Die bizarre Ein-Mann-Show des Gianni Infantino
Einen Tag vor der WM schlägt die Stunde des FIFA-Präsidenten. Gianni Infantino rechnet mit den Kritikern ab und schlägt sich voll auf die Seite Qatars. Die Debatten beendet das nicht – im Gegenteil.
Einen Tag vor der WM schlägt die Stunde des FIFA-Präsidenten. Gianni Infantino rechnet mit den Kritikern ab und schlägt sich voll auf die Seite Qatars. Die Debatten beendet das nicht – im Gegenteil.
Alles nur noch Show: Wer verstehen will, was bei der Weltmeisterschaft in Qatar falsch läuft, sollte noch einmal auf die WM 2018 in Russland schauen.
Pierluigi Collina und Gianni Infantino schwören die Schiedsrichter auf die WM ein. Erstmals gehören auch Frauen zum Aufgebot. Die Spiele können ungewohnt lang werden – und der VAR positiv auffallen.
Gianni Infantino ist als Chef der FIFA unantastbar. Kritiker lässt er abblitzen – nichts soll seine WM gefährden. Einblicke, wie er über den internationalen Fußball herrscht.
Der Protest gegen das Turnier in Qatar trifft die Herren des Spiels an ihrer empfindlichsten Stelle: der Geldbörse. Fußball ohne Rücksicht auf moralische Verluste – das wird es künftig kaum noch geben.
Kaum in Qatar angekommen, setzt der DFB gleich Zeichen. Er hilft einem SOS-Kinderdorf in Nepal, verteidigt die Kapitänsbinde – und verweigert FIFA-Präsident Gianni Infantino die Zustimmung.
Gianni Infantino darf sich kurz vor WM-Beginn in Qatar über gute Nachrichten für ihn freuen. Der FIFA-Präsident geht ohne Gegenkandidat in seine dritte Wahl. Aus Deutschland gibt es keine Nominierung.
Kurz vor der Weltmeisterschaft äußert sich Gianni Infantino beim Gipfel der G20 zum Krieg in der Ukraine: Der FIFA-Präsident appelliert an die Staatenlenker – und regt eine Feuerpause an.
Vor der Fußball-WM in Qatar positioniert sich Englands Nationaltrainer. Amnesty International übt derweil scharfe Kritik an FIFA-Chef Infantino und Fans fordern den DFB auf, seine Preisgelder zu spenden.
Warum legt sich diese Frau mit Qatar und der FIFA an? Weil es nicht anders geht, sagt die Norwegerin Lise Klaveness. Im Interview spricht sie über den Fluch des Geldes und ihre Erwartungen an den deutschen Fußball.
Hitze, Baustellen, Schweigen: Auch die deutsche Innenministerin und der DFB-Präsident bekommen in Qatar wenig zu sehen. Qatarische Politiker oder WM-Organisatoren dürfen nicht befragt werden.
Das Emirat verspricht eine sichere WM für deutsche Fans. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will sich davon vor Ort überzeugen. Ihre Reise ist ein Ausdruck von großer Skepsis.
Soll die FIFA den iranischen Verband suspendieren? Das verlangt eine Gruppe iranischer Sportler – mit prominenter Unterstützung.
Wenn Sender, Filmemacher und Fotografen von der Fußball-WM in Qatar berichten wollen, müssen sie ausgefeilte Zensurvorgaben befolgen. Mit Pressefreiheit hat der Fußballverband FIFA offenbar nichts am Hut.
In Indonesien hatte es im Oktober eine Massenpanik mit 130 Toten gegeben. Trotzdem soll das Land wie geplant die U20-Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr ausrichten.
Aktivistinnen fordern von Infantino, Irans Nationalteam die WM-Teilnahme zu verwehren. Ein früherer Nationalspieler, der die Freiheitsbewegung unterstützt, wird verhaftet.
Aktivistinnen fordern Infantino auf, das iranische Team von der Fußball-WM auszuschließen. Das Regime in Teheran verhaftet einen ehemaligen Nationalspieler sowie Journalistinnen und Journalisten.
