Berlin will, dass auch China zahlt
Ausgerechnet das Land mit dem größten CO2-Ausstoß zahlt keine Klimahilfen. Eine Konferenz in Aserbaidschan könnte das ändern.
Ausgerechnet das Land mit dem größten CO2-Ausstoß zahlt keine Klimahilfen. Eine Konferenz in Aserbaidschan könnte das ändern.
Vor einem Jahr flüchteten etwa 120.000 Armenier aus Karabach vor Aserbaidschans Truppen. Die Führung des Gebiets erklärte daraufhin das Ende von dessen Existenz. Wie ging es danach weiter?
Red Bull wankt, Max Verstappen wankt. Die Weltmeister-Sorgen werden immer größer. Denn Rivale McLaren, der schon auf so viel Formel-1-Erfahrung zurückblicken kann, ist stark wie lange nicht mehr.
Vier deutsche und viele weitere europäische Abgeordnete dürfen nicht nach Aserbaidschan reisen. Dabei findet dort in einigen Wochen die nächste Weltklimakonferenz statt.
Das Formel-1-Rennen in Baku wird für Oscar Piastri zum Selbstverteidigungskurs. Ferrari-Pilot Charles Leclerc verzweifelt an der Kampfeskunst des späteren Siegers. Eine heftige Kollision endet glimpflich.
Die positiven Wochen von Leclerc gehen weiter. Nach seinem Sieg in Monza, schafft er sich auf für den Großen Preis von Aserbaidschan eine optimale Ausgangssituation. Verstappen fährt auf Platz sechs.
Die Partei von Staatschef Alijew hat nach offiziellen Angaben die Parlamentswahl in Aserbaidschan gewonnen. Wahlbeobachter bemängeln einen Wettbewerb ohne jegliche Konkurrenz, aus mehreren Städten gibt es Berichte über Wahlbetrug.
Russland hat zuletzt an Einfluss im Südkaukasus verloren. Bei seinem Besuch in Aserbaidschan bekräftigt Putin sein Interesse an der Region und trifft dabei auf offene Türen.
Als Aserbaidschan Nagornyj Karabach einnahm, verlor auch Gohar Gjurdschjan ihre Heimat. Sie findet es falsch, dass Armeniens Regierungschef die Ansprüche auf das Gebiet aufgeben will – und hofft auf die Protestbewegung.
Die aserbaidschanische Künstlerin Sabina Shikhlinskaya zeigt in Freiburg neue Werke und kritisiert den Kunstbetrieb ihrer Heimat. Dort sieht sie eine Zweiteilung wie zu Sowjetzeiten.
Die Ukraine will Gaslieferungen aus Russland den Hahn abdrehen. Das könnte sich ändern, wenn das Gas nicht mehr aus Sibirien, sondern aus Baku kommt.
Armeniens Proteste gegen eine Verständigung mit Baku haben einen neuen Anführer. Sein Stil erinnert an den des Ministerpräsidenten. Der Kleriker wirft der Regierung „einseitige Zugeständnisse“ an den Erzfeind vor.
„Jahrhundertreflexion“: Aus Robert Schneiders Gemäldezyklus über eine Kultur der Vernichtung sind in Frankfurt seine „Ölfelder Aserbaidschans“ zu sehen.
Eriwan und Baku wollen einen Vertrag miteinander schließen. Doch in Armenien gibt es Protest gegen die Entspannungspolitik, die Regierungschef Paschinjan gegenüber dem Erzfeind Aserbaidschan verfolgt.
Ein gelungener Film über politische Korruption auf höchster Ebene feiert Premiere – im Deutschen Bundestag. Warum dort? Weil es um einen wahren Skandal geht, der noch andauert. Er spielt im Europarat und bei uns.
Aserbaidschan will, dass die Menschen in die Gebiete zurückkehren, die es in den Kämpfen um Karabach zurückerobert hat. Journalisten präsentiert man die Früchte des Wiederaufbaus. Unterwegs bei den Rückkehrern.
Eine lebendige Kunstszene im autoritär regierten Aserbaidschan verarbeitet das nationale Trauma von Bergkarabach. Den geflohenen Armeniern wird die Vertreibung von Aseris und die Verwüstung ganzer Landstriche vorgeworfen.
