Hedwigs Holzpuppe, das Heim und die hohle Welt
Hedwig Levi-Michel liebte die Oper, das Schreiben und die verrückten Geschichten. Als die Nationalsozialisten kamen, setzte sie sich für jüdische Künstler ein. Und gründete ein Kinderheim in ihrem Haus.
Hedwig Levi-Michel liebte die Oper, das Schreiben und die verrückten Geschichten. Als die Nationalsozialisten kamen, setzte sie sich für jüdische Künstler ein. Und gründete ein Kinderheim in ihrem Haus.
Das Frankfurter Stadtparlament hat die Weichen für den Neubau des Schauspielhauses im Bankenviertel gestellt. Der Plan, 210 Millionen Euro für ein Grundstück auszugeben, stieß auf breite Zustimmung.
Die Frankfurter Oberfinanzdirektion warnt vor gefälschten Steuerbescheiden, während die Sanierung der Riedbahn sich noch etwas verzögert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
An diesem Donnerstag beschließt das Frankfurter Stadtparlament ein teures Grundstücksgeschäft für die Städtischen Bühnen. Kritik daran wird überwiegend außerhalb des Rathauses geäußert.
Auch in diesem Jahr haben viele Menschen Spuren hinterlassen. Einige, weil sie Erstaunliches geleistet, andere, weil sie Brücken gebaut oder Hoffnungen geschürt haben. Eines jedoch ist allen gemeinsam: Sie haben 2024 zu einem spannenden und vielversprechenden Jahr gemacht.
In Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ knarzt das Gedärm der Bosheit. Dank Thomas Guggeis und exzellenten Sängern kann man es an der Oper Frankfurt auch hören. Die Inszenierung sucht aber eher die Farce als die Tragödie.
Wegen fehlender Mitarbeiter bleibt es in Frankfurt bei Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Betroffen sind auch viel befahrene U-Bahn-Linien wie die U4, die den Weihnachtsmarkt und die Festhalle anbinden.
Es wird mitreißend musiziert, Politisches gesagt, und der Generalmusikdirektor legt Abba auf: Die 24. Operngala bringt reiche Spenden und den internationalen Gästen ein rauschendes Fest.
Weil Gewerbeflächen gefährdet sind, stoßen die Baupläne der Stadt Frankfurt am Gutleuthafen auf Widerstand der Wirtschaft. Der Städtebaubeirat hingegen sieht Potential für ein Quartier mit Vorbildcharakter.
In ihrem Kinderroman „Milo tanzt“ zeigt Anne Becker, dass alle nur verlieren können, wenn sie versuchen, einander bloßzustellen.
Zwischen Wahn und Realität: Regisseur R. B. Schlather und Generalmusikdirektor Thomas Guggeis sprechen über die Frankfurter Neuproduktion von Verdis „Macbeth“.
Im Frankfurter Kammerspiel sollte das umstrittene Fassbinder-Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ uraufgeführt werden. Doch dazu kam es nicht. Thomas Kirn und Josef Oehrlein berichteten im November 1985 über die Besetzung der Theaterbühne.
Lars Eidinger ist als Schauspieler international erfolgreich, arbeitet aber auch als Musiker und DJ. Im Interview berichtet er, wie es ist, einen Dirigenten zu spielen, was Musik ihm bedeutet und wie man Obsessionen erklärt.
Der Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt wird nochmals teurer. Hessiche Betriebe stehen unter Druck. Und 40.000 Glühweintassen dürfen auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt nicht befüllt werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Stadt Frankfurt steht vor dem Abschluss des Grundstücksgeschäft für einen Neubau ihres Schauspiel genannten Theaters. Anfangs fürchtete der Magistrat hohe Risiken, jetzt wähnt man sich auf der sicheren Seite. Doch es fehlt noch eine Entscheidung aus Brüssel.
Die hessische Landesregierung hat ein neues Frauensicherheitspaket beschlossen. Dadurch soll auch Catcalling konsequenter bekämpft, mehr Frauenhausplätze geschaffen und Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ausgebaut werden.
„Friedman in der Oper“ heißt eine Gesprächsreihe an der Oper Frankfurt. Der Intendant Bernd Loebe und der Publizist Michel Friedman reden über die Unkultur des Dazwischen-Quatschens und die Kultur, Emotionen in Reflexionen zu überführen.
