„200.000 Mitglieder habe ich als Ziel“
Mathias Beck, der neue Präsident von Eintracht Frankfurt, spricht im Interview über Immobilienprojekte, neue Wege zum Mitgliederwachstum, die Abkehr von der Zettelwirtschaft – und seinen Hund.
Mathias Beck, der neue Präsident von Eintracht Frankfurt, spricht im Interview über Immobilienprojekte, neue Wege zum Mitgliederwachstum, die Abkehr von der Zettelwirtschaft – und seinen Hund.
Der Profifußball in Deutschland steckt in einer Krise. Das liegt nicht nur an den Diskussionen um einen Investor und der 50+1-Regel, sondern auch daran, dass es der DFL an zwei wichtigen Dingen fehlt.
Peter Fischer war 24 Jahre Vereinspräsident der Eintracht und ist gebührend verabschiedet worden. Er hatte seine eigene Art, den Verein zu führen.
Mathias Beck fühlt sich den Werten seines Vorgängers verpflichtet, sieht sich aber nicht als „Peter Fischer 2.0“. Der frisch gewählte Präsident will die Eintracht kräftig wachsen lassen.
Ohne drei bekannte Gesichter, dafür mit Neuzugang Donny van de Beek: Eintracht Frankfurt nimmt das Training wieder auf – und hat große Ziele für das neue Jahr.
Zur Jahreswende richtet sich der Blick stets in die Zukunft. Die Wirtschaftsredaktion der Rhein-Main-Zeitung hat deshalb für wichtige Unternehmenslenker aus Rhein-Main und auch den künftigen hessischen Wirtschaftsminister die Karten gelegt – und dabei so einiges über 2024 herausgefunden.
2022 gewann die Eintracht die Europa League. Auch in Zukunft ist für die Frankfurter die Teilnahme an den UEFA-Klubwettbewerben das Ziel. Daran ändert auch das EuGH-Urteil nichts.
Die stärkste Football-Liga der Welt ist für zwei Spiele zu Gast in Frankfurt: Doch ohne die Eintracht wäre daraus nichts geworden. Der Klub profitiert kräftig – und will mehr.
Der Video Assistant Referee, der Videoassistent im Fußball, bringt Unsicherheit und Zweifel und schadet der Autorität der Unparteiischen. So geht es nicht weiter. Deshalb gibt es nur eine Lösung.
Im November gastiert die NFL mit zwei American Football-Spielen in Frankfurt. Die Großereignisse sollen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Sportstadt sein.
Der von Paris St. Germain umworbene Stürmer Randal Kolo Muani bleibt dem Abschlusstraining fern – und wird gegen Lewski Sofia nicht spielen. Darin könnte auch eine Chance liegen.
Wie sieht die Zukunft des Fußballs aus? Axel Hellmann und Rüdiger Fritsch sprechen über die Seele des Spiels, warum Klubs in der Spitze für alle gut sind und „falsches“ Geld aus Saudi-Arabien schadet.
Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann und „Lilien“-Präsident Rüdiger Fritsch über die erstaunliche Entwicklung beider Vereine, Vorbilder, die Spannung im Derby – und die Vorzüge beider Trainer.
Die Eintracht boomt. Bald sollen 58.000 Fans in die Frankfurter Arena strömen. Auch bei der Personalie Randal Kolo Muani sieht sich der Klub in einer „Luxussituation“.
Marc Lenz und Steffen Merkel stellen sich als DFL-Geschäftsführer vor. Die Herausforderungen für den deutschen Fußball sind im Kern die alten. Offenbar hält aber ein neuer Führungsstil Einzug.
Die beiden bisherigen Direktoren und in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Marc Lenz und Steffen Merkel bilden die neue Führung der Deutschen Fußball-Liga. Auf sie warten schwierige Aufgaben.
Beim DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig fliegen Böller und Bengalos auf Einsatzkräfte. 36 von ihnen werden nach Angaben der Polizei verletzt.
„Nach dem Prozess ist vor dem Prozess“: Auf dem „Spobis“ in Düsseldorf sucht die Fußballbranche nach Wegen, das Investoren-Fiasko hinter sich zu lassen. Es gibt scharfe Worte, aber auch Konstruktives.
