Karfreitag und der Ramadan
In Frankfurt hängt ein „Happy Ramadan“-Schild, um zu zeigen, dass man alle Religionen respektiert. Doch jetzt wird dort wieder gegen das Tanzverbot an Karfreitag protestiert. Das passt nicht zusammen.
In Frankfurt hängt ein „Happy Ramadan“-Schild, um zu zeigen, dass man alle Religionen respektiert. Doch jetzt wird dort wieder gegen das Tanzverbot an Karfreitag protestiert. Das passt nicht zusammen.
Neue Form der Auseinandersetzung der Mehrheit im Frankfurter Stadtparlament mit der Rede einer AfD-Stadtverordneten: Sie sprach zur Ramadan-Beleuchtung in der Freßgass’. Die Reaktion waren Protestplakate und lebhafte Wortbeiträge.
Ein stimmungsvolles musikalisches und politisches Programm zum Nowruz-Fest
Die viel diskutierte „Happy Ramadan“-Beleuchtung in der Frankfurter Freßgass’ ist eingeschaltet. Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg knipste im Beisein von mehreren hundert Menschen am Sonntagabend das Licht an.
Beim Hamas-Massaker wurden Frauen gezielt vergewaltigt und getötet. Daran erinnert eine Mahnwache in der Frankfurter Innenstadt. Von der Stadt fordern die Demonstranten, dass sie der Philosophin Judith Butler den Adorno-Preis aberkennt.
Als erste Stadt in Deutschland illuminiert Frankfurt die Fußgängerzone Freßgass’ zur muslimischen Fastenzeit – als Zeichen für ein friedliches Miteinander.
Frankfurter Lokalpolitiker wollen einen Platz nach der Symbolfigur der Protestbewegung in Iran benennen. Im Nordend soll das Eingangsareal des Günthersburgparks künftig Jina-Mahsa-Amini-Platz heißen.
Seit mehr als einem Jahr hat die Stadt Frankfurt ein Bürohaus angemietet, das sie nicht nutzt. Die Stadtpolitiker streiten sich, ob der Mietvertrag sowohl nötig als auch rechtens ist. Derweil steigt der Rechnungsbetrag von Monat zu Monat.
In Hessen wird über die Einführung eines Wassercents debattiert, wir beleuchten die Krankheit ME/CFS und in Königstein wird erstmals eine Frau zur Bürgermeisterin gewählt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Für das Haus der Demokratie war ein spektakulärer Neubau neben der Paulskirche im Gespräch. In Frankfurt gibt es dafür aber keine politische Mehrheit. Stattdessen sollen bestehende Gebäude genutzt werden.
Das Stadtparlament im Frankfurter Römer beschäftigt sich mit den Kundgebungen gegen Rechtsextremismus, an denen auch in der Mainmetropole Tausende teilgenommen haben. Die Römerpolitiker wollen daraus Konsequenzen ziehen.
Der Schutz vor Rückführung in den Iran ist für Tausende Asylbewerber mit dem Jahreswechsel ausgelaufen. Hessen erwägt nun, den Abschiebestopp aufzuheben. Die aus Iran stammende Frankfurter Bürgermeisterin sieht das mit Sorge.
Die Identität Deutschlands ist durch die Verbrechen der Nationalsozialisten singulär. Kann von Einwanderern verlangt werden, das darauf gegründete Selbstverständnis gegenüber Israel zu teilen? Ein Gastbeitrag.
Nicht alle Schulen wollen sich für Diskussionen mit prominenten Gästen über Judenhass öffnen. In Frankfurt kommt es zu einem offenen Austausch.
Die Frankfurter Initiative 9. November will ins Gespräch über den Nahostkonflikt kommen. Grundlage soll die Korrespondenz zwischen dem deutsch-iranischen Schriftsteller Navid Kermani und dem israelischen Soziologen Natan Sznaider sein.
Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg hat einen Aktionsplan gegen Antisemitismus initiiert. Zum Auftakt lädt sie Moscheegemeinden zum Gespräch und fordert deren klare Positionierung.
