Russland sucht neue Kunden für sein Gas und Öl
Bulgarien erschwert den Verkauf von russischem Öl und Gas in Europa. Auf der Suche nach neuen Abnehmern wird Moskau auch in der Türkei fündig.
Bulgarien erschwert den Verkauf von russischem Öl und Gas in Europa. Auf der Suche nach neuen Abnehmern wird Moskau auch in der Türkei fündig.
Deutschland und Europa müssen sich jetzt dringend mehr engagieren, um eine weitere Destabilisierung Armeniens zu vermeiden, das brutale Vorgehen Aserbaidschans einzuhegen und einen Flächenbrand in der Region zu verhindern. Ein Gastbeitrag.
Juri Azarian und Familie sind aus Nagornyj Karabach geflohen, der von Aserbaidschan angegriffenen armenischen Enklave. Für sie gibt es keinen sicheren Ort mehr. Sie ziehen von einer Gefahr in die nächste.
Krieg erzeugt Krieg: Russlands Untätigkeit bei der Einnahme Nagornyj Karabachs durch Aserbaidschan nehmen Armenier zu Recht als Verrat wahr. Die Freundschaft der zwei christlichen Völker ist zerstört.
Wenn die EU keine Sanktionen gegen Aserbaidschan erlässt, bleibt die Vertreibung von mehr als hunderttausend Armeniern folgenlos.
In Spanien sollten Aserbaidschan und Armenien verhandeln, doch das Treffen platzte. Laut EU-Ratspräsident Charles Michel sollen die Gespräche bis Ende Oktober nachgeholt werden.
Aserbaidschan setzt immer mehr Karabach-Armenier fest, obwohl Machthaber Alijew zuvor „Rechte“ versprochen hatte. In seiner Politik sieht sich Baku von Kiew und Berlin bestätigt.
Der Präsident der selbsternannten Republik Nagornyj Karabach war kurz vor der Militäroffensive Aserbaidschans zurückgetreten. Nun meldet Baku die Festnahme Arajik Harutjunjans - wegen des „Verdachts der Führung eines Angriffskriegs“.
Präsident Alijew befürchtet eine „aserbaidschanfeindliche Atmosphäre“ – und verweigert deshalb seine Teilnahme an einem Friedensgespräch mit dem armenischen Regierungschef Paschinjan. Ein Grund für die Absage: Die Türkei darf nicht anwesend sein.
Bei ihrem Besuch verspricht die französische Außenministerin den Armeniern Hilfe und verurteilt Moskaus Komplizenschaft mit Aserbaidschan. Auch über Deutschlands Haltung ist man in Paris besorgt.
Nach Aserbaidschans Eroberung von Nagornyj Karabach droht eine Ausweitung der Spannungen auf armenisches Staatsgebiet. Dort soll ein Soldat durch Beschuss aus dem Nachbarland umgekommen sein.
Mehr als 100.000 Menschen sollen aus Nagornyj Karabach geflohen sein. Die UN registrierten keine Gewalt gegen Zivilisten nach dem Waffenstillstand. Die USA fordern abermals eine internationale Beobachtermission.
Seit Aserbaidschan die Kontrolle über die Kaukasusregion übernommen hat, fühlen sich viele Armenier in ihrer Heimat nicht mehr sicher. So gut wie alle sind inzwischen geflohen.
Mehr als 100.000 Menschen haben Nagornyj Karabach schon Richtung Armenien verlassen. Bald dürften alle Armenier die Region verlassen haben. Aserbaidschan hat derweil begonnen, prominente Gegner festzunehmen.
Aserbaidschan geht in Nagornyj Karabach brutal gegen die Armenier vor. Das Land hat zuletzt auch für Europa an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Das macht es immun gegen Kritik.
Die Schriftstellerin und Fotografin Anna Davtyan lebt und arbeitet in Armenien. In der Kolumne „Echtzeit“ schreibt sie über die Vertreibung aus Bergkarabach.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk bereitet sich darauf vor, noch mehr Menschen zu versorgen. Viele bräuchten nach der Flucht psychosoziale Unterstützung, berichten Helfer.