Die Kulturmeile mit der Oper am Willy-Brandt-Platz und dem Schauspiel an der Neuen Mainzer Straße ist der Favorit des Magistrats. Nun müssen die Frankfurter Stadtverordneten beschließen.
Bernhard Brink singt zur Eröffnung am Montag, die Glühweintassen würdigen das Neue Frankfurt, und der Weihnachtsmarkt beginnt als Waffenverbotszone. Der Verkauf von Messern ist streng reguliert.
Arbeit und Heimat standen im letzten Jahrhundert in Deutschland in einem engen aber schwierigen Verhältnis. Im Frankfurter Gallusviertel treffen Geschichten von Zwangsarbeit und Gastarbeit aufeinander.
Extremismus der Innigkeit: Die Oper Frankfurt bringt mit dem Dirigenten George Petrou Georg Friedrich Händels „Partenope“ heraus, dass das Publikum vor lauter Glück ganz benommen ist.
Fabrice Mazliah hat aus dem, was Frauen singen, Tanz gemacht. „Schwanensee in Sneakers“ erzählt Tanzgeschichte.
George Petrou dirigiert und Julia Burbach inszeniert im Bockenheimer Depot die Frankfurter Erstaufführung der Oper „Partenope“ von Händel. Es soll lustig zugehen – vor allem anfangs.
Die Oper Frankfurt zeigt Alban Bergs „Lulu“ in einer Inszenierung voller Formsinn und Eleganz. Brenda Rae singt dabei irisierend schön, Thomas Guggeis dirigiert delikat.
In zwölf Jahren hat sich die Zahl der Frankfurter Beteiligungen verdoppelt. Die Tochtergesellschaften übernehmen wichtige Aufgaben.
Sie bringe das Beste und das Schlimmste im Menschen zum Vorschein: Für die Regisseurin Nadja Loschky und den Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, Thomas Guggeis, ist die Titelfigur der Oper „Lulu“ reale Figur und Mythos zugleich.
Weder Eisbecher und Sahnetorte für entscheidende Politiker noch gute Argumente halfen: Vor 75 Jahren entschied sich der Bundestag für Bonn als Hauptstadt der jungen Bundesrepublik und damit gegen Frankfurt.
Mit Brigitte Fassbaender als Rezitatorin und dem Bariton Konstantin Krimmel ist der Liederzyklus „Die schöne Magelone“ von Brahms in der Oper Frankfurt zu einer Sternstunde geworden.
Ein Behördenleiter ruft Bürger zum Protest auf: Was bei einer Jubiläumsfeier in Frankfurt passiert ist, gibt es vermutlich nur im Denkmalschutz.
„Nie wieder Hotel“, denkt Stefanie Pesin nach ihrer Ausbildung als Hotelfachfrau erst, dann kommt alles anders – und sie wird glücklich mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wie sie sich in das Hotel Nizza verliebte und dessen Pächterin wurde.
Die Immobilienbranche hat den Umbau von Bestandsgebäuden entdeckt. Trotz vieler Schwierigkeiten werden in Frankfurt Projekte verwirklicht und Ideen geschmiedet.
Alle Menschen können tanzen: Die „Dresden Frankfurt Dance Company“ beweist es mit „Join“ von Ioannis Mandafounis im Bockenheimer Depot.
Gelungene Übergangsspielstätten, spektakuläre Neubauten, aber auch eine kostspielige und langwierige Sanierung: Das Deutsche Architekturmuseum präsentiert Opern- und Theaterprojekte, die Frankfurt als Vorbild dienen könnten.
Frankfurt soll unattraktiver für Drogensüchtige werden, aber attraktiver für Banken. Und wie gelingt der Neubau der Städtischen Bühnen am besten? Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Einmal im Jahr wirft der Bund der Steuerzahler einen kritischen Blick auf öffentliche Ausgaben. Gut so, auch wenn man über die im Buch vorgenommenen Bewertungen im Einzelfall streiten mag.
Ein Porträt des Dichters Hugo von Hofmannsthal als Verwandlungskünstler: Zu seinem 150. Geburtstag ehrt das Deutsche Romantikmuseum in Frankfurt ihn mit einer Ausstellung.