Das Erfolgsgeheimnis der CDU
In einem jahrzehntelangen Kampf hat die Union das rote Hessen erobert. Seit 26 Jahren stellt sie den Ministerpräsidenten. Die Partei scheint immer noch selbst ein bisschen zu staunen: Wie schafft man so etwas?
Die Hessin Ines Claus will stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU werden. Sie ist überzeugt, dass mehr Frauen in der Partei auch mehr Wählerinnen überzeugen könnten.
In einem jahrzehntelangen Kampf hat die Union das rote Hessen erobert. Seit 26 Jahren stellt sie den Ministerpräsidenten. Die Partei scheint immer noch selbst ein bisschen zu staunen: Wie schafft man so etwas?
Die Schuldenbremse wurde erst ignoriert, dann faktisch aufgehoben – mit weitreichenden Folgen. Nun wächst der Schuldenberg weiter. Finanzminister Alexander Lorz begeht mit seiner „Vorsorge für Haushaltsrisiken“ einen unübersehbaren Fehler.
Der Ministerpräsident und CDU-Vorsitzende Boris Rhein hat seine Partei neu justiert. Der traditionelle Mainstream kommt wieder stärker zur Geltung.
In Berlin und Wiesbaden streiten CDU und SPD über dieselben Themen. Doch der hessische Ministerpräsident Boris Rhein ist in einer besseren Position als Bundeskanzler Friedrich Merz.
Eigentlich hätte Volker Bouffiers Tätigkeit beim DOSB Ende Juni enden sollen. Jetzt haben beide Parteien um einen Monat verlängert. Der CDU-Politiker könnte für den Sport-Dachverband noch eine wichtige Rolle spielen.
Die Südumfliegung am Frankfurter Flughafen sorgt seit Jahrzehnten für Konflikte. Der mühsame Abwägungsprozess zwischen Entwicklungspotenzial des Luftverkehrs und Lärmschutz geht in die nächste Runde.
In seiner ersten Regierungserklärung spricht Bundeskanzler Friedrich Merz nicht über die geplante Olympia-Bewerbung Deutschlands. Immerhin greift die neue Staatsministerin das Thema auf.
Nach Informationen der F.A.Z. wird die Sportabteilung des Bundesinnenministeriums ins Bundeskanzleramt verlagert. Beim Deutschen Olympischen Sportbund rücken vor allem drei Themen in den Vordergrund.
Wenn die Hessen in einem eigens dafür festgelegten Rahmen frei erörtern können, was im Umgang mit der Pandemie falsch gelaufen ist, wird immerhin der Vorwurf widerlegt, es solle etwas vertuscht werden.
Der Deutsche Olympische Sportbund stellt das Motto „Deutschland fit machen“ vor. Eine Gesamtstrategie für die Olympiabewerbung fehlt aber noch.
Friedrich Merz wollte sich den Koalitionspartner aussuchen – so wie Boris Rhein es nach den Landtagswahlen im Oktober 2023 konnte. Dass es nun anders kommt, ist mehr als ein Schönheitsfehler.
Das Scheitern der Ampel-Koalition bremst wichtige Projekte des DOSB, bietet aber die Chance, nach der Bundestagswahl mehr Gehör zu bekommen. Die Strategie dazu hat ein früherer Ministerpräsident vorgegeben.
Hessens früherer Ministerpräsident Volker Bouffier fordert mehr Anerkennung für den Sport und eine Bewerbung um Olympische Spiele. Mit allen Parteien will bei seiner Lobbyarbeit aber nicht zusammenarbeiten.
In den Memoiren der ehemaligen Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden kommen die meisten hessischen Spitzenpolitiker, nicht gut weg. Sollte ihnen das zu denken geben?
Seit mehr als 25 Jahren stellt die CDU in Hessen ununterbrochen den Ministerpräsidenten. Die Partei hält sich an zwei Regeln.
Kanzler Scholz wird im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss befragt. Die EU will ein umstrittenes Handelsabkommen mit Lateinamerika abschließen. In Paris wird die Kathedrale Notre-Dame wiedereröffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der frühere hessische Ministerpräsident ist wieder da: Volker Bouffier wird Vorstand des DOSB auf Zeit. Seine Bestellung ist clever im Hinblick auf die deutsche Olympia-Bewerbung.
