SPD kritisiert Spahn trotz Nachbestellung von Impfdosen
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht in der Nachbestellung von Biontech-Impfdosen durch die EU auch einen Erfolg seiner Partei. Dem Gesundheitsminister hält er weiter Versäumnisse vor.
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht in der Nachbestellung von Biontech-Impfdosen durch die EU auch einen Erfolg seiner Partei. Dem Gesundheitsminister hält er weiter Versäumnisse vor.
Die EU bestellt noch einmal viele Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs. Der soll auch gegen die neue Variante wirksam sein. Doch die große Frage bleibt, wann die Dosen verimpft werden können.
Mit dem Corona-Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer können ab sofort deutlich mehr Menschen geimpft werden als bisher. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erklärte, dass aus einer Ampulle des Mittels nun sechs statt fünf Dosen verimpft werden können.
Nach dem Meldeverzug rund um die Feiertage verzeichnet auch Hessen wieder mehr positive Corona-Tests und zudem mehr Todesfälle als vor einer Woche. Der Impfstoff soll fortan besser genutzt werden. Nachschub ist eingetroffen.
Nach Kritik am Vorgehen der EU wurde ein weiterer Vertrag mit Biontech und dem amerikanischen Partner Pfizer abgeschlossen. 75 Millionen Dosen aus der Bestellung sollen bis Ende Juni verfügbar sein.
Nach Kritik an der unzureichenden Verfügbarkeit von Corona-Impfstoff verdoppelt die EU ihre Bestellung des Mittels von Biontech und Pfizer auf 600 Millionen Dosen.
Gesundheitsminister Spahn bekommt Rückendeckung von der Opposition. 30 Millionen Impfstoff-Dosen sollen geliefert werden, wann ist allerdings unklar.
Das große Thema des Bund-Länder-Treffens zu Corona waren nicht Kontaktbeschränkungen und Bewegungsfreiheit. Vor allem ging es um das Impfen und Europa. Die Kanzlerin wurde grundsätzlich.
Europa hat einen zweiten Corona-Impfstoff: Die EU-Kommission hat das Präparat des amerikanischen Herstellers Moderna freigegeben. Kann man sich jetzt also aussuchen, womit man geimpft werden will? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum neuen Mittel.
Immer mehr Experten wollen lieber mehr Menschen rasch gegen das Coronavirus impfen und dafür die zweite Dosis später verabreichen. Andere warnen vor den Gefahren dieses Vorgehens – so könnte es die Bildung von Mutationen fördern.
Wenige Stunden nach der Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde lässt die EU-Kommission den Moderna-Impfstoff zu. Damit könnten in Deutschland bald 1,5 Millionen weitere Impfdosen zur Verfügung stehen.
In Pflegeheimen kommen die Impfungen vielerorts nur langsam voran. Es fehlt nicht nur an unterschriebenen Einwilligungserklärungen. Auch der komplizierte Impfstoff macht es den Helfern schwer, flexibel zu bleiben.
Hat die EU bei der Impfstoff-Bestellung falsche Entscheidungen getroffen? Und hätte Deutschland es allein besser gemacht? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Beschaffungs-Debatte.
In vielen europäischen Staaten läuft das Impfen zäh an. Das hat viel mit Planungsfehlern zu tun – und meist wenig mit Brüssels Strategie bei der Impfstoffbeschaffung.
Manche Medien machen es sich mit der Kritik am vermeintlichen „Impfchaos“ ziemlich leicht. Auch im ZDF wird unterkomplex herummoderiert. Die schönsten Corona-Blüten indes gedeihen bei einem bestimmten Verlag.
Während die Koalition über das Impfen streitet, verschärfen Bund und Länder die Beschränkungen. In Gebieten mit vielen Infektionen sollen sich die Bürger nur noch in einem Umfeld von 15 Kilometern zur Wohnung bewegen.
Nirgends ist schon so ein hoher Anteil der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft worden wie in Israel. Die Hersteller haben ein besonderes Interesse an dem Land.
