Alle fünf Tage acht Millionen Impfdosen
Biontech hat in Mittelhessen eines der größten Impfstoffwerke der Welt in Betrieb genommen. Die Wochenproduktion passt in einen Kofferraum. Ein Besuch bei den Machern des Impfstoffs.
Biontech hat in Mittelhessen eines der größten Impfstoffwerke der Welt in Betrieb genommen. Die Wochenproduktion passt in einen Kofferraum. Ein Besuch bei den Machern des Impfstoffs.
Im Podiumsgespräch mit F.A.Z.-Redakteur Sascha Zoske macht Sanofi-Geschäftsführer Jochen Maas Mut. Er glaubt, dass bis Ende September alle Deutschen ein Impfangebot bekommen werden.
Johnson & Johnson bringt den vierten Impfstoff auf den EU-Markt. Die Amerikaner nutzen globale Bündnisse für die Produktion – damit wollen sie die Anlaufschwierigkeiten überwinden.
In den Zentren gibt es zu viel Impfstoff, für die Hausärzte fehlen noch Impfdosen. Bis Anfang August könnten wir alle immun sein, doch wo hakt es aktuell bei der Organisation der Impfkampagne? Die drängendsten Fragen.
Trotz der Rückschläge beim Covid-19-Impfstoff erhöht der Pharmakonzern Sanofi seinen Gewinn und die Dividende. Dafür sorgt vor allem ein Mittel gegen schwere Hautentzündungen.
Die Corona-Pandemie stellt auch für die Anbieter von Kinderbetreuung und Familiendiensten eine Herausforderung dar. Die Angebote wachsen – und versuchen, soziale Kontakte über den Bildschirm zu mimen.
Alle reden über Knappheit. Dabei könnte Deutschland in diesem Jahr mit 322 Millionen Dosen beliefert werden – das würde sogar reichen, um jeden Deutschen zweimal zu immunisieren. Fragt sich nur, ob die wirklich kommen.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Der französische Pharmakonzern nennt es einen „Akt der Solidarität“: Bei der Herstellung seines Covid-Impfstoffes arbeitet Biontech nun mit Sanofi zusammen. Doch das klingt einfacher, als es ist.
Der französische Pharmakonzern Sanofi produziert künftig Corona-Impfstoff für Biontech. Das wirft die Frage auf, ob nicht noch mehr Kooperationen möglich sind. In Amerika wird bereits verhandelt.
Am hessischen Corona-Hotspot sinkt die Temperatur. Das gilt auch für weite Teile Hessens. Alle wesentlichen Kennzahlen des Tages liegen deutlich unter den Vergleichswerten vom vergangenen Mittwoch. Aber weit über der kritischen Marke.
Zwei Unternehmen aus Rhein-Main kooperieren, um einen Corona-Impfstoff schneller in größerer Menge zu produzieren. Das sollte Vorbildcharakter haben.
Sanofi will den Corona-Impfstoff der Konkurrenten Biontech und Pfizer herstellen. Das sollte kein Einzelfall bleiben.
Sanofi ist mit der eigenen Impfstoff-Entwicklung nicht vorangekommen. Jetzt will der Pharmakonzern seine Produktionsstätten für andere Hersteller freigeben und so rund 100 Millionen Dosen mehr liefern als sonst möglich wäre.
Eigentlich müsste die Pfizer-Aktie von der starken Nachfrage nach Corona-Impfstoff profitieren und abheben. Doch die Aktie kostet so viel wie vor zweieinhalb Jahren. Wie können Anleger von der Impfwelle profitieren?
Das französische Pharmaunternehmen Sanofi sichert sich einen Ansatz, um Autoimmunerkrankungen und entzündlichen Erkrankungen zu behandeln. Dafür erwirbt der Konzern das Biotechunternehmen Kymab.
Im Euro Stoxx 50 locken viele Titel weiter mit einer attraktiven Dividendenrendite. Die Strategie bleibt auch im neuen Jahr interessant.
