Forscherdrang und Machtkampf
Das Rennen läuft. In vielen Ländern wird ein Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht. Und alle versprechen, dass niemand benachteiligt wird. Aber der Forscherwettbewerb ist ein Machtkampf. Wo bleibt da die Solidarität?
Das Rennen läuft. In vielen Ländern wird ein Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht. Und alle versprechen, dass niemand benachteiligt wird. Aber der Forscherwettbewerb ist ein Machtkampf. Wo bleibt da die Solidarität?
Frankreichs Präsident Macron bestellt die Sanofi-Chefs ein. Es geht auch um einen Vergleich mit den Vereinigten Staaten.
Nur mit einem Impfstoff lässt sich das Coronavirus besiegen. Weltweit arbeiten hundert Forscherteams an dem Serum. Auch ein deutsches Projekt macht sich Hoffnungen in dem Wettrennen.
Als der französische Pharmakonzern ankündigte, einen Impfstoff zuerst nach Amerika zu geben, war die Empörung groß. Doch Kritiker übersehen in der Diskussion gerne, wie Medikamente entwickelt werden.
Die amerikanische Regierung steckt im Kampf gegen das Virus Milliarden in die Forschung. Davon sollen alle profitieren – doch erst mal hagelt es Kritik.
Der Pharmakonzern Sanofi will sicherstellen, dass ein Mittel in allen Regionen der Welt zur gleichen Zeit verfügbar ist. Zuvor hatte das französische Unternehmen angekündigt, die amerikanische Regierung habe das Recht auf die größte Vorbestellung eines Impfstoffes, da sie das Risiko finanziell mittrage.
Der französische Pharmahersteller will zuerst Amerika beliefern und gerät dafür an den Pranger. Fachleute und Politiker warnen vor einem „Impfstoffnationalismus“.
Der größte europäische Pharmakonzern will die Amerikaner zuerst mit einem Impfstoff beliefern und verfolgt damit eine politische Agenda. Die französische Regierung ist empört und hält das Vorgehen für „inakzeptabel“.
Sanofi wird zuerst die Amerikaner mit einem Impfstoff beliefern. Der Pharmahersteller schadet damit der Branche, der gesamten Privatwirtschaft und dem Vertrauen in die Solidarität in Zeiten der weltweiten Pandemie.
Der größte europäische Pharmakonzern hat einen entsprechenden Vorvertrag mit einer amerikanischen Behörde vereinbart, berichtet der Sanofi-Vorstandsvorsitzende Paul Hudson. Greift der „Impfstoff-Nationalismus“ um sich?
Paul Hudson kämpft für den Corona-Impfstoff. In der EU stößt der Chef des französischen Pharmakonzerns Sanofi dabei aber oft an Grenzen.
Damit haben zehn von rund hundert Impfstoffkandidaten bereits die klinische Testphase erreicht. Derweil verhandelt Gilead mit internationalen Produzenten, um die globale Versorgung mit seinem COVID-19-Medikament Remdesivir bis 2022 sicherzustellen.
Der französische Pharmahersteller Sanofi ruft Europa zur Unterstützung der Massenproduktion von Impfstoffen gegen Covid-19 auf. Das Problem sei nicht der Impfstoff, sondern die Menge der Dosen, sagt Konzernchef Paul Hudson.
David Loew erklärt, wie Sanofi-Pasteur im nächsten Jahr bis zu 600 Millionen Dosen des Impfstoffes gegen Covid-19 produzieren will, warum Europa Garantien geben muss und die Grippe-Impfung so wichtig ist.
In diesen Tagen mangelt es hierzulande nicht nur an einem Allerwelts-Schmerzmittel. Nun will der Pharmakonzern Sanofi etwas gegen die Abhängigkeit Europas von Asien tun. Sein Werk Höchst spielt dabei eine wichtige Rolle.
Sobald die Pandemie eingedämmt ist, müssen wir die Lehren daraus für unsere Zukunft ziehen. Die EU-Länder müssen in ihre Produktionskapazitäten investieren. Ein Gastbeitrag von Paul Hudson, Vorstandsvorsitzender des Pharmakonzerns Sanofi.
Das neu entstehende Unternehmen soll zu den größten Herstellern aktiver pharmazeutischer Wirkstoffe gehören.
Rund 3000 Stellen hängen in Frankfurt am Diabetes-Geschäft von Sanofi. Der Kassenschlager verliert aber weiter stark an Umsatz. Doch es gibt auch recht gute Nachrichten für den Standort.
