Rückkehr zur Ruhe
Die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt haben mit ihren Protesten erreicht, was den Verantwortlichen nicht gelungen ist: eine vorläufige Verbesserung der Wohnsituation.
Die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt haben mit ihren Protesten erreicht, was den Verantwortlichen nicht gelungen ist: eine vorläufige Verbesserung der Wohnsituation.
Die Unterkunft für Geflüchtete in Frankfurt-Bonames galt lange als vorbildliche Einrichtung. Nun sind viele Bewohner an Krätze erkrankt und klagen über die Zustände.
Die Stadt Frankfurt atmet auf: Nach abermaligen Massentests ist klar, dass der Infektions-Hotspot in einem Wohnheim für Geflüchtete eingedämmt ist. Die Quarantäne für die Bewohner wurde aufgehoben.
Nach ihrer Anerkennung können Geflüchtete ihre Familie zu sich holen. Gut 2000 Menschen nutzten diese Regelung im vergangenen Jahr in Hessen. Wegen komplizierter Verfahren kommt es zu Verzögerungen.
Vom 1. April an können Obdachlose und Flüchtlinge, die an Covid-19 erkrankt sind, in einem Hotel in der Frankfurter Innenstadt unterkommen. Für Drogenabhängige soll eine separate Lösung gefunden werden.
Ohne Heim und ohne Schutz: In Zeiten von Corona sucht Frankfurt dringend nach Unterkünften für Obdachlose und Flüchtlinge. Dabei geht es auch darum, Verdachtsfälle und Infizierte möglichst schnell zu isolieren.
Aktuell liegen die Schiffe privater Organisationen in verschiedenen Häfen. Die Reisebeschränkungen, fehlende Ersatzteile und Quarantäne-Maßnahmen erschweren die Einsätze.
Der steigende Druck an der türkisch-griechischen Grenze könnte bedeuten, dass demnächst auch in Hessen mehr Flüchtlinge als in den vergangenen Monaten ankommen. Man wäre gut vorbereitet, heißt es im Ministerium.
Immer mehr Menschen fliehen aus Furcht vor Folter aus der Türkei nach Hessen – ihre Chancen auf Asyl sind gering. Firat Vural ist einer von ihnen und hat sich früher selbst für Flüchtlinge eingesetzt.
Knapp 420 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr aus Hessen freiwillig in ihr Herkunftsland zurückgekehrt. Dafür hat das Land 475.000 Euro ausgegeben. Eine Frage harrt aber einer Antwort.
Viele hessische Hochschulen bieten Flüchtlingen Beratung, Sprachkurse und Mentorenprogramme an. Das Wissenschaftsministerium stellt hierfür Geld zur Verfügung.
Viele Flüchtlinge haben psychische Erkrankungen und leiden, wenn sie lange in Asyl-Unterkünften leben müssen. Eine Gesetzesänderung hat aber genau das zur Folge.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sieht im Bundesland deutliche Erfolge bei der Integration. Die AfD hingegen warnt vor einer Zuwanderung in die Sozialsysteme.
Erkennt die evangelische Kirche einen Härtefall an, erhalten Flüchtlinge durch Kirchenasyl Schutz und Unterstützung. Das zuständige Bundesamt teilt diese Sicht allerdings nur selten.
Darmstadt hat sich zum „sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklärt, Kassel auch. Und Frankfurt? Der Oberbürgermeister etwa ist dafür, aber er macht es sich zu einfach.
Der Frankfurter Oberbürgermeister will, dass sich die Stadt bereit erklärt, aus Seenot gerettete Flüchtlinge grundsätzlich aufzunehmen. Doch die schwarz-rot-grüne Koalition ist sich nicht einig.
Die AfD und ihre Anhänger sind auf dem rechten Auge blind. Sie verharmlosen und bagatellisieren Gewalt von rechts, weil sie die Motive dahinter weithin teilen. Das ist eine Gefahr für die Sicherheit unseres Landes. Ein Gastbeitrag.
