Wo Erdoğan Putin in den Schatten stellt
Russlands Einfluss im Südkaukasus nimmt ab. Armenien und Aserbaidschan verhandeln lieber ohne Moskau. Der neue starke Mann in der Region ist der türkische Präsident Erdoğan.
Russlands Einfluss im Südkaukasus nimmt ab. Armenien und Aserbaidschan verhandeln lieber ohne Moskau. Der neue starke Mann in der Region ist der türkische Präsident Erdoğan.
Wegen Machtmissbrauchs sind mehrere Trainerinnen der Rhythmischen Sportgymnastik aus Aserbaidschan vom Internationalen Turnverband gesperrt worden. Eine Sportlerin soll tätlich angegriffen worden sein.
Nach dem Flugzeugunglück mit 38 Toten erhöht Aserbaidschan den Druck auf Moskau. Kasachstan verspricht objektive Ermittlungen. Und Russland warnt vor Spekulationen.
Aserbaidschan fordert von Moskau eine Entschuldigung. Sollte dies der Kreml nicht tun, würde die Beziehung zu Baku aber auch nicht abbrechen.
Baku geht von einem russischen Raketenschlag gegen sein Passagierflugzeug aus. Von Absicht spricht jedoch niemand.
Nach dem Flugzeugabsturz nahe Aktau deutet viel auf einen Fehler der Luftabwehr in Grosnyj hin. Zuletzt gab es ukrainische Drohnenangriffe auf Tschetschenien. Die russische Luftverteidigung stand unter Druck.
Die Ukraine will den Vertrag über die Durchleitung russischen Gases nicht verlängern. Trotzdem könnte es weiter strömen, denn daran sind viele interessiert.
Ohne Gegenkandidaten ist der frühere Fußballer Michail Kawelaschwili zum neuen Präsidenten Georgiens gewählt worden. Die Opposition boykottierte die Abstimmung.
Die COP 29 ist nicht, wie befürchtet, komplett gescheitert, endete aber mit einem Minimalkompromiss. Diese Themen gibt es im kommenden Jahr auf der Weltklimakonferenz anzupacken.
Weder die reichgewordenen Förderstaaten noch Großemittenten wie China werden für die Klimafinanzen zur Kasse gebeten. Die Hoffnung, dass sich daran etwas ändert, hat sich zerschlagen.
Weder die reichgewordenen Förderstaaten noch Großemittenten wie China werden für die Klimafinanzen zur Kasse gebeten. Die Hoffnung, dass sich daran etwas ändert, hat sich zerschlagen.
Scheitert die Weltklimakonferenz? Die deutsche Außenministerin greift die Bremser ungewöhnlich deutlich an. Zwei Gruppen kleiner Staaten haben die Gespräche schon abgebrochen.
Die SPD hat eine Antwort auf die K-Frage. In München beginnt der Musterprozess um Schadensersatzansprüche von Wirecard-Anlegern. Und in Baku ringen die Verhandler auf der COP29 um eine Einigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Endlich liegen die ersten Beschlussentwürfe vor. Doch die Vorschläge zur neuen Klimafinanzierung variieren um Abermilliarden, und niemand weiß, wie ein Kompromiss aussehen könnte. Vermutlich gehen die Verhandlungen in die Verlängerung.
Niklas Höhne, Klimaforscher und Gründer des New-Climate-Institutes, fordert von der Bundesregierung eine Billion Euro, um die Erderwärmung aufzuhalten. Er setzt Hoffnungen in die Photovoltaik – und in China.
Auf dem globalen Klimagipfel COP29 setzt der Bundeswirtschaftsminister auf die Bauindustrie. Gastgeber Aserbaidschan will bei der Produktion von grünem Wasserstoff helfen – und spielt ansonsten eine ambivalente Rolle.
Im schwelenden Streit um harte Sparpläne bei VW steht die dritte Tarifrunde an. Cum-ex-Kronzeuge Kai-Uwe Steck muss sich vor Gericht verantworten. Und: Ein Film über Macht und Intrigen im Vatikan kommt ins Kino. Der F.A.Z. Newsletter.
