Mettigel im Staatstheater
So wirkt Oper unverbogen gegenwärtig: Die Mainzer Fastnachtslegende Margit Sponheimer fährt mit dem Bajazzo im Mainzer Bus, und am Staatstheater wird furios Leoncavallo mit Puccini gepaart.
So wirkt Oper unverbogen gegenwärtig: Die Mainzer Fastnachtslegende Margit Sponheimer fährt mit dem Bajazzo im Mainzer Bus, und am Staatstheater wird furios Leoncavallo mit Puccini gepaart.
Fünf Tage nach dem Angriff ihres Ballettdirektors auf unsere Tanzkritikerin hat sich die Staatsoper Hannover von Marco Goecke getrennt. Seine Produktionen sollen im Repertoire bleiben.
Als würde es nicht reichen, die „goldisch Meenzer Fassenacht“ im Goldenen Mainz zu feiern, dreht sich diesmal auch bei der Posse alles um Geld und Gold.
Der jüdische Orchesterdirektor Ilia Jossifov hat seine Stelle am Staatstheater Wiesbaden gekündigt und seine Antisemitismus-Vorwürfe erneuert.
Antonín Dvořaks Oper „Rusalka“ am Staatstheater Wiesbaden zeigt eindrucksvolle Bilder. Die Aufführung überzeugt zudem mit starken Vokalisten.
Intendant Uwe Eric Laufenberg inszeniert Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ am Staatstheater Wiesbaden streng konventionell. Einzige Brechung ist der Auftritt von Komiker Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht.
Zuletzt war am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mehr von Intrigen als von künstlerischen Höhenflügen die Rede. Mit den beiden neuen Intendantinnen könnte ein neuer Dialog beginnen.
Zwei Frauen folgen auf Uwe Eric Laufenberg: Das Hessische Staatstheater Wiesbaden erhält eine Doppelspitze. Dorothea Hartmann und Beate Heine sollen das Haus künftig leiten.
Land und Stadt greifen jetzt ein: Nach Querelen und Personalfluktuation wollen Stadt und Land die Zustände am Staatstheater Wiesbaden verbessern.
Ein Plakat zur NS-Verstrickung des Wagner-Clans schlägt im Staatstheater Wiesbaden hohe Wellen. Gleichzeitig werden dort interne Konflikte auf hoher Ebene ausgetragen, die möglicherweise mit diesem Skandal zusammenhängen.
Schlechte Bilanz, noch schlechtere Aussichten: Die Lage der Theater ist dramatisch, denn das Publikum macht sich rar. Woran liegt das?
Zuletzt ist „Kalldewey, Farce“ von Botho Strauß seltener gespielt worden, seltsamerweise. Bernd Mottl zeigt in Wiesbaden, warum das Stück ein Klassiker ist.
Lust, Lüge, Tempo: Heike Goetze widmet sich Goethes Klassiker und macht daraus in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt eine völlig neue Geschichte.
Uwe Eric Laufenberg inszeniert am Hessischen Staatstheater Tschechows „Drei Schwestern“ und verlegt das Stück zum Teil in einen Bunker. Die Kriegsassoziationen sind ein bizarrer Fehlgriff.
Viele Werke haben nur ein, zwei Mal gezeigt werden können, insgesamt sieben Monate war zu: Jetzt plant das Staatstheater Wiesbaden mit Wiederaufnahmen und Premieren.
Geld vom Land für Oper und Schauspiel, das klingt nach einer Lösung. Oder auch nicht.
Revolutionen und Aufstände des 19. und 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt von „Al gran sole carico d’amore“ von Luigi Nono. Am Staatstheater Mainz feierte es nun eindrucksvoll Premiere.
Karsten Wiegand soll bis zur Spielzeit 2028/29 Intendant des Staatstheaters Darmstadt bleiben. Generalmusikdirektor Daniel Cohen verlängert seinen laufenden Vertrag bis zum Sommer 2024.
Patriarchendämmerung am Hessischen Staatstheater: Evgeny Titov inszeniert Strindbergs umstrittenes Frühwerk „Der Vater“ in Wiesbaden.
