Der wahre Herrscher des Sports
Diesmal ist alles anders: Mit dem Ende der Winterspiele ist der Spuk des Gastgebers nicht vorbei. Die Machtdemonstration des russischen Präsidenten und seiner Oligarchen hat gerade erst begonnen.
Diesmal ist alles anders: Mit dem Ende der Winterspiele ist der Spuk des Gastgebers nicht vorbei. Die Machtdemonstration des russischen Präsidenten und seiner Oligarchen hat gerade erst begonnen.
Das olympische Feuer in Sotschi ist erloschen, zurück bleiben zwiespältige Gefühle nach den Winterspielen: Die einen beschreiben perfekte, die anderen bedrückende Spiele. Die spannenden Wettkämpfe konnten die politische Spannung nicht überdecken.
Die 22. Olympischen Winterspiele in Sotschi sind Geschichte. Das Feuer ist erloschen. Bei der Schlussfeier gibt es noch einmal eine Zeitreise durch die russische Kultur. Und am Ende eine große Athleten-Party.
Die Olympische Familie ist stolz auf Emotionen. Ernste Fragen zu Trauer und Politik beantwortet sie aber nicht zufriedenstellend. Erst an diesem Sonntag äußerst sich IOC-Präsident Thomas Bach erstmals.
Olympia in Sotschi ist eine rücksichtslose Machtdemonstration Putins. IOC-Präsident Bach sollte sich der Verantwortung stellen und Stellung nehmen zur Festnahme von Aktivisten. Denn wer schweigt, der duldet.
Ulrich Wilhelm findet, dass die Übertragungsrechte für Sotschi ihr Geld wert sind. Im F.A.Z.-Interview spricht der BR-Intendant über den richtigen Umgang mit Werbung und Sponsoren - und wie das Internet die Sportberichterstattung verändern wird.
Das IOC spricht von Fortschritten in den von den olympischen Bauarbeiten, Bahntrassen und neuen Schnellstraßen geplagten Dörfern in der Region Sotschi. Die Bewohner selbst aber leiden noch unter den Folgen.
Zum Start in Sotschi gibt es Tschaikowskis Schwanensee. Leicht, elegant, beschwingend. Aber gerne. Doch ausgerechnet, nachdem der frühere KGB-Offizier Wladimir Putin die Spiele eröffnet hat?
Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Sotschi schweben Hammer und Sichel durch die Arena. Den Modewettbewerb gewinnen die Franzosen.
Vor Olympia genügt es nicht, sich von Verletzungen der Menschenrechte und den Problemen seines Gastgebers zu distanzieren. Das IOC könnte mit seinem Einfluss und seinem Geld unendlich viel Gutes erreichen.
Rechts Meer, links Berge - das Athletendorf von Sotschi punktet mit einer schönen Aussicht. Das Stadion liegt in Fußweite, und Hamburger gibt es auch. Nur die Antennen in den Palmen stören.
Olympia zum Mitmachen: Thomas Bach wünscht sich eine offene Debatte über die Zukunft Olympias. Dafür lässt er die Vollversamnmlung der IOC live im Internet übertragen und richtet eine E-Mail-Adresse für den „Dialog des Wandels“ ein.
Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem Problemfall geworden. Schon vor dem Beginn steht der neue IOC-Präsident Thomas Bach unter Druck.
Bundespräsident und Kanzlerin reisen nicht nach Sotschi: Altkanzler Gerhard Schröder lässt sich die Olympischen Winterspiele indes nicht entgehen.
Rund 6000 Bauarbeiter in Sotschi erhalten ihren überfälligen Lohn. Menschenrechtler von Human Rights Watch sind wenig begeistert. Die Maßnahme sei „nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“.
IOC-Präsident Thomas Bach erinnert die Politik daran, dass olympische Besuchs- und Begrüßungspflicht besteht. Der Mann kennt schließlich seinen Job.
Für jeden gefällten Baum wurden in und um Sotschi „mehr als drei neue gepflanzt“, sagte IOC-Präsident Bach der F.A.Z. „Stimmt nicht“, antwortet Umweltschützer Suren Gasarjan. Er beklagt einen Kahlschlag - und mehr.