Der neue Sanofi-Chef Paul Hudson macht Druck. Diabetesmittel aus Frankfurt werden unwichtiger für den Pharmakonzern. Punkten kann der größte Sanofi-Standort aber mit etwas anderem.
Binnen Jahresfrist hat Sanofi zwei Mal den Abbau von jeweils rund 140 Stellen in verschiedenen Betrieben in Frankfurt angekündigt. Doch nun muss der Arzneimittelhersteller ungeahnt Personal aufbauen. Das hat mit Amerika zu tun.
Obwohl die Ausbreitung resistenter Keime als eine der größten globalen Gefahren gesehen wird, stoppen Pharmaunternehmen die Forschung an neuen Antibiotika – das könnte gesundheitliche Folgen haben.
Seit die Bundesregierung die Masern-Impfpflicht beschlossen hat, diskutieren Befürworter und Kritiker diese Entscheidung. Zumal ein Impfstoff alleine derzeit kaum zu haben ist.
180 Stellen will der Arzneimittelhersteller Sanofi in Frankfurt abbauen und andere Schwerpunkte der Forschung setzen. Die Gewerkschaft erkennt die Notwendigkeit von Wandel zwar an. Sie vermisst aber eine bestimmte Ansage.
In der Hitliste der wichtigsten Gewerbesteuerzahler Frankfurts gibt es einen Wechsel an der Spitze. Die Kreditinstitute haben das verarbeitende Gewerbe überholt. Das ist eine Überraschung.
Trotz des Abbaus von Stellen in der Diabetesforschung hält Sanofi am Geschäft mit Arzneien für Zuckerkranke fest. Verstärken will der Konzern in Frankfurt sein Geschäft mit Antikörpern etwa gegen Krebs. Dabei spielt Digitalisierung eine Rolle.
Weltweit steigt die Zahl der Zuckerkranken. Doch der Pharmakonzern Sanofi verliert Umsatz mit Diabetesarzneien aus Frankfurt-Höchst. Diese Nachricht kommt für den Standort zur Unzeit.
Bankenstadt, Drehkreuz, Logistik-Metropole: Wirtschaftlich wird die Stadt am Main von wenigen Branchen dominiert. Das wird sich ändern. Von einem „KI-Hub“ ist die Rede. Doch der Weg zum neuen Frankfurt ist weit und beschwerlich.
Ein flämisches Biotech-Unternehmen bringt ein Arzneimittel gegen eine seltene Störung der Blutgerinnung auf den Markt – drei Jahrzehnte nach einer spannenden Entdeckung.
Die promovierte Biowissenschaftlerin Katharina Beuke, 30, forscht bei Sanofi, einem der größten Pharmakonzerne weltweit, in der quantitativen Systempharmakologie.
Beim Arzneimittelhersteller Sanofi in Frankfurt werden Management und Arbeitnehmervertreter abermals um Stellen ringen. Klar ist: Nach dem Abbau ist vor dem Abbau. Jedenfalls solange die Umsätze und Gewinne sinken. Ein Kommentar
Der Pharmakonzern Sanofi baut seit Monaten schon Stellen in der Fertigung von Arzneien für Zuckerkranke ab. Nun kommen andere Abteilungen an die Reihe - auf Geheiß des oberstes Chefs.
Nicht nur Sonnenschein bei den Koalitionsverhandlungen. Hauseigentümer in Bad Homburg erhalten Zuschüsse. Bei Sanofi droht Stellenabbau. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
An neuen Impfstoffen gegen Krebs forscht Biontech schon. Nun nimmt die Mainzer Firma auch Infektionskrankheiten ins Visier. Eine amerikanische Universität eröffnet ihr ein großes Netzwerk.
Der Entzündungshemmer Humira ist auch global der Kassenschlager. Nun endet die Alleinstellung. Können die Krankenkassen hoffen?
Der M-Dax wird größer. Künftig wird die zweite Börsenliga 60 Mitglieder haben. Wir präsentieren die interessantesten Neulinge.
Sie möchten die „M-Sphere“ in Darmstadt von innen sehen? Oder einen Süßstoff-Betrieb in Höchst? Wer schon immer wissen wollte, wie es hinter Werkstoren der chemischen Industrie in Rhein-Main zugeht, kann das am 22. September erfahren.