Die Internationalen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden bieten ein geballtes Programm: mit einem Mozart-Zyklus etwa und Jörg Widmanns monumentaler Oper "Babylon".
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer anonymen Anzeige: Das Staatstheater Darmstadt soll Kurzarbeitergeld zu Unrecht beantragt haben. Das Theater sieht das anders.
Wolfgang Nägele deutet am Staatstheater in Darmstadt Puccinis „La Bohème“ neu – mit einigen Brüchen und Denkanstößen für den Zuschauer. Die Inszenierung mutet zuweilen wie eine Traumwelt an.
300.000 Euro weniger wollte die Stadt Mainz dem Staatstheater dieses Jahr überweisen, im Jahr danach 600.000 Euro weniger. Nun meldet der Aufsichtsrat, dass es anders kommt – jedenfalls fast.
Das Staatstheater Wiesbaden verliert seinen Generalmusikdirektor früher als gedacht. Patrick Lange hat „künstlerische Differenzen“ mit dem Intendanten Laufenberg. Der Orchestervorstand äußert Bedauern.
Wiesbadens Theaterintendant Uwe Eric Laufenberg will seinen Vertrag nicht verlängern. Das Kulturministerium hat nicht mit ihm über seinen Vertrag gesprochen, es sei „ein Fehler in der Terminierung“ unterlaufen.
Die vier Musikdramen des „Ring des Nibelungen“ werden am Staatstheater Wiesbaden tatsächlich mit Klavierbegleitung gezeigt. Im Sinne Wagners wäre das sicher nicht gewesen, der doch dem Orchester eine große Rolle zuweist.
Am Wiesbadener Staatstheater markiert Richard Wagners „Rheingold“ den „Ring“-Auftakt. Das Hessische Staatsorchester wirkt dabei nicht mit – und die Aufführung erweist sich als musikalisch unvertretbar
Das Hessische Staatstheater setzt die Trilogie „Die Küste Utopias“ von Tom Stoppard fort. Der zweite Teil erzählt Geschichten vom Scheitern – und wie es dann doch weitergeht.
Gefällt von ihrer Gier, Bosheit und Mordlust, gehen in diesem Trauerspiel die Leute gleich reihenweise zu Boden. Aber was sind die tieferen Beweggründe? Shakespeares „König Lear“ in Wiesbaden.
Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ wird am Mainzer Staatstheater gegen den Strich gebürstet. Die Darsteller überzeugen, die Inszenierung mit ihrer Dekonstruktion des Stücks nicht immer.
Aus der Eröffnungspremiere der Maifestspiele ist die erste Streaming-Oper am Staatstheater Wiesbaden geworden: Puccinis „Triptychon“ ist eine kurzweilige Produktion, die allen Widrigkeiten trotzt.
Die Bühnentechnik im Staatstheater Darmstadt soll für mehr als 50 Millionen Euro generalüberholt werden. Davon sollen nicht nur die Schauspieler, Regisseure und Mitarbeiter profitieren, sondern auch die Besucher.
Das Staatstheater Augsburg bietet mit Virtual-Reality-Brillen auch im Lockdown Bühnenkunst als 360-Grad-Erlebnis. Tina Lorenz ist dort eine der ersten Digitalbeauftragten. Sie gibt der Technologie auch nach dem Lockdown Zukunft.
Zu spät, zu teuer: Generalintendant Peter Spuhler muss das Staatstheater Karlsruhe verlassen. Er hätte nach der Meinung von Kritikern schon früher gehen müssen und könnte eine hohe Abfindung erhalten.
Für das große Stadtprojekt „Jetzt“ kehrt Schauspieler Samuel Koch als Gast ans Staatstheater Darmstadt zurück. Im Corona-Jahr hat er zwar auch nicht Theater spielen können, aber dafür langgehegte Projekte verwirklicht.
Das Hessische Staatstheater Darmstadt zeigt das Kunstwerk „Sterberaum“ von Gregor Schneider. In seiner monströsen Sperrigkeit verstärkt es den Klang der Stille, der sich über die Kultur in Corona-Zeiten gesenkt hat.