Herbstlicher Phrasennebel
Die Frage, ob Merkels Macht zerfällt, kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – jedenfalls für die Gäste von Maybrit Illner. Wer will sich kurz vor der Wahl in Hessen schon zu weit aus dem Fenster hängen?
Die Frage, ob Merkels Macht zerfällt, kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – jedenfalls für die Gäste von Maybrit Illner. Wer will sich kurz vor der Wahl in Hessen schon zu weit aus dem Fenster hängen?
Auch ohne Daenerys von Bayern bleibt Hessen keine Wahl. Die EU hat ihre schon getroffen. Was der Tag bringt, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die hessische AfD präsentiert sich vor der Landtagswahl gemäßigter als der Rest der Partei. Die Angriffe aus der CDU versucht sie, für sich zu nutzen.
Den Partnern der großen Koalition in Berlin droht nach Bayern die nächste Denkzettel-Wahl. Großer Gewinner könnten wieder die Grünen werden – trotzdem könnte es für die schwarz-grüne Koalition eng werden.
Nach dem desaströsen Ergebnis in Bayern steht die SPD am Scheideweg. Eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen schätzt Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel die Lage bei den Sozialdemokraten ein.
Der Zusammenhalt der Koalition, die Zukunft der SPD: Nach der Bayern-Wahl geht es in Hessen um mehr als nur den neuen Landtag: Beim TV-Duell wird deutlich, wie schwer die Klötze an den Füßen der beiden Spitzenkandidaten sind.
Bei der Wahl in Bayern mussten SPD und CSU herbe Verluste hinnehmen. Aber Bayern sei nicht Hessen, betonen nun die Spitzenkandidaten Bouffier und Schäfer-Gümbel. Doch nicht alle reagieren so.
Die Slogans zur hessischen Landtagswahl lassen sich nur durch intergalaktische Einflüsse erklären. Die Parteien beeindrucken mit banalen Botschaften und rätselhafter Bildsprache. Mancher Slogan klingt nach fernöstlicher Philosophie.
Volker Bouffier gilt seit langem als loyaler Ratgeber der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch der Einfluss des hessischen Ministerpräsidenten ist begrenzt. Hessen ist das Opfer einer äußerst ungünstigen Konstellation.
Nach dem Debakel in Bayern zeigen sich Union und SPD merkwürdig still – zu groß ist die Angst, die Gunst der hessischen Wähler zu verspielen. Welcher Konzern dagegen Bahnbrechendes plant, steht im FAZ.NET-Sprinter.
CSU-Parteichef Seehofer ist dazu bereit, sich nach dem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl in Bayern einem Parteitag zu stellen. Und er erklärt, wie er Wähler von den Grünen zurückgewinnen will.
Kurz vor den Landtagswahlen in Hessen mahnt Volker Bouffier davor, all zu viele Parallelen gegenüber Bayern zu sehen. Vor allem rechnet der CDU-Chef mit weniger Protestwählern.
Vor der Hessenwahl macht die CDU die CSU zum Sündenbock. Aber wenn die CDU der Empfehlung ihrer Generalsekretärin folgt und vor ihrer eigenen Haustür kehrt, steht dort nicht Horst Seehofer im Weg.
Die Nachwehen der bayerischen Landtagswahl sind in Hessen deutlich zu spüren. Welche Lehren haben die Spitzenkandidaten der großen Parteien daraus gezogen?
Die SPD hatte bei den Landtagswahlen in Bayern mit einem schlechten Ergebnis gerechnet – haben die Sozialdemokraten nun einen Plan, wie es in Hessen besser werden kann?
Nach der Bayern-Wahl ist vor der Hessen-Wahl. Mit dem Ergebnis aus dem Nachbarbundesland als Bürde oder auch als Rückenwind starten die hessischen Parteien in die heiße Phase des Wahlkampfs.
Wer ist schuld an der Niederlage der Sozialdemokraten in Bayern? Andrea Nahles sieht eine Mitschuld bei der Groko. Rote Linien ziehen will sie dennoch nicht. Doch die Forderungen danach werden lauter.
Die bayerische Politik war immer besonders – und so wird es auch bleiben. Wenn auch anders, als es den Protagonisten recht sein kann.