Es gab gute Gründe dafür, die völkerrechtliche Zugehörigkeit Karabachs zu Aserbaidschan nicht infrage zu stellen. Doch mit den ethnischen Säuberungen entzieht Baku diesen Argumenten die Grundlage.
Die EU hat Aserbaidschans Diktator Alijew schon immer mit Samthandschuhen angefasst – sie braucht sein Gas. Doch Karabach wird ethnisch gesäubert. Armenien braucht tatkräftige Unterstützung.
Nach der Niederlage der pro-armenischen Kräfte gegen Aserbaidschan haben die Behörden in Nagornyj Karabach die Auflösung der selbsternannten Republik verkündet. Sie werde somit „aufhören zu existieren".
Nach dem aserbaidschanischen Angriff auf Nagornyj Karabach ist bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung geflohen. Die selbsternannte Republik soll 2024 aufgelöst werden.
Tausende Armenier fliehen aus ihrer Heimat Nagornyj Karabach. Sie wissen nicht, was kommt, aber es führt wohl kein Weg zurück. Eine Reportage aus Goris.
Niemand wisse wirklich, wie es den Menschen in Nagornyj Karabach gehe, sagt Außenministerin Baerbock. Aserbaidschan solle deshalb Beobachter zulassen.
Nach der Explosion eines Treibstofflagers in Nagornyj Karabach steigt die Zahl der Opfer deutlich. Unterdessen kommen immer mehr ethnische Armenier aus der Region in Armenien an.
Mindestens 20 Personen sind bei der Explosion in einem Treibstoffdepot in der Konfliktregion ums Leben gekommen. Schwer Verwundete seien schon nach Armenien ausgeflogen worden.
Die Furcht der Armenier vor einem neuen Genozid ist angesichts der Hasspropaganda des aserbaidschanischen Regimes nicht aus der Luft gegriffen. Die Europäer als Großabnehmer von dessen Gas und Öl haben eine moralische Pflicht.
Nach der Explosion eines Treibstoffdepots in Nagornyj Karabach gibt es Hunderte Verletzte. In Brüssel treffen sich an diesem Dienstag Vertreter beider Länder unter deutscher Beteiligung.
Nahe der Gebietshaupstadt Stepanakert in der umkämpften Region im Südkaukasus hat es eine Explosion gegeben. Die Ursache blieb zunächst unklar. Offizielle Stellen sprechen von hunderten Verletzten und einer unbekannten Zahl an Toten.
Viele Karabach-Armenier verlassen nach der Kapitulation die Region. Aserbaidschans Machthaber Alijew plant im Schulterschluss mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan schon die nächsten Schritte.
Während Tausende Armenier Karabach verlassen, lässt sich Alijew von seinem Verbündeten Erdoğan beglückwünschen.
Nach dem militärischen Sieg von Aserbaidschan wirft der armenische Außenminister der internationalen Gemeinschaft Untätigkeit vor. Unterdessen wächst die Sorge um die armenische Bevölkerung in der Kaukasusregion.
Nach der erfolgreichen Militäroffensive Aserbaidschans werden die pro-armenischen Kämpfer in Nagornyj Kabarach nun von russischen Friedenstruppen entwaffnet. Zudem sind die ersten Hilfslieferungen vor Ort eingetroffen.
Im Handstreich beendet Aserbaidschan einen historischen Krieg und legt offen, wie machtlos Armenien ist. Nun ist auch Europa gefragt.
Im UN-Sicherheitsrat schieben sich Armenien und Aserbaidschan gegenseitig die Verantwortung für die Eskalation zu.
Während die Militäroffensive Aserbaidschans in Nagornyj Karabach läuft, treffen die BP-Chefs den Präsidenten. Für den Ölkonzern geht es um Milliarden.
In der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Konflikt um Nagornyj Karabach prallen gegenseitige Schuldzuweisungen aufeinander. Armenien wirft seinem Nachbarn ethnische Säuberungen vor.