Kooperation sollte Vorbild sein
Zwei Unternehmen aus Rhein-Main kooperieren, um einen Corona-Impfstoff schneller in größerer Menge zu produzieren. Das sollte Vorbildcharakter haben.
Zwei Unternehmen aus Rhein-Main kooperieren, um einen Corona-Impfstoff schneller in größerer Menge zu produzieren. Das sollte Vorbildcharakter haben.
Sanofi will den Corona-Impfstoff der Konkurrenten Biontech und Pfizer herstellen. Das sollte kein Einzelfall bleiben.
Sanofi ist mit der eigenen Impfstoff-Entwicklung nicht vorangekommen. Jetzt will der Pharmakonzern seine Produktionsstätten für andere Hersteller freigeben und so rund 100 Millionen Dosen mehr liefern als sonst möglich wäre.
Die EU will den Export von Impfstoff in Drittstaaten künftig kontrollieren. Offensichtlich wächst die Angst vor dem Kontrollverlust, weil sich das Virus nicht in den Griff bekommen lässt.
Argentiniens Präsident hat den russischen Impfstoff Sputnik V schon im Blut. Auch Mexikos Präsident freut sich nach einem Telefonat mit Putin über 24 Millionen Impfdosen. Warum setzt Lateinamerika auf Russland und China?
Mit großen Ärger reagiert die EU auf Lieferprobleme des Impfstoffherstellers. Nun will die Kommission wissen, was in welchem Werk wann produziert wurde. Derweil weist das Unternehmen Berichte über geringere Wirksamkeit bei älteren Menschen zurück.
Astra-Zenecas Lieferschwierigkeiten bringen Berlin und Brüssel abermals in Erklärungsnot. Man hofft jetzt auf den Februar und Joe Biden, denn bislang produziert Amerika nur für sich.
Binnen weniger Tage ist Hessen bei der Impfquote ans Ende der Länderrangliste gerutscht. Ganz vorne liegen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Was machen sie anders als Hessen?
Je genauer die neuen Virus-Varianten untersucht werden, um so mehr wachsen die Bedenken: Sollten sie etwa die Immunabwehr unterlaufen können? Eine neue Studie deckt schwächelnde Antikörper nach mRNA-Impfungen auf.
In Frankreich sind fünf Menschen wenige Tage nach einer Corona-Impfung gestorben. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um einen möglichen Zusammenhang zu klären. Für Impfgegner steht das Ergebnis jetzt schon fest.
Die Lieferungen des Biontech-Impfstoffes verzögern sich. Erste Bundesländer müssen umplanen. Auch im bevölkerungsreichsten Bundesland gerät die Planung ins Stocken. 53 Impfzentren sowie die Impfungen in Krankenhäusern sind betroffen.
Der Vorwurf, die Pandemie-Politik agiere ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, lässt sich leicht widerlegen. Die unabhängige Forschung zur Corona-Impfung zeigt beispielhaft, welche Aussagen schon sicher getroffen werden können. Das ist alles andere als zu wenig. Ein Gastbeitrag.
Das Darmstädter Start-up Tec4med produziert Behälter, die Medikamente und Impfseren sogar mehrere Tage konstant gefroren halten können – auch den Covid-19-Impfstoff von Biontech. Deshalb ist das Unternehmen nun sehr gefragt.
China verbreitet, westliche Medien verschwiegen die Gefahren des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech. Damit soll die Kritik an der Intransparenz der eigenen Impfstoffhersteller unglaubwürdig gemacht werden.
Marokko und Algerien hoffen auf Impfstofflieferungen aus Russland und China. Das Beispiel der Maghreb-Staaten zeigt, wie schwierig es ist, im Wettlauf mit dem Westen Impfstoffe zu erhalten.
Eigentlich müsste die Pfizer-Aktie von der starken Nachfrage nach Corona-Impfstoff profitieren und abheben. Doch die Aktie kostet so viel wie vor zweieinhalb Jahren. Wie können Anleger von der Impfwelle profitieren?
Israels Regierung erhält bevorzugt Impfstoff gegen das Coronavirus von Pfizer und gibt dafür Gesundheitsdaten weiter. Kritiker glauben, das eigentliche Interesse des Unternehmens gelte der umfassenden Impfdatenbank des Landes.