Hat die EU bei der Impfstoff-Bestellung falsche Entscheidungen getroffen? Und hätte Deutschland es allein besser gemacht? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Beschaffungs-Debatte.
Manche Medien machen es sich mit der Kritik am vermeintlichen „Impfchaos“ ziemlich leicht. Auch im ZDF wird unterkomplex herummoderiert. Die schönsten Corona-Blüten indes gedeihen bei einem bestimmten Verlag.
Der Impfstoff des französischen Herstellers Sanofi sollte eigentlich Mitte 2021 auf den Markt kommen. Jetzt rudert das Unternehmen zurück. Der Stoff schlage bei einem Teil der Bevölkerung nicht richtig an.
Das große Impfen kann in einigen Ländern schon bald beginnen. Doch welchen Nutzen haben Vakzine gegen Masern oder Keuchhusten eigentlich? Und wer sind die größten Unternehmen am Impfstoff-Markt?
Offiziell ist die Impfstoffproduktion beim Land Hessen noch nicht einmal beantragt. Biontech und die Landesregierung glauben trotzdem, dass sie im Dezember genehmigt werden kann.
Die hessischen Gesundheitsämter haben nach einer Serie dreistelliger Neuinfektionen nur 37 neue Fälle gemeldet. Allerdings haben drei Großstädte und zwei Kreise die zweite Warnstufe erreicht, ein Landkreis liegt sogar darüber.
In Hessen bleibt die für Lockerungen wichtige Zahl der neuen Corona-Fälle unter 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen unverdächtig. Aber kein Kreis ist mehr ohne Neuinfektion. Es gibt aber auch einen erfreulichen Bestwert.
Gesundheitsminister Jens Spahn eröffnet eine Abfüllanlage des Sanofi-Konzerns für einen Corona-Impfstoff. Bei der Gelegenheit betont er, dass es „keine Schnellzulassungen“ geben werde.
Ein ranghoher Sanofi-Manager erklärt, welchen Preis er für das Mittel gegen das Virus erwartet - und wieso ein Konkurrent noch günstiger ist.
Russland ist ohne Massentests vorgeprescht, jetzt wächst der Druck auf den Rest der Welt. Ein Überblick über das globale Wettrennen.
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen verkündet am Freitag, Vereinbarungen mit Sanofi und GSK getroffen zu haben. Und auch Japan und Großbritannien legen nach.
Die meisten Unternehmen halten sich mit vorbeugenden Tests auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus zurück. Doch es gibt Bewegung bei diesem Thema.
Der Arzneimittelhersteller Sanofi steht an seinem großen Standort in Frankfurt abermals vor Personalabbau. Hunderte Stellen sollen wegfallen. „Prozentual besonders stark trifft es die Forschung“, heißt es beim Betriebsrat.
Das häufig genutzte Schmerzmittel Paracetamol soll wieder in Frankreich hergestellt werden. Die Franzosen wollen weniger abhängig von Asien werden – und geben dafür viel Geld aus.
Das britische Pharmaunternehmen Astra-Zeneca soll die ersten Dosen gegen Corona bis Jahresende liefern. Doch Sanofi aus Frankreich bleibt außen vor – warum?
Auf der ganzen Welt schreiten die Entwicklungen an zahlreichen Vakzinen gegen das Coronavirus voran. Regierungen sichern sich deshalb ihre Kapazitäten. Wie läuft das ab?
Frankfurts neuer Stadtteil ist in der Namensgebungsfindung. Und die Anti-Corona-Demonstrationen schrumpfen. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
In Berlin gibt es offenbar keine Bestrebungen, eine bevorzugte Behandlung Deutschlands mit Pharmakonzernen auszuhandeln. Ob deutsche Hersteller Kontingente an das Ausland verkauft haben, wusste das Forschungsministerium nicht. Die Grünen finden das „befremdlich“.
Wer in den Kampf gegen Covid-19 investiert, erwirbt sich damit auch privilegierten Zugang. Die Aneignung der Impfstoff-Entwicklung durch die Politik ist allerdings nicht unproblematisch.