Studienstopp und Rechtsstreit: Schwarze Woche für Sanofi
Probleme mit zweien seiner Medikamente bringen Sanofi in Schwierigkeiten an der Börse und vor den Gerichten.
Probleme mit zweien seiner Medikamente bringen Sanofi in Schwierigkeiten an der Börse und vor den Gerichten.
Hoher Besuch in Frankfurt: Bundeskanzler Olaf Scholz informiert sich über Innovationen im Industriepark Höchst und besucht erstmals den neuen DFB-Campus.
Beim Pharmaunternehmen Sanofi will sich die Grünen-Bundesvorsitzende Lang über klimafreundliche Forschung informieren. Die Frankfurter Forscher erinnern die Besucherin daran, dass das allerdings Geld kostet.
Sollen ältere Patienten nur mit dem hochwirksamen Impfstoff von Sanofi vor Influenza geschützt werden? Das fordert der Konzern, der sich gegen eine Marktöffnung aus Corona-Zeiten wehrt. Nun haben Richter anders entschieden.
„Von hier kommen die wichtigsten Moleküle für die Firma“, sagt der Forschungschef von Sanofi-Aventis Jochen Maas selbstbewusst über den Standort im Industriepark Höchst.
Manager der chemischen Industrie benoten die Arbeitgeber im Schnitt mit „befriedigend“. Die zufriedensten Mitarbeiter sind bei der Schott AG in Mainz zu finden.
Der Pharmakonzern Sanofi vergrößert seinen potentiellen Patientenkreis für Dupixent.
In Frankfurt hat Sanofi-Vorstandschef Paul Hudson viel Lob verteilt – und die Preisregulierer in Berlin gewarnt. Trotz zu wenig Tempo bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes bleibt man zuversichtlich.
Der Sanofi-Konzernchef Hudson geht davon aus, dass noch lange Zeit Insulin in Frankfurt produziert wird. Die globale Nachfrage wachse, sagt er beim Werksbesuch. Und er kündigte neue Investitionen an.
Das Asthma- und Neurodermitis-Medikament lässt bei dem französischen Unternehmen weiter die Kasse klingeln.
Für die Herstellung von Medikamenten wird viel Energie benötig. Häufig setzt die Branche auf Gas. Ein Ausfall als Folge des Krieges könnte Patienten gefährden.
Auch die Corona-Baisse konnte den Auftrieb des französischen Aktienindex CAC 40 nicht stoppen. In diesem Jahr stehen potentielle Höchststände in Aussicht. Die Präsidentschaftswahlen lassen über einen weiteren Anstieg des Index fantasieren.
Zu Beginn der Pandemie schien der französische Hersteller bei der Entwicklung eines Wirkstoffs die Nase vorn zu haben. Das war ein Irrtum. Doch jetzt ist Sanofi so weit – und erwartet eine baldige Markteinführung.
Vor 40 Jahren verstaatlichte Frankreichs Präsident François Mitterrand Banken und Industrie. Schon bald musste er eine Kehrtwende vollziehen.
Sanofi kann sich steigende Dividenden vor allem wegen Entwicklungserfolgen der Vergangenheit leisten. Für die Zukunft gibt es bisher nur Versprechen.
Zehn neue Medikamente in Aussicht / Zulassung von Covid-Impfstoff steht aber aus
Der Umsatz mit dem in Frankfurt hergestellten Diabetes-Mittel von Sanofi sinkt weiter. Alternativen für die Produktion im Industriepark Höchst scheinen aber nun in Sicht.
Der Pharmariese kauft einen amerikanischen Biotechspezialisten – den dritten in diesem Jahr. Bei Sanofi verspricht man sich davon viel.
Viele Fragen zur neuen Corona-Variante sind noch unklar. Berlin und Brüssel wollen sich rechtzeitig wappnen, diesmal soll es mit dem Impfen schneller gehen.
Eigner des früheren Stammwerks von Hoechst liebäugeln mit einem möglichen Verkauf. Nicht zum ersten Mal. Bayer hat Ähnliches vor zwei Jahren durchgezogen.
Der Betreiber des Industrieparks Höchst, in dem 22.000 Menschen beschäftigt sind, steht offenbar zum Verkauf. Der Chemiepark ist einer der traditionsreichsten seiner Art in in Deutschland.
Digitalisierung, Klimawende, demografischer Wandel - in der Chemiebranche jagt ein Umbau den nächsten. Das bekommen auch Betriebsräte und die Gewerkschaft IG BCE zu spüren. Ihr Lösungsvorschlag: noch mehr Arbeit.
BioNTech, Pfizer und Moderna sind bestens im Geschäft. Sanofi dagegen war mit seinem mRNA-Vakzin zu langsam. Jetzt hofft der französische Konzern auf die zweite Runde.
Einer der größten CO2-Produzenten ist die Chemie- und Pharmaindustrie. Sanofi-Manager Matthias Braun und Infraserv-Geschäftsführer Joachim Kreysing sagen im Interview, was nötig wäre, damit die Branche klimafreundlicher wird.
Der Pharmakonzern übernimmt den amerikanischen Partner Translate Bio, mit dem er an einem Impfstoff gegen Covid-19 arbeitet – für 3,2 Milliarden Dollar.
Der französische Pharma-Konzern hat das Vakzin gemeinsam mit der britischen Firma GSK entwickelt. Anders als andere mRNA-Impfstoffe kann Vidprevtyn bei moderaten Temperaturen gelagert werden.
Nach vier Jahren zieht sich Evelyne Freitag aus dem Pharmakonzern Sanofi zurück. Ihr Nachfolger als der für Finanzen zuständige Geschäftsführer kommt aus den eigenen Reihen und heißt Marcus Lueger.
Die Einbindung von Unternehmen soll der Impfkampagne weiteren Schub verleihen. Doch zum Start haben viele Unternehmen deutlich weniger Dosen bekommen als bestellt.
Am 5. Juni 1981 erfuhren Ärzte und Forscher erstmals von einer rätselhaften Krankheit. Zunächst waren es nur wenige Fälle, daraus wurde bald eine Pandemie: Aids. Und heute, vierzig Jahre später, profitieren wir alle von den Anstrengungen, die seither unternommen werden, um sie zu stoppen.
Einige Konzerne impfen schon, viele kleinere Unternehmen legen jetzt los. Die Mitarbeiter fragen sich, wann sie dran sind und welchen Impfstoff sie abkriegen. Das Interesse an einer Impfung ist meist hoch – doch es gibt auch Skepsis.
Schon bald sollen auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne eingebunden werden. Der Pharmakonzern Sanofi zeigt schon jetzt, wie das funktionieren könnte – und welche Rolle Vertrauen dabei spielt.
Auch Hessens Gesundheitsminister Kai Klose von den Grünen kam zum Impfstart in eines der eigens auf dem Gelände des Industrieparks Höchst eingerichteten Impfzentren.
Die Pariser Börse notiert so hoch wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Die drei schwersten Werte sind jetzt erstmals Luxusaktien. Die Analysten sind trotzdem gespalten: Hochphasen legen eben oft Pausen ein.
Amerika lag mit seinen Investitionen in die Impfstoff-Produktion richtig. Brüssel will das mit einer eigenen Förderbehörde nachahmen. Doch dafür müssten Abstimmungsprobleme unter den Mitgliedstaaten enden.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Wenn Belén Garijo die Führung bei Merck übernimmt, wird sie die einzige Frau an der Spitze eines Dax-Unternehmens sein. Dass der Darmstädter Konzern damit zum Vorreiter wird, hat mehrere Gründe.