Noch wollen viele in der CDU die Hessen-Wahl abwarten. Aber Wolfgang Schäuble spricht offen aus, was der Union bevorsteht: Eine Debatte über die Zukunft von Angela Merkel.
Für die einen schrumpft die CSU auf Normalmaß, für die anderen ist die Schlappe der Christsozialen schlichtweg eine „Katastrophe“. Der großen Koalition in Berlin und Bundeskanzlerin Merkel dürften unangenehme Wochen bevorstehen.
Lange galt Bouffier als Streitschlichter zwischen Seehofer und Merkel. Am Tag ihrer schwierigsten Wahl aber attackiert CDU-Vize Volker Bouffier die CSU und ihren Vorsitzenden Seehofer scharf.
Ein Rückzug Seehofers, ein Abtritt Merkels – oder gar ein Ende der großen Koalition? Alles scheint möglich kurz vor der Bayern-Wahl. Klar ist nur: Die Sprengkraft des Wahlergebnisses wird bis nach Berlin reichen.
Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel, bekennt sich in der Frankfurt School zur Finanzwirtschaft und beklagt mangelnde Effizienz in der Landesregierung.
Auf nur noch 61 Prozent sank die Wahlbeteiligung 2009 in Hessen. Diesmal werden es voraussichtlich einige Punkte mehr sein, denn mit der AfD will eine neue Partei in den Landtag in Wiesbaden einziehen.
Es gibt so viele Lehrkräfte je Schüler wie nie zuvor in der hessischen Geschichte. In bundesweiten Vergleichsstudien schlägt sich das allerdings kaum nieder. Landesregierung und Opposition hauen sich die Statistiken um die Ohren.
Die Grünen in Bayern haben lange nach dem „Bayern-Gefühl“ gesucht – nun scheinen sie es gefunden zu haben. In den Umfragen werden ihnen 18 Prozent zugetraut. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold oder grün.
Hessens Justizministerin sah sich in den vergangenen Jahren vor allem mit den Folgen der Migration konfrontiert. Eva Kühne-Hörmann trat dabei vor allem für eine Verschärfung des Strafrechts ein.
Bei Förderung durch die Exzellenzstragie von Bund und Ländern zeigt sich Hessen nicht von seiner besten Seite. Die Opposition wirft Wissenschaftsminister Rhein schwerwiegende Versäumnisse vor.
Der Verbund von CDU und CSU war immer spannungsgeladen. Doch der Dauerstreit der letzten Jahre hat der Union mehr geschadet, als es ein Gegner von außen je gekonnt hätte. Ist die Union als Modell am Ende?
Ist die AfD anti-pluralistisch? Rainer Rahn, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Hessen, stellte sich auf F.A.Z.-Einladung den Fragen von Vertretern der evangelischen Kirche. Seine Antworten fielen teilweise knapp aus.
Personaldiskussionen und noch mehr Unruhe in Hessen und Berlin sind die Konsequenzen der Landtagswahl, wenn sich die aktuellen Umfragedaten bewahrheiten.
Die absolute Mehrheit für die CSU sei trotz schlechter Umfragewerte weiterhin möglich, so Horst Seehofer. Auch nach einer möglichen Wahlschlappe werde er weitermachen, so der Parteivorsitzende.
Das „Fingerhakeln“ der Unionsparteien müsse aufhören, mahnt Angela Merkel. Die Parteien dürften nicht mehr nur in die Vergangenheit blicken. Die Situation in der Migrationsfrage sei heute gänzlich anders als 2015.
Trotz schlechter Umfragewerte der CDU könnte es am Wahlabend für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition reichen. Das Landtagswahlgesetz macht es möglich.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Hitradio FFH haben vor den Landtagswahlen nach dem „gegenwärtig wichtigsten Problem in Hessen“ gefragt. Und wir wollten von den Wählern wissen, welcher Partei sie die Lösung dieser Probleme zutrauen.
Knapp drei Wochen vor der Wahl in Hessen erzielen die Grünen in der neuen Umfrage von F.A.Z. und FFH ihr bestes Ergebnis. CDU, SPD und FDP verlieren. Rechnerisch sind damit derzeit drei Regierungen möglich.