32 armenische und zwei aserbaidschanische Soldaten sollen freigelassen werden. Die beiden verfeindeten Nachbarländer sprechen von einer „historischen Chance auf Frieden“. Berlin äußert sich erfreut.
32 armenische und zwei aserbaidschanische Soldaten sollen freigelassen werden. Die beiden verfeindeten Nachbarländer sprechen von einer „historischen Chance auf Frieden“. Berlin äußert sich erfreut.
Auf ihrer Reise nach Armenien und Aserbaidschan geht es Baerbock auch darum, auszuloten, wie ein Frieden aussehen kann. Aber die deutsche Außenministerin weiß, wie kompliziert der Konflikt ist.
Im Kaukasus setzt sich Annalena Baerbock für eine Fortsetzung der Friedensgespräche zwischen Aserbaidschan und Armenien ein. „Souveränität und territoriale Integrität“ beider Länder seien eine Grundlage für Verhandlungen.
In Armenien sagt Annalena Baerbock Hilfe zu für die Flüchtlinge aus Nagornyj Karabach – und wirbt für die Friedensverhandlungen mit dem Erzfeind.
Krieg erzeugt Krieg: Russlands Untätigkeit bei der Einnahme Nagornyj Karabachs durch Aserbaidschan nehmen Armenier zu Recht als Verrat wahr. Die Freundschaft der zwei christlichen Völker ist zerstört.
Wenn die EU keine Sanktionen gegen Aserbaidschan erlässt, bleibt die Vertreibung von mehr als hunderttausend Armeniern folgenlos.
In Spanien sollten Aserbaidschan und Armenien verhandeln, doch das Treffen platzte. Laut EU-Ratspräsident Charles Michel sollen die Gespräche bis Ende Oktober nachgeholt werden.
Aserbaidschan setzt immer mehr Karabach-Armenier fest, obwohl Machthaber Alijew zuvor „Rechte“ versprochen hatte. In seiner Politik sieht sich Baku von Kiew und Berlin bestätigt.
Mehr als 100.000 Menschen sollen aus Nagornyj Karabach geflohen sein. Die UN registrierten keine Gewalt gegen Zivilisten nach dem Waffenstillstand. Die USA fordern abermals eine internationale Beobachtermission.
Mehr als 100.000 Menschen haben Nagornyj Karabach schon Richtung Armenien verlassen. Bald dürften alle Armenier die Region verlassen haben. Aserbaidschan hat derweil begonnen, prominente Gegner festzunehmen.
Aserbaidschan geht in Nagornyj Karabach brutal gegen die Armenier vor. Das Land hat zuletzt auch für Europa an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Das macht es immun gegen Kritik.
Die EU hat Aserbaidschans Diktator Alijew schon immer mit Samthandschuhen angefasst – sie braucht sein Gas. Doch Karabach wird ethnisch gesäubert. Armenien braucht tatkräftige Unterstützung.
Tausende Armenier fliehen aus ihrer Heimat Nagornyj Karabach. Sie wissen nicht, was kommt, aber es führt wohl kein Weg zurück. Eine Reportage aus Goris.
Viele Karabach-Armenier verlassen nach der Kapitulation die Region. Aserbaidschans Machthaber Alijew plant im Schulterschluss mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan schon die nächsten Schritte.
Im UN-Sicherheitsrat schieben sich Armenien und Aserbaidschan gegenseitig die Verantwortung für die Eskalation zu.
In der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Konflikt um Nagornyj Karabach prallen gegenseitige Schuldzuweisungen aufeinander. Armenien wirft seinem Nachbarn ethnische Säuberungen vor.
Nach dem jüngsten Erfolg tritt Aserbaidschans Herrscher maßvoller auf als 2020. An seinen Zielen hat sich nichts geändert.
Nach seinem Triumph macht Aserbaidschans Präsident Alijew den Karabach-Armeniern große Versprechungen. Diese jedoch fühlen sich von der Welt im Stich gelassen und misstrauen den Machthabern in Baku.