Flüchtlinge als Wirtschaftsfaktor
Die Gründung der Hanauer Neustadt und ihre zugewanderten Bewohner brachten der Stadt den entscheidenden Entwicklungsschub. Ein Kunstwerk von Claus Bury erinnert heute daran.
Die Gründung der Hanauer Neustadt und ihre zugewanderten Bewohner brachten der Stadt den entscheidenden Entwicklungsschub. Ein Kunstwerk von Claus Bury erinnert heute daran.
In Sammelunterkünften für Flüchtlinge gelten strenge Corona-Regeln. Aber alle Vorsicht kann nicht verhindern, dass das Virus auch in die Unterkünfte gelangt. In Büdingen steht eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge unter Quarantäne.
Bis zum Jahresende mussten alle Flüchtlinge die Unterkunft am Alten Flugplatz in Bonames verlassen. Das Umweltdezernat überlegt, wie es nun weitergeht an dem Standort neben dem beliebten Erholungsgebiet im Grünen.
Homosexuelle und transgender Flüchtlinge leben in ständiger Angst. In „La Villa“, einem queeren Safe House, finden sie Zuflucht.
Die neue Koalition in Frankfurt fällt erste Beschlüsse: Frankfurt wird offener für Flüchtlinge. Und der freiwillige Polizeidienst soll abgeschafft werden.
Der evangelische Theologe Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie, fordert, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Zugleich warnt er vor einer „absurden“ Debatte über die angebliche Wiederkehr der Flüchtlingskrise des Jahres 2015.
Die Landesregierung will die Entwicklung in Afghanistan abwarten, heißt es aus Wiesbaden. Außer „Ortskräften“ kommen auch Journalisten und Menschenrechtler in Frankfurt an.
Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Hessen kommen, steigt wieder. Vielerorts beginnen die Vorbereitungen, um die Menschen auch unter Corona-Regeln unterbringen zu können.
In Gießen und anderswo werden neue Pavillons errichtet. Das ist nötig, weil mehr Flüchtlinge ankommen und Corona die Unterbringung komplizierter macht. Doch die Pandemie hat auch Folgen für Abschiebungen.
Nach einer Reihe rechtsextremistischer Vorfälle bei der hessischen Polizei setzte Innenminister Beuth eine Expertenkommission ein. Diese nennt nun „strukturelle Probleme“ – und fordert grundlegende Reformen.
Die Ocean Viking mit 572 aus Seenot geretteten Migranten hat den sizilianischen Hafen Augusta erreicht. Die italienischen Behörden hatten am Donnerstag grünes Licht für die Anlandung gegeben.
Viele Flüchtlinge leiden an psychischen Krankheiten, die nicht therapiert werden. Wenn sie dann in Deutschland verzweifeln, kehren die Dämonen zurück.
César Prieto ist eines der größten Baseballtalente in Kuba. Bei einem Wettkampf in den USA setzt er sich spektakulär ab. Das Regime in Havanna ist blamiert. Und der Verband reagiert harsch.
Dass das Gießener Notaufnahmelager im Ausland bekannt ist, liegt auch an der jahrelangen Erfahrung der Stadt mit der Integration.
Es war vor 1989 eine Art Sehnsuchtsort für ungezählte Menschen in der DDR. Das ehemalige Notaufnahmelager am Meisenbornweg in Gießen soll zu einem Lern- und Erinnerungsort werden. Jugendherberge inklusive.
Ein Soldat gibt sich als Flüchtling aus und soll Sprengstoff gehortet haben, um einen Anschlag zu verüben. Was ihm die Anklage vorwirft – und wieso es Zweifel daran gibt.
Kanzlerin Merkel will noch im Mai über Impfungen für Kinder beraten. Die EU findet keine einheitliche Linie zum Nahost-Konflikt. Und Joachim Löw benennt seinen EM-Kader. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Wie geht es dem Handwerk in Rhein-Main? Susanne Haus, Kammer-Präsidentin, äußert sich im Interview über Konjunktur, Klimaschutz, Flüchtlinge und die Verkehrspolitik in der Mainmetropole.
