Josef verbietet Waffen im Bahnhofsviertel
Oberbürgermeister Mike Josef und Polizeipräsident Stefan Müller ziehen an einem Strang, um eine Waffenverbotszone in Frankfurt einzurichten. Kritik kommt lediglich von den Grünen.
Oberbürgermeister Mike Josef und Polizeipräsident Stefan Müller ziehen an einem Strang, um eine Waffenverbotszone in Frankfurt einzurichten. Kritik kommt lediglich von den Grünen.
Ein Jahr lang hat die Frankfurter Rathaus-Koalition über eine Waffenverbotszone gestritten. Nun setzt Oberbürgermeister Josef eine solche Regelung durch – am Widerstand der Grünen vorbei. Er nutzt einen rechtlichen Kniff.
Im Interview spricht der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) über seine ersten Monate im Amt, die Zukunft des Bahnhofsviertels und der Städtischen Bühnen sowie über den Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl.
Die F.A.Z. bittet ihre Leser um Spenden: In diesem Jahr sind die Partner World Vision und die Frankfurter Bahnhofsmission. Es geht um Menschen in Notlagen - im Norden Kenias und am Frankfurter Hauptbahnhof.
Im Bahnhofsviertel arbeiten mehr als 20.000 Menschen. Bei einem Rundgang klagen viele Geschäftsleute über fehlende Sicherheit und Sauberkeit.
Strafrechtliche Verfahren gegen Dealer im Bahnhofsviertel galten lange als schwierig. Doch in letzter Zeit hat sich einiges getan. Inzwischen, so heißt es, funktioniere die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz.
Dauerthema in der Kommunalpolitik: Im Frankfurter Sicherheitsausschuss wird weiter über eine Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel gestritten.
Gemeinsam bearbeiten Stadt, soziale Träger und Polizei die Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel. Kleine Erfolge sehen sie zwar – doch es bleibt kompliziert.
Um die Situation im Frankfurter Bahnhofsviertel zu verbessern, stellt die Stadt ein Zusatzbudget zur Verfügung. So sollen mehr Menschen Platz in Drogenhilfseinrichtungen finden.
Im Streit um das Frankfurter Bahnhofsviertel lobt Ministerpräsident Rhein die Pläne von OB Josef, die Missstände anzugehen. Als einen „ersten wichtigen Schritt“ sieht er aber eine ausstehende Einigung in der Rathaus-Koalition an.
Welche Pläne es gibt, um die Zustände im Bahnhofsviertel zu verbessern, und wie Kinderärzte per Videosprechstunde jungen Patienten helfen wollen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Zustände im Frankfurter Bahnhofsviertel sind dramatisch. Nun hat sich nun Oberbürgermeister Mike Josef zu Wort gemeldet. Er setzt auf einen klaren Kurs – notfalls auch gegen Widerstände.
Nach den Razzien im Frankfurter Problemviertel erhöht Innenminister Beuth den Druck und fordert von Oberbürgermeister Josef mehr Unterstützung für die Polizei. Es ist nicht das erste Mal, dass das Land die Stadt ermahnt.
Die Zustände im Bahnhofsviertel prägen inzwischen das Image von Frankfurt. Die zaghaften Maßnahmen der Stadtregierung werden dem Gebiet kaum helfen. Wann endlich reagiert die Politik entschlossen auf den Aufschrei?
Am Samstag lockte das „Open Viertel“ viele Besucher ins Bahnhofsviertel. Neben dem bunten Programm, wurden Besuchern auch einige Schattenseiten vor Augen geführt.
Es ist Gefahr im Verzug. Und natürlich braucht das Bahnhofsviertel eine Waffenverbotszone, was denn sonst?
Während das Frankfurter Bahnhofsviertel den Anwohnern große Sorge bereitet, wird im Festzelt das diesjährige Oktoberfest eröffnet. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Bahnhofsviertel möchte seinen schlechten Ruf loswerden. Eine Initiative veranstaltet deshalb an diesem Wochenende ein Fest, das die Bahnhofsviertelnacht ersetzen soll.