Umweltschützer fordern in Baku eine Vervielfachung der Hilfen für Entwicklungsländer. Eine Studie von Klimaschutz-Organisationen zeigt, wie Deutschland und Europa diese Riesensummen lockermachen könnten.
Fast 1800 Fossillobbyisten nehmen an der Klimakonferenz teil. Eine Studentin von der Naturschutzjugend ist auch da. Auch sie versucht, die Verhandler in Aserbaidschan zu mehr Klimaschutz zu bewegen.
In Baku sieht es nicht nach einem Durchbruch für die Klimafinanzen in Entwicklungsländern aus. Immerhin gibt es aber ein neues deutsch-britisches Instrument zur Unterstützung grüner Industrien. Der eigenen Wirtschaft wirft der Vizekanzler „Bräsigkeit“ vor.
Eingemauert für den Frieden: Inmitten von grünen Hängen liegt das Dorf Kirants, das durch eine neue Grenzlinie zwischen Armenien und Aserbaidschan geteilt wird. Sie hat nicht nur das Dorf zerrissen, sondern auch das Leben grundlegend erschüttert.
Die Staaten am Kaspischen Meer können Russland und die Golfstaaten als Energielieferanten nicht ersetzen, schreibt Yunis Gurbanov.
In Aserbaidschans Hauptstadt Baku wird auf der COP29 diplomatisch um den Klimaschutz gerungen. Aber Aserbaidschan ist ein problematischer Gastgeber für das Treffen.
Ausgerechnet im Ölstaat Aserbaidschan wird über die Erderhitzung verhandelt. Das liegt auch an Wladimir Putin.
Am Montag beginnt in Aserbaidschan die Weltklimakonferenz COP 29. Schon jetzt greift Baku verschärft gegen Journalisten durch.
Armenien und Aserbaidschan sprechen über einen Friedensvertrag, bauen aber ihre Militärstellungen aus. Unterwegs mit der EU-Mission, die dazwischen patroulliert.
Ausgerechnet das Land mit dem größten CO2-Ausstoß zahlt keine Klimahilfen. Eine Konferenz in Aserbaidschan könnte das ändern.
Vor einem Jahr flüchteten etwa 120.000 Armenier aus Karabach vor Aserbaidschans Truppen. Die Führung des Gebiets erklärte daraufhin das Ende von dessen Existenz. Wie ging es danach weiter?
In Armenien sind Verluste und Erinnerungen ständige Begleiter. Eine Reise durch ein Land, das die Gesichter seiner Gefallenen überlebensgroß auf Hochhausfassaden malt.
Sogar vor dem international prestigeträchtigen Großereignis macht das Regime in Baku keine Anstalten, sich freundlicher zu geben. Das lässt Schlimmes befürchten.
Red Bull wankt, Max Verstappen wankt. Die Weltmeister-Sorgen werden immer größer. Denn Rivale McLaren, der schon auf so viel Formel-1-Erfahrung zurückblicken kann, ist stark wie lange nicht mehr.
Vier deutsche und viele weitere europäische Abgeordnete dürfen nicht nach Aserbaidschan reisen. Dabei findet dort in einigen Wochen die nächste Weltklimakonferenz statt.
Das Formel-1-Rennen in Baku wird für Oscar Piastri zum Selbstverteidigungskurs. Ferrari-Pilot Charles Leclerc verzweifelt an der Kampfeskunst des späteren Siegers. Eine heftige Kollision endet glimpflich.
Die positiven Wochen von Leclerc gehen weiter. Nach seinem Sieg in Monza, schafft er sich auf für den Großen Preis von Aserbaidschan eine optimale Ausgangssituation. Verstappen fährt auf Platz sechs.
Die Partei von Staatschef Alijew hat nach offiziellen Angaben die Parlamentswahl in Aserbaidschan gewonnen. Wahlbeobachter bemängeln einen Wettbewerb ohne jegliche Konkurrenz, aus mehreren Städten gibt es Berichte über Wahlbetrug.
Armenien und Aserbaidschan verhandeln über Frieden. Dabei werden auch die Grenzen neu gezogen. Für das armenische Bergdorf Kirants hat das schon jetzt große Folgen.