Warum der türkische Präsident die Militäroffensive unterstützte
Vom Krieg um Nagornyj Karabach 2020 hat die Türkei profitiert. Jetzt stellt sie sich wieder auf Bakus Seite – auch wenn ein neuer Krieg nicht in ihrem Interesse sein dürfte.
Vom Krieg um Nagornyj Karabach 2020 hat die Türkei profitiert. Jetzt stellt sie sich wieder auf Bakus Seite – auch wenn ein neuer Krieg nicht in ihrem Interesse sein dürfte.
Präsident Ilham Alijew hat den Sieg über die Armenier in Nagornyj Karabach verkündet – und den Einsatz beendet. Aserbaidschan habe seine Souveränität wiederhergestellt.
Einst bezeichnete der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan Nagornyj Karabach als Teil Armeniens. Das ist vorbei. Die Karabach-Armenier müssen die Waffen strecken.
Eine Feuerpause sieht vor, dass die Armenier von Nagornyj Karabach entwaffnet werden. Es ist ein Erfolg für Aserbaidschans Machthaber Alijew und bringt Armeniens Regierungschef Paschinjan in eine noch schwierigere Lage.
Im Südkaukasus startet das autoritär geführte Aserbaidschan Kampfhandlungen gegen Nagornyj Karabach. Die von Armeniern bewohnte Region verzeichnet am ersten Tag Dutzende Tote und Verletzte - und bittet den UN-Sicherheitsrat um Hilfe.
Aserbaidschan hat am Dienstag eine militärische Offensive gegen die von Armeniern bewohnte, von Baku abtrünnige Region Nagornyj Karabach begonnen.
Die aserbaidschanische „Antiterroroperation“ sieht aus wie der Beginn einer weiteren großen Eskalation im Ringen um Nagornyj Karabach. Armenien spricht bereits von „ethnischen Säuberungen“.
Worauf geht der Konflikt zurück, und wieso ist er jetzt wieder eskaliert? Welche Rolle spielt Russland? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Außenministerin bezeichnet die Berichte aus der Region als „dramatisch“. Armenier berichten von Raketen- und Artillerieangriffen sowie Bodentruppen. Aserbaidschan spricht von „Antiterroreinsätzen“ in der abtrünnigen Region.
Seit Monaten blockiert Aserbaidschan die einzige Straße zur Konfliktregion Nagornyj Karabach. Den Armeniern dort fehlt es an Lebensmitteln und Medikamenten. Nun soll die Blockade offenbar aufgehoben werden.
Aufnahmen aus Aserbaidschan sollen den Transport von Truppen und Militärgerät im Grenzgebiet zeigen. Zugleich kriselt es zwischen Armenien und seiner Schutzmacht Russland. Ist ein weiterer Krieg nur eine Frage der Zeit?
Armenien leidet unter der Krise um Nagornyj Karabach und der Blockade durch Aserbaidschan. Warum der SPD-Außenpolitiker Michael Roth nun die erleichterte Vergabe von Visa fordert.
Seit Dezember schneidet Aserbaidschan Nagornyj Karabach von Armenien ab. Die Lage spitzt sich zu. Ein früherer Chefankläger beim Internationalen Strafgerichtshof warnt vor einem Genozid.
Armenien appelliert wegen der humanitären Lage in Nagornyj-Karabach an den UN-Sicherheitsrat. Aserbaidschan kontert mit neuen Vorwürfen gegen das Nachbarland.
Aserbaidschan blockiert den Zugang zu der von Armeniern bewohnten Region weiterhin. Internationale Appelle, die Versorgung wieder zu ermöglichen, verpuffen.
Unter Druck ist Armenien zu Zugeständnissen gegenüber Aserbaidschan im Konflikt um Nagornyj Karabach bereit. Verhandelt wird an verschiedenen Schauplätzen und mit verschiedenen Vermittlern in Ost und West.
Loreen und Käärijä waren beim Eurovision Song Contest schon vorher so gut wie gesetzt. Dahinter aber öffnete sich ein weites Feld der Möglichkeiten. Die größte Überraschung: Kroatien.
