Wie ein Säulenheiliger unserer Zeit
Auf der leeren Bühne des Staatstheaters Darmstadt hat Gregor Schneider seinen umstrittenen Sterberaum installiert. Drei Tage lang zeigt der Künstler, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Auf der leeren Bühne des Staatstheaters Darmstadt hat Gregor Schneider seinen umstrittenen Sterberaum installiert. Drei Tage lang zeigt der Künstler, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Suche nach Kommunikation: Der Installationskünstler Gregor Schneider bespielt für drei Tage das Große Haus des Staatstheaters Darmstadt mit einem digitalen Totengedenken.
Handfeste Vorstöße aus liberalem Geist weisen die FDP als regierungswillig aus. Eine neue Chance im Bund hätte sie verdient.
Die drei hessischen Staatstheater sowie das Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen zeigen bis Ende Januar keine Stücke mehr. Grund ist die Pandemie. Proben dürfen die Künstler aber weiter.
Bisher durfte im Großen Haus im Hessischen Staatstheater in Wiesbaden für 298 Zuschauer gespielt werden. Wegen der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen wurde die Sondergenehmigung entzogen.
Das Zwischenspiel „Pimpinone oder Die ungleiche Heirat“ wird im Kleinen Haus des Staatstheaters in Mainz inszeniert. Dabei bemüht sich Regisseur K. D. Schmidt mit jedenfalls nicht nachlassender Energie, dem Stück eine Tiefe anzudichten, die es nicht hat.
Mit Arthur Schnitzlers Idee will das Staatstheater im ehemaligen „Haus des deutschen Weines“ einen Ort schaffen, in dem Theater und angeregte Gespräche bei gutem Essen stattfinden. Anfang November soll es losgehen.
Am Staatstheater Wiesbaden sind vier Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Eine große Zahl von Kontaktpersonen ist in Quarantäne. Nun fallen Vorstellungen aus.
Ein Stück über den Tod und über alle, die mit ihm zu tun haben: „Sensemann & Söhne“ ist im Staatstheater Mainz die erste Premiere, bei der die Gäste immerhin im Schachbrettmuster sitzen dürfen.
„Frankenstein Junior“ fällt aus: Die Premiere des Musicals am Staatstheater Wiesbaden muss abgesagt werden, da das Hygienekonzept vom Kunstministerium nicht genehmigt wurde.
Zeitlos und schmerzhaft: Ingo Kerkhof inszeniert „Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman am Staatstheater Wiesbaden. Übergroße Marionettenköpfe und Loriot ähnelnde Ehealltagssketche prägen die eindringliche Inszenierung.
Revolution im Palast: Das erste Drittel des Neunstundenepos „Die Küste Utopias“ von Tom Stoppard ist zum ersten Mal auf Deutsch am Staatstheater Wiesbaden zu sehen.
Selten lustig, aber berückend schön gesungen, zeigt das Staatstheater Wiesbaden Rossinis und Mozarts Varianten des „Figaro“. Beide Premieren werden vor 200 Zuschauern und unter Einhaltung der gängigen Abstands-und Hygieneregeln gespielt.
Aus der Not eine Tugend machen: Die Inszenierung „Atem/Souffle“ im Hessischen Staatstheater verknüpft die Themen Corona und Rassismus. Und legt damit einen unkonventionellen Neustart hin.
Das Staatstheater in Darmstadt bringt einen hessischen „Sommernachtstraum“ auf die große Terrasse. Mit Dialekt und Selbstironie wird aus Shakespeares Klassiker ein verwunschener Vergnügungspark.
Das Staatstheater Wiesbaden hat als vermutlich erstes Theater der Welt gleich nach der Corona-Schließung sogar zwei Uraufführungsabende im Programm. Die sind erstaunlich vielfältig dafür, dass unter schwierigen Bedingungen geprobt werden musste.
An Absurdität nicht zu überbieten: Uwe Eric Laufenberg hat in kürzester Zeit Samuel Becketts „Glückliche Tage“ auf die Bühne des Staatstheaters Wiesbaden gebracht.
