Leute der Woche
Im Lebensmittelgeschäft von Mario und Lucia Lombisani in Frankfurt kommt nicht nur der Schinken aus Italien, sondern auch das Klopapier. Und morgens sagt man hier „Buon Giorno“.
In den Sondierungsgesprächen mit der SPD hat die CDU in Hessen eine für sie wichtige Position durchgesetzt: dass hessische Behörden auf Sternchen und Ähnliches verzichten. Lehrerverbände sind erfreut, die GEW nicht.
Vor 28 Jahren ist die A661 zwischen Friedberger Landstraße und Frankfurt-Ost provisorisch in Betrieb gegangen. Jetzt hat Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die Ausbaupläne mit besserem Lärmschutz abgeschlossen. Auch die Autofahrer profitieren.
Personal ist knapp, der Margendruck hoch: Immer öfter ersetzen Handelsunternehmen herkömmliche Kassen durch SB-Terminals. Viele Kunden lassen sich aber weiter gerne bedienen.
Hanau erhält schon seinen zweiten Teo-Selbstbedienungsladen, Frankfurt in der Berger Straße bald drei Filialen. Und auch im Main-Taunus-Zentrum kann man bald rund um die Uhr einkaufen.
Der Landtagsabgeordnete Marcus Bocklet kann als einziger Grünenpolitiker in Frankfurt seinen Wahlkreis wieder direkt gewinnen. Dabei liegt dort der Oeder Weg, über dessen fahrradfreundlichen Umbau heftig gestritten wird.
961 Spiele mussten in der vergangenen Saison abgebrochen werden, weil Schiedsrichter bedroht oder angegriffen wurden. Die Frankfurter SG Bornheim setzt dagegen ein eigenes Konzept zur Gewaltprävention – und profitiert auch sportlich davon.
Mirco Becker vermittelt mit seinem Instagram-Kanal „Damals in Frankfurt“ Wissen über lokale Historie. Nun hat er unter demselben Titel einen Kalender herausgebracht.
In vier Frankfurter Wahlkreisen wollen die Bewerber der CDU an alte Erfolge anknüpfen. In den beiden anderen sind nicht nur die Namen neu.
Ein Haus für die Musik: Krishna Meindl hat den Rendeler Bunker in Frankfurt-Bornheim gekauft und neben seinem Tonstudio auch einen Konzertraum und Wohnungen eingerichtet.
In der Straußwirtschaft verbindet Annette Gloser Kunst mit Wein. Bis 15. September ist das kulturelle Sommerprogramm in den Arkaden von Sankt Josef zu erleben.
In mehreren Stadtteilen wird die Sanierung von Häusern aus Gründen des Mieterschutzes blockiert. Abhilfe soll ein neues Förderprogramm schaffen.
Er wühlt sich nachts durch die Mülltonnen und riskiert Gefängnisstrafen. Sie freut sich über Supermärkte, die übriggebliebene Lebensmittel freiwillig abgeben. Über zwei junge Frankfurter, die sich gegen Verschwendung einsetzen.
Stitch by Stitch bildet geflüchtete Frauen aus und hilft ihnen beim Ankommen im deutschen Arbeitsmarkt. Doch es gibt Hindernisse – aber auch Erfolge.
Zwei wichtige Schienenverbindungen sind in Frankfurt während der Sommerferien unterbrochen. Die Kritik daran ist groß. Dabei sollen die Bauarbeiten doch die Mobilitätswende befördern.
Wieder verlässt ein Traditionsgeschäft die Frankfurter Zeil: Der Herrenaussstatter Eckerle schließt Ende Februar seine Filiale. Der Nachmieter steht schon fest.
Mit Kollegen, mit Fremden, im Stehen, im Sitzen, bei einer Runde Bier oder mit einer Flasche Wein: Den Feierabend kann man vielfältig ausklingen lassen. Gerade Frankfurt hat einige Gelegenheiten zu bieten.
