Die letzte Fendi-Kollektion von Karl Lagerfeld
Zwei Tage nach dem Tod des Jahrhundert-Designers wird in Mailand die letzte Fendi-Kollektion von Karl Lagerfeld präsentiert. „Love Karl“ leuchtet wie ein letzter Gruß über dem Laufsteg.
Zwei Tage nach dem Tod des Jahrhundert-Designers wird in Mailand die letzte Fendi-Kollektion von Karl Lagerfeld präsentiert. „Love Karl“ leuchtet wie ein letzter Gruß über dem Laufsteg.
Die Ära der Supermodels wäre ohne Karl Lagerfeld kaum denkbar gewesen. Deutsche Models wie Toni Garrn erinnern sich daran, wie der Modeschöpfer ihnen den Weg ebnete – und was sie mit ihm erlebt haben.
Mit seinem Tod hinterlässt Karl Lagerfeld nicht nur bei Chanel und Fendi eine große Lücke. Was kommt nun?
Karl Lagerfeld, der das Erbe von Coco Chanel neu belebte, ist gestorben. Er war ein ganz anderer Typ als die selbstquälerischen Modekünstler, die sich gerade so mit ihrer Mode ausdrücken können, aber meist nicht mit ihren Worten.
Karl Lagerfeld hat seit den frühen fünfziger Jahren mehr für die deutsch-französische Verständigung getan als manch ein Politiker. Und hat dabei die Marke Chanel wiederbelebt. Ein Kommentar.
Der Modezar starb am Dienstag in Paris im Alter von 85 Jahren. Bei seiner letzten Modenschau für Chanel im Januar fehlte Lagerfeld bereits, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte.
Der frühere Präsident Nicolas Sarkozy, die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und der Regierungssprecher nehmen mit Dankesworten Abschied von dem Mann, der Chanel rettete. Sogar die Gelbwesten verbreiten Trauerbekundungen.
Mit dem Tod von Karl Lagerfeld endet nicht nur für die Modewelt eine Ära. Er sei der Retter von Chanel gewesen und war leicht an seinem einschlägigen Stil zu erkennen.
Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Das teilte Chanel am Dienstag in Lagerfelds Geburtsstadt Hamburg mit. Er starb im Alter von 85 Jahren. Sein Tod sorgt für ein Beben in der Modewelt.
Karl Lagerfeld ist tot. Noch im Oktober letzten Jahres hat unsere Autorin ihn – nicht zum ersten Mal – getroffen. Über eine Begegnung in Paris – und ein letztes Interview mit einem der größten Modeschöpfer unserer Zeit.
Karl Lagerfeld ist gestorben. Für die F.A.S. hat er 2007 seine Welt buchstabiert – von A wie „Armani“ bis Z wie „Zukunft“. Über „Ruhestand“ sagte er: „Das ist für viele Menschen eine Obsession.“
Karl Lagerfeld ist tot. Der 85-Jährige war bereits auf der Chanel-Modenschau in Paris im Januar nicht aufgetreten.
Halb Paris spricht über Lagerfeld. Wichtiger wäre es, über eine Erneuerung der Haute Couture zu sprechen. Wo sind hier eigentlich Gender-Aktivistinnen?
Junge Menschen sind mittlerweile von großem Interesse für die Kosmetikkonzerne. Was Influencer damit zu tun haben – und welche Trends die Beautybranche in diesem Jahr verfolgt.
Bei der Präsentation seiner Kollektion in Paris ließ sich der vermutlich über 80-jährige Modezar vertreten. Lagerfeld habe sich müde gefühlt, teilte Chanel mit.
Zum ersten Mal in seiner Zeit bei Chanel tritt Karl Lagerfeld nach einer Modenschau nicht vor das Publikum. Die Zuschauer im Grand Palais reagieren enttäuscht.
Luxusmarken tun viel, um die Generation Z, die nach 1995 Geborenen und Kunden von morgen, schon heute zu begeistern. Wie kommt das bei denen an? Unsere Autorin hat zwei besondere Experten gefragt: ihre Kinder, Emma, 18 Jahre, und Robert, 14.