Mahdi, Khaoula und Luna landeten einst als Flüchtlinge in der Schweiz. In Wiesbaden bietet sich nun eine ganz neue Chance, die vielleicht sogar zu den Olympischen Spielen führt.
Das Land Hessen gewährt zwei Familien und eine weiteren Person, die zuvor auf einer griechischen Insel ausgeharrt hatten, Schutz. Im Laufe des kommenden Monats sollen weitere Geflüchtete aufgenommen werden.
In der Unterkunft für Flüchtlinge am Alten Flugplatz in Frankfurt ist nach den Protesten im Sommer wieder Ruhe eingekehrt. Bewohner, Betreiber und Ehrenamtliche haben aus der Zeit gelernt – und machen jetzt einiges anders.
Vor fünf Jahren suchte der Frankfurter Holger Kamlah nach einem Weg, Flüchtlingen zu helfen. Seitdem unterstützt er einen jungen Afghanen, sich in Deutschland zurechtzufinden. Doch dabei stößt der Pfarrer an Grenzen.
Vor fünf Jahren kamen so viele Flüchtlinge nach Hessen wie noch nie. Um sie gut zu integrieren, muss noch viel getan werden. Die Corona-Krise macht das nicht einfacher.
Die Zahl der Asylsuchenden in Hessen sinkt. Angesichts des Elends auf den Flüchtlingsrouten und in den Lagern will das Land jetzt die Voraussetzungen für die Aufnahme von weiteren Menschen schaffen.
Nach der Brandkatastrophe im griechischen Flüchtlingslager Moria will Hessen 200 Flüchtlinge aufnehmen. Hessen nimmt damit knapp doppelt so viele Menschen auf, als das Land müsste.
Für Polizisten gilt, ebenso wie für Flüchtlinge: Wenn sie nichts getan haben oder man es nicht weiß, sollte man sie nicht in einen Topf werfen mit denen, die etwas getan haben.
Vor Tagen haben zehn deutsche Städte, darunter Gießen und Köln, die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria bekundet. Dies soll auch Frankfurt tun, wie der Bürgermeister und der Gesundheitsdezernent meinen.
Hessens Regierungschef will Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos humanitäre Hilfe leisten. Dies bekräftigt sein Sprecher. Wenn es um die Aufnahme von Menschen geht, möchte Hessen aber nicht vorpreschen.
Der Leiter der Bundesarbeitsagentur in Hessen ist weitgehend zufrieden mit der Flüchtlingsintegration. Ohne die Geflüchteten würde die Zahl der Auszubildenden stetig sinken.
In kaum einem Bundesland leben so viele Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften wie in Hessen. Die Bedingungen sind oft schlecht – und wer ausziehen möchte, stößt sich an der Wohnsitzauflage.
Flüchtlingsunterkünfte haben Schwierigkeiten, der Mordanschlag in Hanau wirft Fragen auf und in den Frankfurter Straßen stehen interessante Stühle. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Geflüchtete Menschen haben es auf dem Arbeitsmarkt ohnehin schwer. Durch den Einbruch der Wirtschaft unter Corona werden die Jobs nun knapper und die Suche noch frustrierender. Zwei Flüchtlinge berichten von ihren Erfahrungen.
In Baden-Württemberg fordern drei Kommunalpolitiker ein „Anreiz- und Sanktionssystem“ für Flüchtlinge. Denn in der Provinz und in den mittelgroßen Städten werden manche zum Problem.
Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist in der Mainmetropole groß, Angebote gibt es kaum. Mehr als 24.000 Menschen haben in Frankfurt Anspruch auf eine Sozialwohnung. Fünf Jahre Wartezeit sind dabei keine Seltenheit.
Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt-Bonames lassen nicht locker. Aus Protest lesen sie vor dem Sozialdezernat ihren Bericht über mangelhafte Wohnbedingungen vor. Vom Dezernat kommt keiner.