Ein Mann aus Eritrea wird angeschossen, der mutmaßliche Täter tot aufgefunden. Zuhause soll er Devotionalien mit Hakenkreuzen gehortet haben – und einige Waffen.
Hessens Bauernpräsident hebt gerne hervor, dass der Zuzug von Flüchtlinge nicht zu Lebensmittelknappheit geführt hat. Weil aber anderswo auf der Welt Mangel herrsche, sieht er eine „Völkerwanderung“ kommen.
Die Innenminister von Bayern und Hessen bezeichnen die Forderungen der Sea-Watch-Kapitänin zur Aufnahme von Flüchtlingen als „verantwortungslos“. Der Innenstaatssekretär stellt zudem die Klimakrise als „Fluchtgrund“ infrage.
Vier Jahre nach Beginn der Flüchtlingswelle kommen nun immer mehr Migranten auf den Arbeitsmarkt. Warum haben sie es dort immer noch schwer, einen Job zu finden?
Eine Notunterkunft für Flüchtlinge grenzt an das Grundstück von Wolfgang Stillger. Unfreiwillig ist er zum Beobachter städtischer Migrationspolitik geworden.
Julia Faber engagiert sich seit Jahren für Flüchtlinge und gegen Rechtsextremismus – in und außerhalb der Schule. Dafür wird die Schülerin nun mit einem Preis geehrt.
Schwarz-Grün will sich in der Asylpolitik vom Bundesinnenminister absetzen. Abschiebungen aber bleiben auch in Hessen faktisch schwierig und in der Koalition politisch umstritten.
Weil Geflüchtete in Frankfurt keine Wohnungen finden, werden neue Anlagen benötigt. Auf dem Rebstockgelände entstehen deshalb sieben Gebäude für 200 Menschen.
Bürger wollen eine Initiative zum Bau eines neuen Opernhauses in Frankfurt gründen. Sigmar Gabriel hat in Frankfurt einen Vortrag über Europa und Flüchtlinge gehalten. Was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise suchten Kommunen und Land händeringend Unterkünfte für Asylbewerber. Dann brach die Zahl der Flüchtlinge ein. Heute stehen die Gebäude leer - und kosten Geld.
Die Angst vor der Abschiebung treibt manche Asylbewerber zu Verzweiflungstaten. Der Hessische Flüchtlingsrat macht den Behörden deshalb Vorwürfe.
Viele Menschen haben zugesagt, Bürgschaften für Flüchtlinge zu tragen. Die Stadt Wiesbaden verschickt jetzt Kostenbescheide, doch die Betroffenen wehren sich.
4900 Flüchtlinge, die noch keine eigene Wohnung bezogen haben, werden aktuell von der Stadt Frankfurt untergebracht. Von Dezember an möchte die Stadt eine Beteiligung an den monatlichen Kosten sehen.
Sinnlose Neubauten, Fehlkonstruktionen und schlecht verhandelte Verträge kosten die hessischen Steuerzahler viele Millionen Euro. Der Steuerzahlerbund legt den Finger in die Wunde und präsentiert die schlimmsten Fälle.
In Hessen kommen immer weniger Flüchtlinge an. Im September verzeichneten die Behörden nur noch 781 Kinder, Frauen und Männer als neue Asylbewerber.
Der Stadt Frankfurt mangelt es an Plätzen für Flüchtlinge. Nun nimmt sie wieder das Messegelände in den Blick. Eine Containeranlage ist möglich.
Ist die AfD anti-pluralistisch? Rainer Rahn, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Hessen, stellte sich auf F.A.Z.-Einladung den Fragen von Vertretern der evangelischen Kirche. Seine Antworten fielen teilweise knapp aus.
In speziellen Kursen bringen Juristen in Hessen Flüchtlingen die Werte des Grundgesetzes und der deutschen Rechtsordnung näher. Nun hat Kanzlerin Merkel der Rechtsstaatsklasse einen Besuch abgestattet.
Von der Toilette aus sind zwei in einem Abschiebegefängnis inhaftierte Flüchtlinge direkt in die Freiheit gelangt. Stunden nach der Flucht fehlte noch jede Spur von ihnen.