Der frühere Ministerpräsident von Hessen wird vorübergehend dem Vorstand des DOSB angehören. Der CDU-Politiker soll seine Erfahrung und sein Netzwerk für die großen Projekte des deutschen Sports ausspielen.
In der Union denken viele, der bayerische Ministerpräsident sollte den Kampf um die Kanzlerkandidatur jetzt aufgeben. Selbst Wohlmeinende raten: Markus, lass los, lass es!
Horst Seehofer zeigt sich enttäuscht von Angela Merkel. Sie setzte 2015 für viele Flüchtlinge die Dublin-Regeln aus und ließ sie ins Land kommen. Das wirkt bis heute nach.
Jahrelang haben die Grünen im Landtag die Flüchtlingspolitik blockiert. Dann suchte sich die CDU mit den Sozialdemokraten einen neuen Koalitionspartner. Doch geht diese Strategie von Ministerpräsident Boris Rhein auf?
Benedikt Kuhn, der neue Chef der Hessischen Staatskanzlei, hat die Kommunikation zu einem bestimmenden Element des politischen Handelns aufgewertet. Damit geht er weiter als die meisten anderen Landesregierungen.
Mit jedem per Du, geschätzt und gefürchtet: Frank Lortz ist länger dabei als jeder andere bei Hessens CDU. Er strebt kein Amt an, aber zieht im Hintergrund öfter die Strippen.
Dass dieses Timbre musikalisches Potential hat, war eigentlich klar. Nun nutzt es der Wetzlarer Musiker Globotom für zwei Stücke, die zum 250-Jahre-Jubiläum von Goethes Werther erschienen sind.
Der hessische Ministerpräsident hätte seinen Wahlerfolg nutzen können, um mehr in der Bundespolitik mitzuspielen. Aber Boris Rhein verfolgt eine andere Strategie.
Ein Corona-Untersuchungsausschuss ergibt in einem Bundesland keinen Sinn. Die großen Entscheidungen fielen auf der nationalen Ebene. Aber die AfD hat mit ihrem Antrag etwas anderes im Sinn.
Die Neuaufstellung der schwarz-roten Koalition in Hessen ist noch nicht ganz abgeschlossen. Die Landesregierung ernennt Beauftragte für spezielle Aufgaben. Kritik daran kommt aus den Reihen der Opposition.
Die hessische Sozialministerin Heike Hofmann legt nach mehr als 20 Jahren im Landtag ihr Mandat als Abgeordnete nieder und entspricht damit der Forderung, Amt und Mandat zu trennen. So halten es die meisten Mitglieder des aktuellen Kabinetts.
Ines Claus, die Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, wollte beim Bundesparteitag der Union als stellvertretende Vorsitzende kandidieren. Aber es ist etwas schiefgegangen.
Wohin wird am Donnerstag der Sitz der Anti-Geldwäsche-Agentur AMLA der Europäischen Union vergeben? Frankfurt gilt als Mitfavorit, doch festlegen will sich niemand.
In der bislang von Männern regierten Kurstadt Königstein im Taunus könnte am Sonntag erstmals eine Kandidatin der Wählergemeinschaft ALK das Bürgermeister-Amt erobern. In der ersten Runde lag sie knapp vor der CDU-Bewerberin.
Nach zehn Jahren Schwarz-Grün wagt die CDU in Hessen den Wechsel zu einem Bündnis mit den Sozialdemokraten. Ministerpräsident Boris Rhein hofft, dass das Regieren so einfacher wird. Wenn er sich da mal nicht täuscht.
Zehn Jahre prägte Tarek Al-Wazir als Hessens Wirtschaftsminister das Land und die Politik der Grünen. Nun muss er in die Opposition. Er spricht über den Konservatismus der Deutschen und die Frage, wer das Deutschlandticket erfunden hat.
Das Jahr 2023 lässt die hessischen Grünen in den Abgrund schauen. Der Gang in die Opposition bedeutet auch das Scheitern einer langfristigen Strategie. Wird in Hessen wieder einmal eine nationale Entwicklung vorweggenommen?
Der frühere Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier, hat auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes die Ehrenmedaille des Verbandes erhalten.
Mit der Fülle seiner Macht ersetzt der hessische Regierungschef Boris Rhein (CDU) gerade den langjährigen grünen Bündnispartner durch die SPD. Was ihn dabei antreibt, erhellt ein Blick zurück auf seine Zeit als Präsident des Hessischen Landtags.