In Baku wird Sergio Pérez seinem Ruf als Straßenmeister gerecht und lässt Weltmeister Max Verstappen hinter sich. Aber hat der Mexikaner auch das Zeug zum Formel-1-Champion? Zweifel sind angebracht.
Sergio Pérez gewinnt Sprint und Rennen in Baku. Er erhöhte damit den Druck auf Teamkollege und Weltmeister Max Verstappen. Die internationalen Medien sind begeistert vom Duell der Red-Bull-Piloten.
Stadtkurse liegen Sergio Pérez. Er gewinnt das Formel-1-Rennen in Aserbaidschan vor Teamkollege Max Verstappen, dem ein Unfall in die Quere kommt. Auch bei Ferrari ist die Laune in Baku nicht gut.
Erstmals fährt die Formel 1 in Baku nach einem neuen Format. Deswegen haben einige Piloten beim Qualifying am Freitag Probleme. Ganz vorne landet ein Ferrari. Doch der geschlagene Weltmeister lauert.
Bei Gefechten zwischen Aserbaidschan und Armenien in der Nähe des Latschin-Korridors sind mehrere Soldaten getötet worden. Beide Seiten beschuldigen sich, das Feuer eröffnet zu haben.
Es geht wieder los: An diesem Wochenende ist die Formel 1 in die neue Saison gestartet. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Armenien bemüht sich durch Erdbebenhilfe um Entspannung im Verhältnis zur Türkei. Zugleich erhofft es internationalen Druck auf Aserbaidschan. Denn der Zugang zu Nagornyj Karabach bleibt blockiert.
Seit einem Monat blockieren aserbaidschanische „Aktivisten“ die Versorgung der Karabach-Armenier. In Armenien wächst der Unmut über die russischen Verbündeten.
Im Jahr 1993 schloss die Türkei ihre Grenze zu Armenien. Seither ist die anatolische Stadt Kars vom Niedergang gezeichnet. Aber nun keimt Hoffnung auf: Ankara will seinen Einfluss in Zentralasien ausbauen.
Eriwan fordert Maßnahmen gegen „aserbaidschanische Aggression“, Baku weist die Vorwürfe zurück – und freut sich, mehr Gas in die EU verkaufen zu können.
Videos aus den sozialen Netzwerken zeigen eine entstellte Leiche und die Erschießung mehrerer Soldaten. Baku weist die Vorwürfe zurück – und freut sich, mehr Gas in die EU verkaufen zu können.
Nach zwei Tagen schwerer Kämpfe ist armenischen Angaben eine Waffenruhe vereinbart worden. Zuvor soll es bei Gefechten über 170 Tote gegeben haben. In Eriwan wird gegen Regierungschef Paschinjan demonstriert.
Trotz vieler Appelle bleibt die Lage zwischen Armenien und Aserbaidschan angespannt. Das Verteidigungsbündnis ODKB will Beobachter schicken.
Nach einer neuen Eskalation im Südkaukasus mit Dutzenden Toten wirbt Armenien hektisch um Unterstützung. Hingehalten wird das Land von seiner früheren Schutzmacht Russland.
Aserbaidschan hat eine neue Route ins armenisch besiedelte Nagornyj Karabach durchgesetzt. Aus Eriwan kommt vorsichtige Kritik am russischen Schutzherrn.
Europa will mehr Gas aus Aserbaidschan beziehen. Dessen Dauerherrscher droht Armenien.
Im Konflikt um Nagornyj Karabach flammt die Gewalt zwischen Aserbaidschan und Armenien wieder auf. Wie stets weisen beide Seiten einander die Schuld am Geschehen zu.
„Maranello, wir haben ein Problem“, schreibt die internationale Presse nach dem Debakel des berühmtesten Teams der Formel 1 in Aserbaidschan: „Verstappen schlendert zum Sieg“.
Verstappen siegt einsam in Aserbaidschan, Leclercs roter Wagen streikt. Danach wirkt er kraftlos: Wie haltbar sind seine Titelträume noch?