Putschpläne in Eriwan?
In Armenien soll der Chef der Opposition den Tod des Ministerpräsidenten und einen Umsturz geplant haben. Derweil gesteht Baku Eriwan einen späteren Abzug aus Teilen des rückereroberten Gebiets zu.
In Armenien soll der Chef der Opposition den Tod des Ministerpräsidenten und einen Umsturz geplant haben. Derweil gesteht Baku Eriwan einen späteren Abzug aus Teilen des rückereroberten Gebiets zu.
Der Bezirk Kalbadschar muss laut einem Waffenstillstandsabkommen am Sonntag an Aserbaidschan übergeben werden. Viele Armenier sind deswegen nochmal in die Region gereist. Sie verbinden unterschiedliches mit dem Ort.
Die Häuser dürfen nicht den Aserbaidschanern in die Hände fallen, sagen die Besitzer. Bis zum Dezember sollen die Gebiete von Armenien übergeben werden. Derweil übergibt Aserbaidschan mehrere getötete Soldaten an Armenien.
Im Konflikt um Nagornyj Karabach zeigt Russlands Präsident Putin seine Prioritäten. Es geht ihm um Geopolitik und Machterhalt. Der Westen ist bloß Zaungast.
In Armenien protestieren Tausende gegen den Waffenstillstand mit Aserbaidschan im Konflikt um Nagaronyj Karabach. Sie werfen Ministerpräsident Paschinjan Verrat vor. Der sagt, er habe armenische Soldaten schützen wollen.
Seit dem Waffenstillstand im Konflikt um Nagornyj Karabach demonstrieren in Eriwan Armenier gegen die eigene Regierung. Nun wurden prominente Protestführer festgenommen – kurz vor einer weiteren geplanten Kundgebung.
Die armenische Fotografin Anahit Hayrapetian hat mit ihrer Kamera das Leben einer kleinen Welt festgehalten, die vielleicht gerade eben zerstört worden ist.
Tausende Armenier fordern den Rücktritt des Regierungschefs. Doch Paschinjan versucht weiter, den Waffenstillstand mit Aserbaidschan zu rechtfertigen. Aber die Wut über die Niederlage in Nagornyj Karabach trifft nicht nur ihn.
Nach der De-facto-Kapitulation in Nagornyj Karabach entlädt sich der Zorn der Armenier gegen ihre Regierung. Aserbaidschan feiert. Doch auch dort bleibt ein großer Wermutstropfen.
Lange sah es so aus, als gehe mit der von der Türkei unterstützten Offensive Aserbaidschans gegen Armenien ein Verlust russischen Einflusses im Südkaukasus einher. Das Gegenteil hat sich als richtig erwiesen.
Armenien und Aserbaidschan haben einen Vertrag zum Ende des Blutvergießens unterzeichnet und die Kampfhandlungen eingestellt. In Armenien haben Demonstranten nach Bekanntmachung des Abkommens ein Regierungsgebäude in Jerewan gestürmt.
Mit der Stadt Schuscha hat die aserbaidschanische Armee die Kontrolle über die wichtigste Verbindung zwischen Nagornyj Karabach und Armenien übernommen. Alijews Truppen rücken auf Stepanakert vor – angefeuert von Erdogan.
Es gibt einen neuen Anlauf für ein Ende der Kämpfe in Berg-Karabach, diesmal verhandelt auf allerhöchster Ebene. Doch wie lange hält sie? In Armenien gibt es bereits Proteste.
In der umkämpften Region Nagornyj Karabach hat Aserbaidschan einen russischen Militärhubschrauber abgeschossen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Baku entschuldigte sich sofort und sprach von einem Versehen.
In Aserbaidschan soll EM-Fußball gespielt werden. In einem Land, dessen Alleinherrscher Krieg führt. Könnte sein, dass die Uefa mit ihrem Turnier Probleme bekommt, die nicht mit Corona erledigt sind.
Präsident Ilham Aliyev feiert die Eroberung von Schuscha. Das könnte einen baldigen Gesamtsieg in Nagornyj-Karabach bedeuten. Aber Armenien widerspricht.
Droht den Armeniern in Nagornyj Karabach eine Katastrophe? Die Rhetorik des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew lässt nichts Gutes für ihr weiteres Schicksal ahnen.
