„Einzelne Antisemiten zwangsexmatrikulieren“
Auch an Unis häufen sich antisemitische Vorfälle. Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker fordert, entschlossen dagegen vorzugehen.
Auch an Unis häufen sich antisemitische Vorfälle. Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker fordert, entschlossen dagegen vorzugehen.
Geld bekommt die UNRWA nicht mehr, solange ihre Verstrickung in die Terrorattacken der Hamas untersucht werden. Doch nicht allen geht das weit genug.
Das starke Signal der Abwahl reicht noch immer weit über die Stadtgrenzen hinaus: Es widerlegt alle Annahmen, die jeder Politikverdrossenheit zugrunde liegen.
In Hessen steht die Regierungsbildung an. Doch was wird aus Finanzminister Boddenberg und CDU-Generalsekretär Pentz? Wer führt das neue Agrarministerium? Die Spekulationen verdichten sich.
Salman Rushdie kam, Israels Messestand blieb leer, Tonio Schachinger siegte – ein Blick auf die ersten Tage der Frankfurter Buchmesse von A wie Amichai bis Z wie Žižek.
Der Eklat um die Ansprache Slavoj Žižeks zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse beschäftigt Politiker und Besucher der Schau weiterhin. Die Buchmesse hatte nach eigenen Angaben mit einem anderen Redetext gerechnet.
Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker widerspricht dem Vorwurf, er verbreite reflexhaft Empörung. Es sei besser, einmal zu oft Alarm zu schlagen als einmal zu wenig.
Bei der Landtagswahl im Herbst werden Wähler über 60 Jahre die meisten Stimmen abgeben. Davon will gerade die CDU profitieren. Doch der Trend zeigt in eine andere Richtung.
Die reflexhafte Empörung über angeblich judenfeindliche Vorfälle sei kontraproduktiv, sagt Meron Mendel. Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank kritisiert die Politik: Dort herrsche eine Dynamik des Übereifers.
Ein Jugendlicher hat in Frankfurt nach Angaben der Stadt eine gefüllte Plastikflasche gezielt auf eine jüdische Besucherin aus den USA geworfen. Die Polizei stellt den Vorfall etwas anders dar. Die Empörung ist groß.
Frankfurter Parteien, die Jüdische Gemeinde und zivilgesellschaftliche Initiativen setzen ein Zeichen gegen den Auftritt des umstrittenen Musikers Roger Waters in der Festhalle. 1500 Teilnehmer beteiligen sich am Protest.
Mit Blick auf das Roger-Waters-Konzert in Frankfurt will der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker judenfeindliches Verhalten vermeiden. Er fordert Auflagen für den Auftritt.
Für den Tag nach der Amtseinführung hat die Stadt zum Empfang des neuen Oberbürgermeisters geladen. Hunderte kommen, um Mike Josef die Hand zu schütteln.
Eine jüdische BDS-Unterstützerin sieht sich von der Stadt Frankfurt als Judenfeindin diffamiert. Sie klagte gegen eine Pressemitteilung, in der sie als „Sympathisantin judenfeindlicher Israelhasser“ bezeichnet wurde – und bekam Recht.
Der hessische Ministerpräsident wirft der Bundesregierung vor, in der Flüchtlingspolitik den Kopf in den Sand zu stecken. In der Klimapolitik fordert der CDU-Politiker eine gründliche Kehrtwende.
Hanno Benz gewinnt mit 55 Prozent +++ Wahlsieger kündigt „andere Politik“ für die Stadt an +++ Grünen-Kandidat verliert auch Stichwahl in Linden +++ Die Ergebnisse, Ereignisse und Reaktionen im Liveblog.
Nur jeder dritte Wahlberechtigte hat an der Kür des künftigen Frankfurter Oberbürgermeisters mitgewirkt. Sich zu enthalten ist ein gutes demokratisches Recht. Klar ist aber auch: Wer nicht wählt, wird ignoriert.