Ein Fan-Aktivist will das Spiel vor „reiner Marktlogik“ schützen. Er wird sich als Fußballfan die WM in Qatar nicht anschauen – und scheut auch die Konfrontation mit dem Botschafter des Landes nicht.
Mit dem Schlusspfiff des Finales am 18. Dezember wird nichts enden. Die Qatar-Ära fängt erst richtig an. Wie Mächtige am Persischen Golf die WM und den ganzen Fußball kontrollieren.
Der DFB fordert einen Opferfonds für auf WM-Baustellen geschädigte Arbeiter in Qatar. Präsident Neuendorf stellt sich damit klar gegen FIFA-Präsident Infantino. Eine andere Haltung ist nicht vermittelbar.
FIFA und UEFA tun sich schwer im Umgang mit den Folgen des Ukraine-Kriegs. Das sieht man auch an einer Sonderregelung des Weltverbandes, die einige Klubs entsetzt. Nun geht der Fall sogar vor Gericht.
Der Freispruch für Sepp Blatter und Michel Platini ist die nächste Niederlage für FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er wird sich kritischen Fragen stellen müssen – nicht nur in Bezug auf Qatar.
Der Freispruch Joseph Blatters und Michel Platinis nach sieben Jahren ist für die Schweizer Bundesanwaltschaft eine gewaltige Niederlage. Klagt der Franzose jetzt auf Schadenersatz?
DFB-Präsident Bernd Neuendorf ist sich unsicher, ob die WM in Qatar die „tollste Veranstaltung“ wird. Die ganzen Umstände dort seien schon fragwürdig, sagte er.
Noch bevor die WM 2022 in und um Doha stattfindet stehen die Orte für das Turnier 2026 fest. Es findet in den drei Ländern USA, Mexiko und Kanada statt – und wird deutlich weitere Wege haben.
Im Prozess in der Schweiz sagen Joseph Blatter und Michel Platini aus. Es geht um eine Zahlung der FIFA. Platini wird emotional und spricht von einem „Skandal“. Auch Blatter findet deutliche Worte.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In Qatar gibt es viele Verletzungen der Menschenrechte. In einem Offenen Brief wird der Fußball-Weltverband aufgefordert, eine hohe Summe zu zahlen. Auch das Emirat soll zu Entschädigungen beitragen.
Ausbeutung, Homophobie, Rassismus: Beim Kongress in Qatars Hauptstadt Doha lässt der Fußball-Weltverband kritische Stimmen außen vor – oder ohne Unterstützung verhallen.
Gianni Infantino gibt beim Fifa-Kongress in Qatar den Ton vor: Er erwartet „die beste WM jemals“, strebt eine weitere Amtszeit an und heikle Themen sind nicht gefragt.
Bernd Neuendorf, Kandidat für das DFB-Präsidentenamt, spricht im Interview über die Lehren der Ukraine-Krise für den Fußball, WM-Gastgeber Qatar als Finanzier der Hamas – und seine Pläne mit Célia Šašić.
Europäische Fußballverbände vereinen sich zum Boykott gegen Russland. Doch der FIFA-Chef lavierte lange weiter bis zu einer Suspendierung: Denn Gianni Infantino sorgt sich um große Geldgeber.
Während die Welt in Aufruhr ist, prüft der Sport Paragraphen. Die zweite Verbandsreihe setzt die Fifa unter Druck, während der Chef der deutschen Behindertensportler zum Boykott der Russen bei den Paralympics drängt.
Andere verschanzen sich, Robert Lewandowski nicht: Der Bayern-Star bringt auf den Punkt, was vielen Sportlern und Sportfans aus der Seele spricht: Mit Putins Russland ist vorerst kein Sport zu machen.
FIFA-Chef Gianni Infantino zieht sich nach der russischen Invasion auf die Beobachterrolle zurück, UEFA-Chef Aleksander Ceferin wartet im Umgang mit Gazprom ab. Woran liegt das?