Thomas Bach spricht in der F.A.Z. über Politiker, die Botschaften auf dem Rücken von Athleten transportieren, die umstrittene Vergabe der Winterspiele an Sotschi und Millionen-Zahlungen an ausgebeutete Gastarbeiter.
Trotz der Terroranschläge in Wolgograd glaubt IOC-Präsident Bach an sichere Spiele in Sotschi. Auch DOSB-Generaldirektor Michael Vesper sieht die Sicherheit im Olympia-Ort nicht gefährdet.
Zwei knappe Siege und ein Durchmarsch auf bayrische Art: Bei der Wahl zu Deutschlands Sportlern des Jahres setzen sich Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll, Diskus-Weltmeister Robert Harting und Bayern München durch.
Olympische Spiele in Sotschi, aber nicht in München, die umstrittene Fußball-WM in Qatar: Liegt der Sport noch in den richtigen Händen? Im Interview sagen Sporthilfe-Vorstand Michael Ilgner und DFL-Chef Christian Seifert, was sich bei DFB und Fifa, bei IOC und DOSB ändern muss.
Für die Sotschi-Absage von Bundespräsident Gauck sieht Bach keine politischen Gründe. Der IOC-Präsident nennt unter Bezug auf Gauck das Protokoll als Hauptgrund. Derweil sollen bei den Winterspielen Protestzonen eingerichtet werden.
Kanzlerin Merkel und IOC-Präsident Bach wollen die Olympia-Absage von Bundespräsident Gauck nicht bewerten. Welcher Regierungsvertreter nach Sotschi reisen wird, ist offen. Kritik an Gaucks Entscheidung kommt aus Moskau.
Der designierte DOSB-Chef Hörmann übernimmt nach der Wahl an diesem Samstag eine komplizierte Aufgabe - aber seinen Laden kann er erst nach der Wahl auf Herz und Nieren prüfen.
Im Streit um die Verbesserung des Anti-Doping-Kampfes droht dem DOSB auf seiner Mitgliederversammlung die nächste Vorführung. Der deutsche Sport verspielt nach und nach seine Glaubwürdigkeit.
Wer im internationalen Sport mitreden will, braucht die passenden Köpfe und Strategien. Das belegt eine dänische Studie. In deutschen Verbänden gibt es von beidem zu wenig.
Thomas Bach hat Großes vor. Der neue IOC-Präsident will Olympia reformieren und kämpft um Unterstützung. Das Programm soll modernisiert und der Kreis möglicher Olympia-Ausrichter deutlich erweitert werden.
Ehre, wer Ehre hat: Der Deutsche Olympische Sportbund will seinen zum IOC-Präsidenten aufgestiegenen ehemaligen Chef Thomas Bach ehren.
Frankfurt. Alles Deppen? Der allerletzte Kaiser Deutschlands ist ungehalten. Als sei die Ablehnung der Olympiabewerbung durch die Landsleute Beckenbauers ...
Für Milde sei die Zeit abgelaufen, sagt IOC-Präsident Bach an die Adresse des einstigen Rad-Stars Armstrong. Dessen Reue sei zu spät gekommen.
Der Tradition folgend, bittet IOC-Chef Bach die Vereinten Nationen um eine weltweite Waffenruhe während der Olympischen Spiele in Sotschi. Nicht immer wurde die Verpflichtung eingehalten.
Neulich in Nürnberg. Thomas Bach ist zum Deutschen Fußball-Bund gekommen. Der neue Chef des Weltsports spricht beim Festakt des 41.
Moskau (re./dpa). IOC-Chef Thomas Bach hat Kritik einer massiven Umweltzerstörung für die Olympischen Winterspiele 2014 zurückgewiesen und Sotschi zum ...
Organisationen wie Greenpeace und Einwohner beklagen in Sotschi seit langem Umweltschäden als Folge der Olympia-Bauarbeiten. IOC-Präsident Bach aber weist die Vorwürfe zurück.
Bei der Konferenz der 16 Sportbünde findet Alfons Hörmann einstimmige Zustimmung. Der Skiverbands-Präsident soll Nachfolger von Thomas Bach als DOSB-Präsident werden.
De facto ist Alfons Hörmann die Präsidentschaft im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nicht mehr zu nehmen. Der designierte neue Chef gilt als „dominanter Macher“. Der seltsam leichte Weg an die Spitze deckt die Schwäche der Verbände auf.