Zum traditionellen Chanukka-Fest haben sich hunderte Menschen unter dem Riesen-Leuchter vor der Alten Oper versammelt.
Sechs lokale Vereine und Initiativen wurden für ihr Engagement mit dem Integrations- und Diversitätspreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.
Frankfurt will etwas gegen Antisemitismus tun. Dafür braucht es auch Aufklärung. In einer Fotoausstellung können Besucher darum nun viel über jüdischen Alltag in der Stadt erfahren.
Nach der Razzia gegen das Islamische Zentrum Hamburg und einen Frankfurter Ableger mahnt die Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg, die Einrichtung weiterhin im Blick zu behalten.
Im Ersten Weltkrieg fielen 12.000 jüdische Soldaten für das Deutsche Reich. Sie identifizierten sich als Deutsche – doch die Gesellschaft akzeptierte sie dennoch nicht. Heute wird in Frankfurt an sie erinnert.
Hat Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) eigenmächtig neue Büroräume für ihr Dezernat angemietet? Das Dezernat weist die Vorwürfe zurück.
Ein Jahr ist es her, da wurde Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann abgewählt. Saßen damit seine Mitarbeiter auf Schleudersitzen? Anlass zu schauen, was aus ihnen geworden ist.
Mit großer Einmütigkeit verurteilen die Frankfurter Stadtverordneten in einer Resolution die Gräueltaten der Hamas. Jegliche Rechtfertigung des Terrors habe in der Stadt keinen Platz. Am Ende kommt es zu einem Eklat.
In der vergangenen Woche gab es 202 antisemitische Taten in Deutschland. Viele Juden fühlen sich nicht sicher – das ist am Rande einer Fotoausstellung über jüdisches Leben in Frankfurt zu spüren.
Der Wahlabend beantwortet die Frage, ob die Grünen ihren Erfolg von 2018 wiederholen können zwei Wahlkreise direkt gewinnen.
Auf fast 400 Seiten beschreibt der Integrationsbericht, wie es um Chancengleichheit und Teilhabe in Frankfurt bestellt ist. Nun ist zwingend erforderlich, bereits bestehende Angebote auf ihre Effektivität zu prüfen.
Nach sechs Jahren Pause liegt wieder ein Frankfurter Integrationsbericht vor. Menschen mit Migrationsgeschichte sind demnach in der Stadt sozioökonomisch noch immer schlechter gestellt.
Ein Ort der Trauer und des Gedenkens ist am Frankfurter Mainufer geschaffen worden. Bei einer Demonstration am Todestag von Mahsa Jina Amini wird an die Opfer erinnert, die das Mullah-Regime in Teheran zu verantworten hat.
Am Samstag jährt sich der Todestag von Mahsa Amini. Ihr Tod hatte in Iran eine neue Protestwelle ausgelöst. Für die Opfer dieser Proteste sollen in Frankfurt Bäume gepflanzt werden, außerdem sind mehrere Kundgebungen geplant.
Die Jüdische Gemeinde hat derzeit viele Gründe, zu feiern: das Neujahrsfest Rosch ha-Schana, den deutsch-israelischen Freundschaftstag und die Wiederbegründung nach der Schoa.
Die Teilnehmer des Protests werfen dem Zentrum vor, Verbindungen zum iranischen Regime zu haben – und fordern die deutschen Behörden zum Handeln auf.
Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg fordert die Schließung des Zentrums für Islamische Kultur in Rödelheim.
Unter dem Motto „Here und Queer“ feiern rund 12.000 Menschen den Christopher Street Day in Frankfurt ausgelassen und selbstbewusst. Jedoch verlief die Parade trotz Partylaune nicht ganz friedlich.
Der Frankfurter Christopher Street Day erstreckt sich in diesem Jahr auch auf die Alte Gasse. Für Jugendliche soll es eine Ruhezone zum Entspannen und Handy-Aufladen geben.
Auf dem Paulsplatz, als dezentrale Pavillons oder vielleicht am Mainufer? Architektur-Studenten der Hochschule Anhalt haben Entwürfe für ein anspruchsvolles Projekt vorgelegt.