Die Länderchefs wollen Details zu Beschaffung, Produktion und Verimpfung. Auch Finanzminister Scholz soll an dem Papier mitgearbeitet haben. Der Gesundheitsminister wirft der SPD vor, zugleich Regierung und Opposition sein zu wollen.
Die Impfstoffhersteller arbeiten gerade auf Hochtouren – und können den Bedarf an Corona-Impfstoffen dennoch nicht decken. Das liegt an der komplexen Produktion, die ein Werk nicht einfach so auslagern kann.
Der Präsident des Landkreistags hält die Debatte über die Impfstrategie der Bundesregierung für „befremdlich“. Jeder habe wissen müssen, dass mit Engpässen zu rechnen sei.
Die Politik ist mit ihrem Latein am Ende. Das liegt aber nicht daran, dass die Schulen ihren Betrieb weitgehend eingestellt haben.
Können sich im Frühsommer schon alle Bürger impfen lassen? Dazu hat sich nun Gesundheitsminister Jens Spahn geäußert. Er zeigt sich optimistisch.
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Großbritannien seine Impfkampagne ausgeweitet: Nach dem Impfstoff von Biontech und Pfizer kommt nun das von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelte Vakzin zum Einsatz.
Nach dem Impfbeginn offenbaren sich gravierende Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während im Süden die Impfzentren arbeiten, ist andernorts noch nicht einmal klar, wie die Menschen angesprochen werden sollen.
Während Israel und Großbritannien im Eiltempo ihre Einwohner impfen, verläuft der Impfauftakt in der EU vergleichsweise schleppend. Agierte Brüssel zu schwerfällig?
FDP-Chef Lindner regte an, dass der Staat freie Kapazitäten für eine schnellere Impfstoff-Produktion sucht. Linken-Politiker Kessler sprach sich für „Zwangslizenzen“ aus. Beides klingt schneidig, ist aber dumm.
Zu wenig Impfstoff, zu lahme Verteilung: Die Bundesregierung und die EU-Kommission müssen sich heftige Kritik anhören. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impfstrategie.
Deutschland impft – aber schnell genug? Eine Neurologin spricht von „grobem Versagen der Verantwortlichen“, und auch SPD-Politiker gehen Gesundheitsminister Spahn an. Die EU-Gesundheitskommissarin verteidigt Europas Impfstoff-Strategie.
Wie viel Optimismus dürfen wir uns im neuen Jahr leisten, und wann ist mit Besserung zu rechnen? Die Pandemie dominiert zwar auch die Erwartungen der meisten Spitzenmanager – aber es gibt noch mehr Themen, die sie umtreiben, als Corona.
In Israel herrscht schon der dritte Teil-Lockdown, gleichzeitig schnellt die Zahl der Corona-Infektionen wieder nach oben. Im Wettlauf mit dem Coronavirus impft das kleine Land seine Bürger nun schneller als jedes andere.
Der Streit über die Versorgung mit Impfstoff zeigt: Durch das Licht, das am Ende des Tunnels zu sehen ist, schimmern schon die Scheinwerfer des Superwahljahrs.
Der Biontech-Chef wundert sich über das Management der Corona-Pandemie in Europa. Doch die EU-Kommission hatte im Sommer gute Gründe für ihre Bestellpolitik.
Die EU hat beim Impfstoff neben Biontech auch auf andere Hersteller gesetzt, die nicht so schnell liefern können. Biontech-Chef Ugur Sahin zeigt sich erstaunt über die zögerlichen Bestellungen.
Italiens Ministerpräsident Conte heizt die antideutsche Polemik an: Es geht um 30 Millionen Impfdosen, die die Bundesregierung gekauft hat – aus italienischer Sicht eine Verletzung der europäischen Vereinbarung.
Im Jahr der Pandemie kommt die Hoffnung für die Menschheit ausgerechnet aus dem beschaulichen Mainz. Vor den Toren Münchens tun sich jedoch gleichzeitig Abgründe auf.
Fehlende Kommunikation und angebliche Lieferprobleme: Aus den Ländern wird Kritik an der Impfstoffverteilung laut. Berlin reagiert – und zieht die nächste Lieferung drei Tage vor.