Bei einem „Vinyl-Gottesdienst“ spricht der Frankfurter Rapper Moses Pelham über Musik, die ihn tröstet. Das kann ein Blues-Stück von B. B. King sein – oder ein Song der Böhsen Onkelz.
Ein Ehepaar hat eines der ältesten Wohnhäuser im Frankfurter Stadtteil Bornheim saniert. Das Ergebnis ist für Denkmalschützer ein Glücksfall.
Bevor er seinen Käseladen an der Berger Straße in Frankfurt eröffnet hat, arbeitete der gebürtige Grieche Nikiforos Paschalidis mit Pelzen und war Gastronom. Die Mainmetropole kennt er seit 50 Jahren.
Ein ambulanter Kinderhospizdienst betreut Familien, deren Kinder lebensverkürzt erkrankt sind. Mit Spenden der F.A.Z.-Leserinnen und -Leser kann nun das Angebot erweitert werden.
Der Frankfurter Rathausbalkon bleibt leer, die Wirte räumen ihre Tische wieder nach draußen: Am Tag nach dem Pokalfinale herrscht Ernüchterung. Den Eintracht-Fans ist die Energie aber noch nicht ausgegangen.
Vorstandswahlen bei den Frankfurter Grünen: Theoretisch kann jedes Mitglied kandidieren. Das ist nicht mehr basisdemokratisch, sagt ein langjähriger Grünen-Politiker.
Wer sein Haus dämmt, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Doch in vielen Frankfurter Stadtteilen ist das nicht erlaubt. Eigentümer sind ratlos.
Das Schweizer Straßenfest fällt in diesem Jahr aus, der Christopher Street Day war gefährdet. Die Union sieht Handlungsbedarf.
Im „Salon Frankfurt“ in der Alten Oper wird mit Lesungen, Gesprächen und Musikdarbietungen an die Bornheimerin Henriette Zobel und andere Revolutionärinnen von 1848/49 erinnert.
In Frankfurt fehlen Pflegeplätze für Menschen, die mit Drogensucht und Folgeerkrankungen wie HIV und Hepatitis C zu kämpfen haben. Das Franziskushaus ist die Ausnahme.
Das Premiumversandhaus Torquato kommt mit einer Filiale nach Frankfurt. Der Barfußschuhe-Spezialist Leguano ist schon da, und das Aus von Primark im Nordwestzentrum ist wohl noch nicht endgültig besiegelt.
Ein Mann aus Frankfurt will ein Wohnhaus aus den Fünfziger Jahren energetisch sanieren und erweitern. Dadurch würde die Warmmiete sogar sinken. Doch die Milieuschutzsatzung verbietet es.
Vor 50 Jahren standen sich Rainer Marx und der spätere Außenminister Joschka Fischer im Frankfurter Häuserkampf gegenüber. Der eine als Polizist, der andere als Rädelsführer der militanten „Putzgruppe“. Erinnerungen an eine schicksalhafte Begegnung.
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus dem Einzelhandel. Eine davon: Ins ehemalige Esprit-Haus in Frankfurt zieht wieder Leben ein, Freitag-Taschen sind zurück, und ein Glücklich-Kaufhaus gibt es jetzt zweimal.
Frankfurt ermöglicht Cafés, Restaurants und Gaststätten weiterhin, mehr Tische und Stühle draußen anzubieten. Die Stadt will künftig mehr Parkplätze umfunktionieren.
Beim Frühjahrscheck in der Fahrradwerkstatt zeigt sich, was Radfahrer vorher versäumt oder falsch gemacht haben. Das kann teuer werden.
Seit mehr als 30 Jahren verkauft Kaweh Nemati Mode an der Berger Straße in Frankfurt – und möchte nach einer bewegten Kindheit nirgendwo anders leben.
Aus Syrien in den Magistrat: Mike Josef hat einen steilen Aufstieg hingelegt. Die Lehren daraus prägen den Politikstil des SPD-Politikers. Jetzt will er Oberbürgermeister werden.