit Luca und anderen Corona-Warn-Apps.
In Tokio und den angrenzenden Präfekturen endete am Sonntag der Virus-Notstand. Eigentlich. Die Covid-Auflagen der Stadtregierung haben jetzt eine berühmte Restaurantkette zum Einlenken gebracht.
Auf dem monopolisierten Lieferdienst-Markt gibt es jetzt mit Eatura einen lokalen Herausforderer. Er will sich auf gehobene Küche spezialisieren. Das Start-up liefert Essen von 400 Restaurants aus.
Die zwei Frankfurter Lokale „Mehl Wasser Salz“ und „Isoletta“ stehen für die Vielfalt in der Gastronomie. Hier werden die besten Croissants der Region angeboten und eine handgemachte Pinsa mit besonderem Aroma.
Die Buchungen für Ostern am Mittelmeer steigen sprunghaft. Das erste Bundesland fordert schärfere Regeln für Heimkehrer. Und hiesige Unternehmer sind zornig, weil ihnen Perspektiven fehlen.
Wann werden wir wieder ausgehen können? Die Gastronomie trifft der Lockdown unvermindert hart. Wenn ihre Protagonisten sich Ansprache wünschen, sollten sie die bekommen. Sonst droht Politikverdrossenheit.
FDP-Generalsekretär Volker Wissing drängt kurz vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auf eine Öffnung der Gaststätten, lobt die Grünen und liebäugelt mit einer Ampelkoalition im Bund.
Der Restaurantführer „Guide Michelin“ stellt seine Ausgabe für 2021 vor. In Hessen wie auch in Mainz dürfen sich Restaurants freuen. Auf Kritik stoßen Sterne für Nachhaltigkeit.
Seit einem Jahr dürfen französische Arbeitnehmer theoretisch an ihren Arbeitsplätzen essen. Eine Kulturrevolution. Doch der Lockdown führt zu anderen Entwicklungen.
Zum „Fine Dining“ in den Berliner Wedding? Mitten im Lockdown hat dort das Restaurant „Julius“ eröffnet.
Kurzarbeit, kein Gästekontakt: Der Lockdown im Gastgewerbe und die Betriebsbeschränkungen für Hotels gefährden die Qualität der Ausbildung. Junge Leute, die geprüft werden, haben womöglich ein Problem.
Abstandhalten hat eine hübsche Seite bekommen: Ein New Yorker Restaurantbesitzer geht kreativ mit den Sicherheitsauflagen in der Pandemie um.
Mit eigenen Websites will der Lieferdienst Restaurants unter die Arme greifen. 50.000 sollen es alleine in Deutschland sein. Ist das noch Dienstleistung eines Marktführers – oder doch schon Verdrängung?
Wenn Restaurants geschlossen sind und man kaum jemanden treffen darf, bleibt nur noch der Gang in die Küche. Der Gegenort zur Pandemie liegt zwischen Herd und Spüle – und verbindet uns mit der Welt.
Das zu Hause selbstgebackene Sauerteigbrot erlebt nicht nur dank Corona eine Renaissance. In besseren Restaurants wird es zu einer eigenen Kunstform – und manchmal sogar zu einem eigenen Gang.
Dank Impfungen und grünem Pass öffnen Geschäfte und Fitnessstudios in Israel wieder. Doch so wie früher ist es noch lange nicht, und viele Läden sind weg.
In Madrid genießen Einheimische und französische Besucher die Freiheiten des lockeren Lockdowns – trotz hoher Inzidenzzahlen. Die Regionalpräsidentin argumentiert, auch die Wirtschaft sei überlebenswichtig. Andere üben scharfe Kritik.
Während das Lebensmittelgeschäft floriert, steckt DER Touristik in der Krise. Der Rewe-Chef nennt erstmals Umsätze im Rekordjahr, spricht über teure Lebensmittellieferungen und darüber, warum er Staatshilfe für Konkurrenten unfair findet.
Kaum ein internationaler Tourist verirrt sich zurzeit nach Kapstadt, obwohl Hauptsaison ist. Das spürt auch die Spitzengastronomie – und beginnt, neue Wege zu gehen.
Nach der Wende machen in Erfurt viele italienische Restaurants auf. Ermittler haben den Verdacht, dass die kalabrische Mafia dort Geld wäscht. Doch ihr Verfahren scheitert.
Die Debatte über Wege aus dem Lockdown ist in vollem Gange. Nun meldet sich abermals der Virologe Hendrik Streeck zu Wort.
Weil von ihm eine „Gefahr für die Allgemeinheit“ ausgehe, wird ein 23 Jahre alter Mann dauerhaft in einer Psychiatrie untergebracht. Er hatte den Koch eines China-Restaurants mit einem Küchenbeil attackiert.
Britische Kulturtreibende bangen um ihre Existenz. In der sonst von Touristen bestens besuchten Hauptstadt herrscht Leere. Viele Bars, Restaurants und Kinos stehen vor dem aus. Wie geht es weiter?
Wegen der Corona-Pandemie sind europaweit fast überall Restaurants und Bars geschlossen. Ein Hotel in Brüssel hat sich für Paare etwas besonderes ausgedacht, um in den Valentinstag gebührend reinzufeiern – absolut corona-sicher.
Corona hat den Spaziergang wieder gesellschaftsfähig gemacht. Doch nicht jeder kann dem viel abgewinnen. Ein Pro und Contra bezüglich der Lust am Spaziergang.
Das Restaurant Emma Metzler im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt bietet Essen zum Mitnehmen an. Außerdem stellt die Küche „Home Cooking Boxen“ zusammen mit Speisen, die man selbst fertigstellen kann. Das sollte einen Versuch wert sein.
Die gelockerten Maßnahmen locken in Rom Tausende auf die Straßen. Mit einem Ampelsystem will die Regierung verhindern, dass die Infektionszahlen direkt wieder in die Höhe schnellen.
Wenn Gastro-Paare sich trennen, geht oft sie – und er bleibt. Die Exfrau von Tim Raue aber ist die Chefin des gemeinsamen Restaurants. Jetzt kämpft Marie-Anne Wild unter ihrem Geburtsnamen für ihre Sichtbarkeit.
Das Ampel-System in Italien schaltet in weiten Teilen des Landes von „orange“ auf „gelb“ und macht Restaurants- und Museumsbesuche wieder möglich. Die Öffnung der Ski-Gebiete ist für Mitte Februar geplant.
Matschiges Essen, kalte Suppe: Das kann beim Lieferdienst von „Le Moissonnier“ nicht passieren. Dafür muss der Besteller in der eigenen Küche mithelfen. Die Handgriffe sind aber überschaubar – und das Ergebnis ist es allemal wert.
Keine Bars, kein Theater, kein Restaurant: Wenn man nirgendwo hingehen kann, dann kann man immer noch spazieren gehen, in derben Schuhen. Constanze Kleis über dieses Volksvergnügen in Corona-Zeiten.
Welche Zukunft haben unsere Restaurants? Multi-Gastronom Christian Mook spricht im Interview über seine Verluste in Millionenhöhe, höheren Personalbedarf im Lockdown – und Lokale, die auf Parkplätze in der Stadt angewiesen sind.
Großbritanniens Gastronomie ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Während große Ketten sich frisches Kapital beschaffen, gehen die Kleinen unter.