Der Krieg mit Aserbaidschan lässt in Armenien die Erinnerung an den Völkermord im Osmanischen Reich 1915 wach werden. In Eriwan glauben viele, dass es um die Existenz ihrer Nation geht.
Der armenische Regierungschef Paschinjan hat den russischen Präsidenten Putin offiziell um Hilfe im Konflikt im die Südkaukasus gebeten. Gespräche über eine neue Feuerpause waren am Freitag gescheitert.
Wie der russische Angriff auf Idlib in Syrien mit dem Krieg in Nagornyj Karabach zusammenhängt – und was das über das schwierige Verhältnis zwischen Moskau und Ankara aussagt.
Flüchtlinge aus Karabach +++ Brexit-Verhandlungen +++ Pädophilie +++ Immer mehr Bildschirmzeit
Im blutigen Krieg um die Region Nagornyj Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan abermals auf eine Waffenruhe verständigt. Die jüngste Vereinbarung soll ab Montag gelten.
Nachdem der militärische Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die selbsternannte Republik Berg-Karabach wieder ausgebrochen ist, haben die Bewohner der Hauptstadt Stepanakert Zuflucht in Luftschutzkellern gesucht. Hier sind sie vor den Bomben sicher, nicht aber vor der Corona-Pandemie.
Mesut Özil wird beim FC Arsenal nicht mehr gebraucht. Sein Verhalten auf und neben dem Platz wirft Fragen auf, auf die es keine Antworten gibt. Denn Politik lässt sich nicht mit Fußballschuhen vermessen.
Aserbaidschan meldet im Krieg Erfolge an Stellen, an denen die armenische Seite verwundbar ist. Der Zivilbevölkerung in Nagornyj Karabach droht eine Katastrophe.
Die Chancen für ein Ende der Kämpfe zwischen Aserbaidschan und Armenien sind gering. In Aserbaidschan dringen Vertriebene auf Rückkehr, und Armenien fürchtet um seine Existenz.
Seit fast dreißig Jahren harren in Aserbaidschan Flüchtlinge aus dem ersten Karabach-Krieg aus. Der Krieg lässt sie nun hoffen, auf eine Rückkehr in ihre Heimat.
Armenien und Aserbaidschan machen sich gegenseitig dafür verantwortlich, dass der zweite Anlauf für eine Waffenruhe nicht eingehalten wird. Dabei versichern beide Staaten, dass sie an ihr festhalten wollen.
In der aserbaidschanischen Stadt zerstören Scuds mehrere Häuserreihen. Unter den Toten drohen auch Kinder zu sein. Die Kriegsführer bezichtigen sich gegenseitig. Russlands Außenminister Lawrow appelliert an beide Seiten, sich an die erst eine Woche alte Vereinbarung zu halten.
In Nagornyj Karabach droht eine humanitäre Katastrophe. Trotz eines vereinbarten Waffenstillstands dauern die Kämpfe an. Doch die internationale Diplomatie kommt nicht in die Gänge.
Aserbaidschan verdankt seine Überlegenheit im Karabach-Krieg auch türkischen Drohnen. Das ist kein Zufall: Für die außenpolitischen Ambitionen von Präsident Erdogan hat die Waffenart eine ganz besondere Bedeutung.
Aserbaidschan kann ab sofort über den „südlichen Gaskorridor“ Europa mit Brennstoff beliefern. Die neue Leitung soll einen anderen großen Zulieferer treffen.
Wieder einmal ist die Türkei in einen Konflikt involviert. Wieder einmal stellt sich Mesut Özil an die Seite Erdogans. Sein Tweet zur umkämpften Region Nagornyj Karabach stößt auf Protest. Was steckt dahinter?
Trotz der ausgesprochenen Waffenruhe dauern die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan weiter an. Die Sorge vor einer humanitären Krise in der Region wächst.
Der frühere deutsche Fußballnationalspieler Mesut Özil stellt sich im Konflikt um Nagornyj-Karabach hinter das von der Türkei unterstützte Aserbaidschan. Dafür wird er umgehend von der deutschen Politik kritisiert.
Armenien und Aserbaidschan werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe zu brechen. Die Zahl der Opfer steigt.