In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
Die Mainzer Stadtratskoalition wirft der Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz Untätigkeit bei der Weiterentwicklung des Technologiezentrums vor. Die Mainzer IHK mahnt zu Schnelligkeit.
Tote nach Impfungen: Norwegens Gesundheitsbehörde stuft die Zahl der Vorfälle als „nicht alarmierend“ ein. Währenddessen verringert Pfizer kurzfristig die Lieferungen des Impfstoffs an Deutschland.
Einzelne Europaabgeordnete können jetzt den Vertrag der Kommission mit Curevac einsehen. Die anderen Hersteller lehnen das bislang ab. Über den Erkenntnisgewinn der Lektüre gehen die Meinungen auseinander.
Noch nie zuvor ist so viel Geld in die deutsche Biotechnologie-Branche geflossen wie im vergangenen Jahr. Dafür sorgten vor allem zwei Unternehmen.
Curevac-Gründer Ingmar Hoerr über seine Entdeckung der Technologie für den Corona-Impfstoff, die Abweisung durch Geldgeber – und warum in der Pharmaindustrie kein Stein auf dem anderen bleiben wird.
Es sei eine Frage der ökonomischen Vernunft, dass nicht einzelne Nationen geimpft würden, „sondern ganz Europa“, sagt der Bundesgesundheitsminister – und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen.
In Israel erhielten bislang schon 1,9 Millionen Menschen eine erste Dosis des Pfizer-Biontech-Impfstoffs. In einer Studie konnten Wissenschaftler nun prüfen, wie schnell sie wirkt. Das Ergebnis lässt hoffen.
Angela Merkel stärkt Gesundheitsminister Jens Spahn mit dessen Impfstrategie den Rücken. Sie spricht von einer großen Leistung, jetzt schon ein wirksames Mittel gegen das Coronavirus zu haben. Doch die Bundeskanzlerin übt auch Kritik.
Die EU gibt weitere Impfstoff-Bestellungen bekannt. Wie schnell die geliefert werden, entscheidet über das Tempo der Impfungen. Beruhigt hat sich die Diskussion über eine angebliche deutsche Zusatzbestellung zu Lasten der EU.
Der nächste Corona-Impfstoff steht nach der Beantragung von Astra-Zeneca vor einer Zulassung in der EU. Die EMA-Entscheidung darüber kommt voraussichtlich schon Ende Januar.
Auch Entwicklungsländer wollen ihre Bevölkerungen impfen, haben aber mit Logistik und Finanzierung zu kämpfen. Hilfe kommt von der internationalen Gemeinschaft, aber auch von Ländern wie China. Ganz ohne Eigennutz?
Die Infektionszahlen sind weiterhin hoch, die Krankenhäuser warnen vor Überlastung: Wenn überhaupt, werden Lockerungen nur schrittweise kommen können, erklärt die Vorsitzende des Berufsverbandes der Amtsärzte. Neue Impfstoffe lassen jedoch hoffen.
Theoretisch lässt sich von der Corona-Krise an der Börse profitieren. Doch wer zu spät kommt, taugt nicht zum Spekulanten.
Ausgerechnet der Impfstoffhersteller, an dem sich Deutschland beteiligt hat, braucht noch Zeit. Eine Zulassung ist im zweiten Quartal 2021 geplant. In Brüssel kursiert nun ein interessantes Gedankenspiel.
Viele werfen dem Gesundheitsminister vor, er habe zu wenig Impfstoff für Deutschland besorgt. Sie sagen: Er nahm zu viel Rücksicht auf Europa. Selbst der Koalitionspartner geht auf ihn los.
Der Lungenarzt Cihan Çelik beobachtet, dass Mythen um die Corona-Impfung auch beim Krankenhauspersonal Gehör finden. Im Interview spricht er außerdem über Heiligabend in der Klinik und Alleingänge von Gesundheitsämtern.
Die Welt schaut auf Marburg. Hier soll bald Biontech-Impfstoff hergestellt werden. Die Marburger wundert das nicht. Schon einmal ist von hier aus die Welt gerettet worden.
Wer wird wann womit geimpft? Zwei Stunden lang haben Gesundheitsminister Spahn, RKI-Präsident Wieler und der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission Mertens Fragen zum Thema beantwortet.