Bei Bundestagswahlen sind sie etabliert, in Kommunen eine Seltenheit: Frankfurt ist eine der ganz wenigen Städte, die nach Wahlen die Wählerwanderungen lokal untersucht. Der Aufwand ist beträchtlich.
Dreimal verliert die CDU in hessischen Großstädten, auch in Frankfurt. Dort hat der Sozialdemokrat Josef vor allem Grüne an sich gebunden.
Uwe Becker ist nicht Oberbürgermeister von Frankfurt geworden. Aber die 48 Prozent sind für die Frankfurter CDU kein enttäuschendes Ergebnis. Für Selbstzweifel sieht die Union keinen Anlass
Uwe Becker hat von CDU-Stammwählern und den Älteren profitiert, Mike Josef von Innenstädtern und den Grünen. Das Wahlverhalten in der Stichwahl zeigt, wo die Kandidaten ihr Potential genutzt haben.
Bei den Parteien der Koalition Im Rathaus Römer herrscht Erleichterung über den Erfolg von Mike Josef (SPD). Jetzt werde in der Zusammenarbeit manches einfacher, heißt es.
Eine viel zu geringe Wahlbeteiligung, große Herausforderungen: Der neue Frankfurter Oberbürgermeister muss Frieden in die Verkehrspolitik bringen und Schwung in die Wirtschaft. Nur wie?
Frankfurt ist eine strukturell linke Stadt geworden. Für die CDU wird es nicht leicht sein, eines Tages wieder einen Oberbürgermeister-Kandidaten durchzubringen.
Warnstreiks blockieren den Nah- und Fernverkehr in Deutschland, Mike Josef tritt sein Amt als neuer Oberbürgermeister von Frankfurt an und Thomas Tuchel trainiert zum ersten Mal die Fußballer des FC Bayern München. Der F.A.Z.-Newsletter
Mike Josef ist am Ziel. Er betont, dass er Oberbürgermeister der ganzen Stadt sein will. „Wir schlagen ein neues Kapitel auf.“
Die Bürger bestimmen das neue Stadtoberhaupt – tagsüber merkt man das Frankfurt aber gar nicht so stark an, denn die Wahlbeteiligung ist niedrig.
Frankfurt wird weiter von einem Sozialdemokraten regiert. Der 40 Jahre alte Planungsdezernent der Stadt gewinnt die Wahl mit knappem Vorsprung.
Mit 51,9 Prozent der abgegebenen Stimmen hat sich in der Stichwahl der SPD-Politiker Mike Josef gegen den CDU-Mann Uwe Becker durchgesetzt.
Lange können die Anhänger der Union auf einen Sensationssieg ihres Kandidaten Uwe Becker hoffen. Am Ende hat er verloren und bekommt trotzdem Beifall.
Mike Josef hat die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters gegen den CDU-Kandidaten Uwe Becker mit wenigen Tausend Stimmen Vorsprung gewonnen. Das Ergebnis hat auch Folgen für die Landtagswahl.
Die Frankfurter bestimmen in der Stichwahl zwischen Uwe Becker und Mike Josef ihr neues Stadtoberhaupt. In den Wahllokalen scheint wenig los, Manche vermissen die Wahloptionen des ersten Durchgangs.
Will die CDU in Großstädten Mehrheiten gewinnen, muss sie auch ins grüne Milieu. In Frankfurt versucht es Uwe Becker mit allen Mitteln – aber die Grünen machen es ihm schwer.
Diese Wahl haben sich die Frankfurter erkämpft. Sie sollten die Chance nutzen. Jetzt können sie mit dem aus ihrer Sicht richtigen Mann die Koalition im Römer antreiben.
Die Mehrheit der Stadtteilpolitiker im Frankfurter Nordend will das im Sommer 2021 begonnene Projekt bis zum Ende weiterführen: Der Oeder Weg soll eine Radstraße mit viel Aufenthaltsqualität werden.