Die Eintracht blickt mit Optimismus auf das Pokalfinale. Zugleich kommen Spekulationen um Sportvorstand Markus Krösche und den FC Bayern auf. Nach F.A.Z.-Informationen gab es aber noch keinen Kontakt.
Die Eintracht schafft es in der Bundesliga auf der letzten Rille nach Europa durch einen Sieg über Freiburg. Nun folgt für die Frankfurter um Trainer Oliver Glasner der ultimative Showdown in Berlin.
Ein zuckersüßes Wochenende ist der Fußballnation schon vor dem Anpfiff sicher. Hinter den Kulissen allerdings herrscht miese Stimmung. Keiner der Funktionäre weiß, wie es mit der DFL weitergehen soll.
Zweifel am Zusammenhalt der Profi-Klubs im deutschen Fußball gab es schon vorher. Nach dem Scheitern des Investoren-Einstiegs wird deutlich, wie kritisch die Lage ist.
Vollbremsung im Reformprozess: Der Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga ist geplatzt. Die Macher des Plans zeigen sich zerknirscht und warnen vor den Folgen.
Sollen einem Investor die Tore geöffnet werden? Vor der großen Zukunftsentscheidung des deutschen Profifußballs fühlen sich Befürworter wie Gegner im Aufwind. Es gibt noch reichlich Diskussionsbedarf.
Viele Fußballfans sind skeptisch ob der Pläne der DFL, mit dem Einstieg eines Investors zusätzliche Milliarden Euro zu erlösen. Zwei DFL-Führungskräfte stellen sich der Kritik – und machen Versprechungen.
Zum zehnten Mal in Serie ohne Sieg: Bei Eintracht Frankfurt stimmt es in der Bundesliga sportlich nicht – und abseits des Platzes auch nicht. Der Pokal war nur ein Zwischenhoch.
Erst hat der Frankfurter Trainer Oliver Glasner den Schiedsrichter auf dem Kieker, dann wütet er gegen einen Journalisten. Vorstandschef Axel Hellmann nimmt Stellung.
Axel Hellmann kündigt eine „große Kapelle“ an: Das Finale des DFB-Pokals soll für Eintracht Frankfurt die Krönung einer reichlich wechselhaften Saison werden. Danach wird im Klub abgerechnet.
Die DFL-Geschäftsführung konkretisiert ihre Pläne zum Einstieg eines Investors. Einen Teil der erwarteten zwei Milliarden Euro sollen die Klubs frei verwenden dürfen.
Die Mannschaft von Trainer Glasner setzt die Tradition fort: Mit viel Energie erreicht sie in Stuttgart das fünfte Endspiel in sieben Jahren. Das ist kein Zufall.
Vorstandssprecher Axel Hellmann bleibt der Frankfurter Eintracht erhalten, Hessen hinkt bei der Ferienplanung hinterher und in Hessen wendet jeder Zehnte die Hälfte des Einkommens für Miete auf. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ohne Gesichtsverlust beenden die Frankfurter ihre Querelen auf der Führungsebene. Vieles steht und fällt aber damit, wie Vorstandssprecher Axel Hellmann mit seiner neuen Machtfülle umgehen wird.
Axel Hellmann bleibt bei Eintracht Frankfurt und wechselt nicht zur DFL. Auch Philip Holzer macht weiter. „Es gab nie einen Machtkampf“, sagt Hellmann. Vereinspräsident Peter Fischer soll sich aber 2024 zurückziehen.
Der Vorstandssprecher bleibt nach dem Machtkampf bei Eintracht Frankfurt. Axel Hellmann, der derzeit auch interimistisch DFL-Geschäftsführer ist, wird seinen Vertrag beim Klub bis Mitte 2027 erfüllen.
Ian Plenderleith ist Schiedsrichter auf den Fußballplätzen in und um Frankfurt. Er erlebt, wie die Sitten verrohen. Das habe auch mit Bundesliga-Trainern wie Julian Nagelsmann zu tun.
Die Führungsriege ist zerstritten, wichtige Spieler sind umworben: Die nächsten Wochen werden zeigen, wohin Frankfurt steuert. Trotz der Probleme zeigt sich Trainer Oliver Glasner optimistisch.