Chance für die Außenseiter
Aggressiv, laut und störend, im Unterricht eine Last: Unter solchen Schülern sind viele Autisten mit einer Inselbegabung. In Dieburg finden sie Hilfe.
Aggressiv, laut und störend, im Unterricht eine Last: Unter solchen Schülern sind viele Autisten mit einer Inselbegabung. In Dieburg finden sie Hilfe.
Hessens Ministerpräsident reagiert unwirsch auf die Forderung von Kanzleramtschef Altmaier, die Länder müssten mehr Flüchtlinge abschieben. In Berlin habe keiner eine Ahnung, was das bedeute.
Wie gefährlich ist rechte Gewalt? Wegschauen ist kaum mehr möglich. Versuche, sie kleinzureden, gibt es dennoch. Die Grenzen zwischen „besorgten Bürgern“ und rechtsextremen Gewalttätern verschwimmen.
Der ehemalige hessische Minister Hans Krollmann ist tot. Der Kasseler Ehrenbürger, frühere Polizeichef und SPD-Landesvorsitzende wurde 86 Jahre alt.
Die Kommunalwahl in Hessen und die drei Landtagswahlen zeigen eindeutig den Trend zur Personalisierung der Politik. Und mit der AfD scheint sich gerade die sechste Kraft im System zu etablieren.
Nach dem Erfolg der AfD bei der Kommunalwahl ist der Schock bei den großen Parteien in Hessen groß. Als Misstrauensvotum wollen CDU und SPD die Wahl aber trotzdem nicht verstanden wissen.
Bei der Kommunalwahl hat die schwarz-grüne Koalition in Hessens größter Stadt Frankfurt ihre Mehrheit verloren. Für Aufsehen sorgen die Ergebnisse der AfD, die fast überall, wo sie angetreten war, auf zweistellige Prozentzahlen kommt.
Lockt die emotional geführte Flüchtlingsdebatte der vergangenen Wochen mehr Bürger an die Urnen? Zumindest am frühen Nachmittag war die Wahlbeteiligung deutlich höher als 2011.
Für Frankfurts CDU-Parteichef Uwe Becker sind Planung und Bildung extrem wichtige Themen der nächsten Jahre. Dass der Oberbürgermeister in eine Koalition eingebunden werden muss, findet er nicht.
Weil die Hessische Landesregierung Geld für Inklusion und Ganztagsschulen braucht, kürzt sie in der Oberstufe. Eltern sehen das Abitur bedroht.
Ein früherer Informant des Verfassungsschutzes kann sich im NSU-Ausschuss an nichts erinnern. Die Opposition zeigt sich „erschüttert“ über den Zeugenauftritt.
Am Freitag vernimmt der NSU-Untersuchungsausschuss zwei Mitglieder der nordhessischen Neonazi-Szene als Zeugen. Hermann Schaus (Die Linke) hofft, dass die Hintergründe des Kasseler NSU-Mordes erhellt werden.
Wie sich die Aussagen gleichen: Der SPD-Herzenswunsch nach Gebührenfreiheit in den Kindertagesstätten und ein verdrängtes Wahlversprechen von Volker Bouffier.
Weiterhin bleibt die hessische Regierung dem Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik treu. Noch stellt sich Beziehung zwischen CDU und Grüne harmonisch dar, doch die Asyl-Beschlüsse könnten sie auf den Prüfstand stellen.
In zwei Jahren wird in Hessens einziger Hansestadt das Hessenfest begangen. Doch Korbach ist nicht das erste Mal Hessentagsstadt. Harte Kritik teilt der Bund der Steuerzahler gegen das Landesfest aus.
Ministerpräsident Bouffier glaubt, dass die Forderung nach einem Schusswaffen-Einsatz gegen Flüchtlinge eine bewusste Provokation der AfD-Chefin ist. Die Äußerung schade auch dem Land.
Die Äußerungen aus der AfD zum Einsatz von Waffen gegen Flüchtlinge sorgen für Empörung. Dabei geht Gabriel mal wieder am weitesten – und findet nicht nur Zuspruch.
In Sachen NSU haben die Länder wichtige Informationen nicht an das Bundesamt für Verfassungsschutz weitergegeben, sagt dessen einstiger Chef Heinz Fromm. Nach dem NSU-Mord in Kassel hätte er anders gehandelt als Volker Bouffier.