Um das Frankfurter Bahnhofsviertel für alle lebenswert zu machen, nimmt die Stadt den Verkehr und die Drogenhilfe in den Blick. Mit kleinen Schritten geht es voran. Eine „Postkartenidylle“ soll es aber nicht werden.
Mit einem Großaufgebot kontrolliert die Polizei im Frankfurter Bahnhofsviertel die Drogenszene. Die Zustände sind schlimm wie lange nicht. Vor allem Dealergruppen aus Ostafrika fallen auf.
Beim Rundgang einer Grünen-Landtagskandidatin durch das Frankfurter Bahnhofsviertel bekommen die Teilnehmer vor Augen geführt, vor welchen Herausforderungen das Viertel steht.
Sicherheit und Sauberkeit sind ein großes Problem im Frankfurter Bahnhofsviertel. Hauseigentümer zahlen deshalb viel Geld für privaten Schutz.
Mit einem Appell „über Parteigrenzen hinweg“ sucht Annette Rinn (FDP) Zustimmung für eine Waffenverbotszone. Die eigene Koalition folgt ihr nur zum Teil.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel soll attraktiver werden. Stadt und Gewerbeverein wollen die „positiven Seiten“ des Quartiers stärken. Dafür haben sie eine Reihe von Veranstaltungen geplant.
Seit Monaten wird um Waffenverbot gestritten. Jetzt fand der CDU-Antrag aus dem Vorjahr keine Mehrheit. Die Union nennt die Koalition ein „Sicherheitsrisiko“.
Hiobsbotschaft für Nachtschwärmer im Frankfurter Bahnhofsviertel: Das weit über die Grenzen der Stadt beliebte Yok Yok muss die Münchener Straße 32 verlassen. Allerdings gibt es schon einen neuen Standort.
Vom Bahnhofsviertel bis zur Riederwaldsiedlung: Das Literaturhaus Frankfurt und das Deutsche Architekturmuseum organisieren die Reihe „Acht Orte“.
Drogenhändler, Obdachlose, Kriminalität: Die Probleme im Frankfurter Bahnhofsviertel sind vielfältig. Wie sie gelöst werden können, dafür gibt es nun neue Ideen. Die erste richtet sich gegen „wilde“ Essensspenden an Bedürftige.
Seit 1989 arbeitet Christine Heinrichs für den Frankfurter Verein für soziale Heimstätten – wenn jemand die Probleme im Bahnhofsviertel kennt, dann sie.
Nach dem Nein der Grünen zur Waffenverbotszone wundert sich selbst die CDU, warum ihr Antrag nicht einfach abgelehnt wird.
Die Grünen-Fraktion in Frankfurt lehnt eine Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel ab. Damit gilt das Projekt als gescheitert. Die CDU hat dazu eine klare Meinung.
Seit langem wird in Frankfurt über mehr Sicherheit im Bahnhofsviertel diskutiert. Eine Waffenverbotszone findet in der Rathaus-Koalition aber keine Mehrheit.
Der ehemalige Union-Investment-Turm im Frankfurter Bahnhofsviertel war die erste Hochhaus-Planung des Architekten Albert Speer junior. Jetzt wird er in ein ökologisches Vorzeigehaus umgebaut.
Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat dieses Fastenbrechen fast schon Tradition: Zwei Initiativen laden Banker und Obdachlose, Muslime und Nicht-Muslime zum gemeinsamen Freiluft-Abendessen.
Fast 10.000 Straftaten sind im vergangenen Jahr allein im Bahnhofsviertel begangen worden. Polizeipräsident Müller hält mehr Streifen dort aber nicht für die Lösung.
Die Schlagzeilen über das prominente Ausgehviertel sind nicht gut. Vor der Stichwahl versprechen die Kandidaten im Bahnhofsviertel für Verbesserungen zu sorgen. Ihr Befund ähnelt sich, die Lösungen auch.