Manche Düfte verfliegen mit der Zeit einfach und werden nach einigen Jahren Produktion eingestellt. In den letzten Jahren werden jedoch immer öfter alte Parfums wieder neu aufgelegt.
Modeartikel aus Pelz oder Schlangenleder galten lange Zeit als Statussymbol. Heute sind die Kunden skeptischer. Chanel zieht deshalb radikale Konsequenzen: Exotische Materialien werden aus dem Sortiment genommen.
Seit fast zehn Jahren arbeitet unsere Autorin als Model, inzwischen ist sie eines der meistgefragten in ganz Deutschland. Hier rechnet sie mit einer Branche ab, die sich selbst – und alle anderen – belügt.
Früher prangten sie auf T-Shirts, jetzt zieren sie die Wände: Gerahmte Statements, Sinnsprüche und berühmte Zitate sind mittlerweile einer der größten Einrichtungstrends. Was macht sie so faszinierend?
Ein Shirt mit Streifen in Blau–Weiß, typisch französisch, klar. Aber woher kommt dieses Stück, das in seiner Heimat als La Marinière bekannt ist? Die ursprüngliche Funktion hatte mit Mode wenig zu tun.
Lange galt er als Statussymbol, als äußerst sinnvolles noch dazu. Heute sieht man nur noch selten Damen mit ihm in der Hand. Ein Plädoyer für den schönsten UV-Schutz überhaupt.
Die Haute Couture baut auf Tradition und besinnt sich wieder auf ihre Herkunft. Nach Jahrzehnten der Misere blüht die Schneiderkunst wieder auf – und war nie so retro wie heute.
Stilikone Inès de la Fressange über ihr Problem mit Clogs, das Ende der High Heels und die sechs Paar Schuhe, die sie selbst im Alltag trägt.
Sie studierte Betriebswirtschaft, arbeitete im Marketing. Heute ist Eva-Maria Blum Quereinsteigerin in der Modebranche und begeistert mit hochwertigen Ledertaschen abseits der aktuellen Trends.
Zum ersten Mal hat die 1910 von Coco Chanel gegründete Firma einen richtigen Geschäftsbericht veröffentlicht. Die neue Transparenz von Chanel hat wohl einen bestimmten Grund.
In seiner diesjährigen Frühlingsausstellung fragt das New Yorker Metropolitan nach dem Einfluss sakraler Kunst auf die Mode. Bei der Auswahl der Ausstellungsstücke hatte sogar der Vatikan mitzureden.
Wer heute „1968“ sagt, meint damit die Studentenunruhen und das, was darauf folgte. Aber die meisten Menschen hörten Musik, schauten Filme, träumten von Autos und Rekorden. Ein Rückblick auf das, was die Welt im Mai vor fünfzig Jahren bewegte.
Das italienische Modehaus Prada hat in New York seine „Cruise“-Kollektion vorgestellt. Mit großen Hüten, schweren Mänteln und Brokatstoffen scheint diese für eine Kreuzfahrt in winterliche Gefilde gedacht.
An Bord der La Pausa, benannt nach Coco Chanels Sommerhaus an der Französischen Riviera, ließ Lagerfeld im Grand Palais seine maritimen Kreationen defilieren.
Cindy Crawfords Tochter Kaia Gerber ist das Model-Gesicht der Stunde. Und wie ist sie wirklich? Ein kurzes Treffen in Berlin.
Wie wäre es mit einem Barhocker, auf dem schon Hemingway saß? Das Luxushotel Ritz in Paris versteigert Einrichtungsgegenstände aus fast 120 Jahren Hotelgeschichte.
Unter den prachtvollen Eichen im Grand Palais offenbart sich etwas Wunderbares: Das Prêt-à-porter zeigt sich von seiner besten Seite – und an den schönsten Orten von Paris.
Marcel Proust, Ernest Hemingway, Coco Chanel – sie alle haben schon im berühmten Ritz-Hotel in Paris genächtigt. Nun soll das Orginial-Mobiliar der Luxusunterkunft versteigert werden.
In einer idyllischen Parklandschaft präsentierte das Modehaus seine neue Kollektion. Die von Karl Lagerfeld mitentwickelte Haute Couture setzt dabei auf eine ganz natürliche Inspirationsquelle.