Hessens Ministerpräsident hatte sich bereits vor der Berliner Einigung für eine Begrenzung beim Familiennachzug von Flüchtlingen stark gemacht. Wichtig ist für Bouffier, dass der Integrationsplan der gesamten Bevölkerung helfen muss.
Die Kommunalwahlen stehen an und die Parteien schärfen ihr Profil. Die SPD möchte die Gebühren für Kitas schrittweise abschaffen. Für die Grünen ist der Gesetzesentwurf nicht mehr als „Wahlkampfgetöse“.
Im Zusammenhang von Neonazis verübten Morden auch Neonazis befragen? Warum nicht? Die Opposition im Landtag erhofft sich im NSU-Ausschuss Erkenntnisse von ehemaligen Verfassungsschutz-Informanten.
Eine zahlenmäßige Begrenzung hält der stellvertretende CDU-Vorsitzende für „Unsinn“. Damit stellt er sich gegen Vorschläge der Schwesterpartei CSU. Trotzdem müssten die Flüchtlingszahlen verringert werden.
Schwarz-Grün funktioniert in Wiesbaden überraschend gut. Auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz könnten Bündnisse von CDU und Grünen möglich sein. Allerdings hängt der Erfolg in Hessen von den Protagonisten ab. Ein Kommentar.
Die AfD liegt laut einer Umfrage derzeit bei zwölf Prozent, damit wäre sie drittstärkste Kraft in Hessen. Die schwarz-grüne Regierung würde keine Mehrheit zusammenbekommen. Die anderen Parteien reagieren betroffen.
Auch die drohenden Lasten aus dem Kommunalen Finanzausgleich können die gute Stimmung beim Neujahrstreffen in der Frankfurter IHK nicht trüben. Klagen darüber muss sich Ministerpräsident Bouffier aber schon anhören.
Ein Ehepaar aus Mittelhessen zählt zu den Opfern des Terroranschlags in Istanbul. Der Mann überlebt die Attacke nicht. Regierungschef Bouffier zeigt sich entsetzt.
Seit zwei Jahren koalieren CDU und Grüne im hessischen Landtag. Mit Blick auf die Flüchtlinge sagt Regierungschef Bouffier, dass Sicherheit und humanitäre Verpflichtungen zusammen gehörten.
Die nächste Runde im Streit um den Windpark bei Lorch ist eingeläutet. Mit einer Sichtachsenstudie hält das Land Hessen an seinem Plan für den Park fest. Der Lorcher Bürgermeister kritisiert die „massive Einmischung“ aus Rheinland-Pfalz.
Die CDU will die Abschiebung krimineller Ausländer erleichtern. Im Parteivorstand in Mainz hieß es, die sexuellen Übergriffe in Köln hätten die Gangart verschärft. Parteivize Laschet wiederum bekräftigte, die Partei behalte ihren Kurs bei.
Die Vorfälle in Köln seien eine Zeitenwende, sagen führende Unionspolitiker. Auf der Vorstandsklausur berichten sie Merkel von „unterirdischer Stimmung“ an der Basis. Die Kanzlerin verspricht, Probleme anzusprechen – und will Gesetze verschärfen.
Der Schadensersatzprozess um die Stilllegung der Meiler in Biblis beginnt. Die Opposition sieht die Regierung um Ministerpräsident Bouffier in der Schuld, diese begründet die rechtswidrige Entscheidung mit der Weisung aus Berlin.
Nach hektischem Hin und Her haben sich die Bundesländer auf einen Finanzausgleich verständigt. Alle sind zufrieden. Wer zahlt die Zeche?
2019 laufen der umstrittene Länderfinanzausgleich und der „Solidarpakt II“ aus. Nach zuletzt großen Differenzen steht nun die Entscheidung des Bundes aus.
„Den Islam einbürgern“: Auf dem Bundesparteitag der Grünen in Halle hat sich Cem Özdemir für mehr Integration und Gleichberechtigung ausgesprochen. Frei von Missverständnissen blieb das nicht.
Auch den Skeptikern in der CDU will Volker Bouffier vermitteln, dass es keine Zauberlösung für die Flüchtlingskrise gibt. Im Interview äußert sich der Ministerpräsident enttäuscht über die Haltung von Gewerkschaften, Kirchen und Wirtschaftsverbänden.
Die hessische CDU bespricht bei einem kleinen Parteitag das Thema Flüchtlinge und sieht die Grenzen der Belastbarkeit nahezu erreicht. Für Angela Merkel gibt es viel Lob. Die Kanzlerin leiste Großartiges, sagte etwa Volker Bouffier.