Die Staatstheater in Wiesbaden, Darmstadt und Kassel haben einen erheblichen Sanierungsbedarf. Nun will Hessen insgesamt 78 Millionen Euro bis 2024 investieren, um die Häuser zu modernisieren.
Tanz, Theater und Musik unter Auflagen: Specials und gleich fünf Premieren hintereinander vor verkleinertem Publikum
Der Intendant des Staatstheaters in Wiesbaden stellt „Solo-Diskurse“ mit Meinungen einiger hochumstrittener Mediziner ins Netz und erntet Gegenreden. Aus dem Umfeld des Theaters distanzieren sich Personen.
Die Staatstheater in Mainz und Wiesbaden legen Pläne für die nächste Spielzeit vor. Andere Bühnen in der Region zögern noch. Alle aber wollen möglichst bald wieder für ihr Publikum da sein.
„Bei uns wird es kein gutes Ende geben“: Evgeny Titov inszeniert „Wassa Schelesnowa“ von Gorki mit Leslie Malton in der Hauptrolle am Staatstheater Wiesbaden.
Das Junge Staatstheater Wiesbaden präsentiert eine Inszenierung von Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“. Dabei verzichten die Macher auf eine Vereinfachung und einen pädagogischen Zeigefinger.
Das Staatstheater Wiesbaden macht mit dem Stück „Casino“ den Rathaus-Skandal zur bemühten Tragikomödie.
Hohe Auslastung, gute Einnahmen: Trotzdem hat das Staatstheater Wiesbaden finanzielle Sorgen. Und der Haussegen hängt auch nicht immer gerade.
Wenn die Adventszeit herannaht, gehört der Nachwuchs in die Schaubühne wie das Plätzchen auf den Teller. Die Staatstheater der Region haben da ein paar schwungvoll inszenierte Ideen.
Das Staatstheater Darmstadt befindet sich in einer finanziellen Schieflage. Das Theater darf nur noch Ausgaben tätigen, die unbedingt notwendig sind. Gehälter und Kunst seien nicht in Gefahr.
Im aktuellen Programm des Mainzer Staatstheaters sticht ein Musical besonders heraus: „The Producers“ setzt politische Statements gegen rechte Gesinnungen – und greift dabei tief in die Klischee-Kiste.
Spektakulär erbauliches Panoptikum: Mit der Bühnenfassung von Daniel Kehlmanns jüngstem Roman „Tyll“ hat das Staatstheater Wiesbaden ein wuchtiges Ausrufezeichen gesetzt. Doch er mag nicht ganz zu befriedigen.
Robert Menasse wird die Carl-Zuckmayer-Medaille verliehen: Ein Theaterlehrstück zur Zerstörung des politischen Diskurses und des Gedenkens an den Holocaust. Merkt das keiner?
Am Staatstheater Darmstadt nehmen drei Terror-Diven der Weltgeschichte auf einem abgeschrabbelten Dreiersofa Platz. Das Staatstheater feuert die Pointen von Theresia Walsers „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ ab.
Zweifel am Ich und der Umwelt: Tim Plegges Ballett „Fake“ in Wiesbaden setzt sich mit der Krise der jugendlichen Identität – mit viel Haut und seelischer Entblößung.
Mord und Totschlag: John von Düffels Shakespeare-Destillat „Römische Trilogie“ sieht am Staatstheater Wiesbaden in drei Dramen nur eine einzige Wahrheit.
Milena Niehues absolviert im Mainzer Staatstheater eine Ausbildung zur Maskenbildnerin. Im März tritt sie zur Deutschen Meisterschaft an. Da ist Kreativität gefragt.
Sorgloser Spaß: Joseph Kesselrings Krimikomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ am Staatstheater Wiesbaden.
Wagner ist Chefsache: Intendant Uwe Eric Laufenberg inszeniert „Tannhäuser“ in Wiesbaden. Erstmals dirigiert der neue Generalmusikdirektor Patrick Lange.