Schwarz-Grün mit hauchdünner Mehrheit
Erst nach 1.30 Uhr hat der Landeswahlleiter das vorläufige Endergebnis der Hessen-Wahl verkünden können. CDU und Grüne kommen demnach auf 69 Sitze. Diese Zahl ist nötig, um eine Mehrheit im Landtag zu bilden.
Erst nach 1.30 Uhr hat der Landeswahlleiter das vorläufige Endergebnis der Hessen-Wahl verkünden können. CDU und Grüne kommen demnach auf 69 Sitze. Diese Zahl ist nötig, um eine Mehrheit im Landtag zu bilden.
Im Frankfurter Römer haben viele Gründe zum Feiern. Schwarze und Grüne rücken nicht nur in der Gunst der Wähler immer enger zusammen.
Wenn nicht alles täuscht, wird bald ein bürgerlicher Zahnarzt aus Frankfurt die erste AfD-Fraktion im hessischen Landtag führen. Wer den Mann kennt, tut sich schwer, das zu verstehen.
Am Sonntag gründet sich in Wiesbaden der Arbeitskreis „Juden in der AfD“. Dagegen demonstrieren zeitgleich etwa 250 Menschen in Frankfurt. Die Jüdische Studierendenunion Deutschland hatte zu der Kundgebung aufgerufen.
Für den 1. September laden die Gewerkschaften zu „Rock gegen Rechts“ auf den Frankfurter Opernplatz ein. Frankfurts DGB-Chef Philipp Jacks erläutert die Ziele, eigene Fehleinschätzungen – und seine Erwartungen an die Wirtschaftsverbände.
Früher wählten die meisten Menschen in Frankfurt-Nied die SPD. Doch dann stimmten bei der Bundestagswahl 17 Prozent der Wähler für die AfD. Besuch in einem Stadtteil, in dem manche Bewohner den Glauben an die Demokratie verlieren.
Eine Grünen-Politikerin wollte den Pokalsieg der Frankfurter Eintracht lieber ohne Alexander Gauland feiern – und forderte ihn dazu auf, die Altstadt zu verlassen. In den sozialen Medien wird sie dafür gefeiert.
Die Debatte um die Mohrenapotheke hat der Kommunalen Ausländervertretung nicht geschadet, meint deren Vorsitzender. Er glaubt, dass diese Diskussion eher das Vertrauen von Migranten in die Medien beschädigt hat.
Der AfD-Vorsitzende stand in Frankfurt immer in der zweiten Reihe hinter seinem Chef, dem CDU-Oberbürgermeister Walter Wallmann. Dennoch ist er dessen Ideengeber gewesen, wie sich zwei alte Mitstreiter erinnern.
Darf eine Pharmazie „Mohren-Apotheke“ heißen? Darüber wird in Frankfurt gestritten. Der sprachhygienische Furor ist lehrreich. Denn er zeigt, wie man Zeitgenossen, denen Rassismus fern ist, in die Arme der AfD treibt.
Trotz erheblichen Verlusten bleibt der Riederwald die SPD-Hochburg mit dem besten Ergebnis in Frankfurt. Doch auch im 5000-Einwohner-Stadtteil legt die AfD deutlich zu.
In Hessen verliert die CDU vielerorts stärker als die SPD. Die FDP verbessert sich stark und ist zum Teil zweite Kraft. Die politischen Ränder sind ebenfalls gestärkt, wobei die AfD in den Städten unterdurchschnittlich abschneidet.
Nach der Bundestagswahl sieht Ministerpräsident Bouffier keine leichte Regierungsbildung in Berlin. Hessen-SPD-Chef Schäfer-Gümbel will keine Neuauflage der großen Koalition in Berlin. In Frankfurt demonstrieren Hunderte gegen die AfD.
CDU-Politiker Matthias Zimmer geht als Favorit in die Wahl, aber SPD-Mann Oliver Strank rechnet sich Chancen aus. Der Wahlkreis ist keine Hochburg – und die Wählerschaft heterogen.
Acht Wochen vor der Bundestagswahl haben die Frankfurter Parteizentralen die Redner verpflichtet und die Plakate bestellt. Zum Renner im Wahlkampf wird ein alter Hut.
Der Islam gehört zu Deutschland - zu dieser Aussage steht der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff heute wie vor sieben Jahren. Manches in seinem Vortrag in Frankfurt dürfte nicht nur bei AFD-Anhängern Unbehagen hervorrufen.
Der „Pulse of Europe“-Bewegung, die jeden Sonntag in Frankfurt für die Einheit Europas demonstriert, schließen sich immer mehr Menschen an – mittlerweile in 40 europäischen Städten. Die Politikwissenschaftlerin Sandra Eckert hat eine Erklärung für das Phänomen.
Die „Bild“-Zeitung hatte von einem „Sex-Mob“ auf der Frankfurter Freßgass berichtet, den es gar nicht gab. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Zeugen. Und die „Bild“ sinniert über ihre journalistischen Standards.
Anton Hofreiter will Spitzenkandidat der Grünen bei der Bundestagswahl werden. In Frankfurt hat sich der Chef der Bundestagsfraktion jetzt der Basis vorgestellt.
Drei orthodoxe Rabbiner sind in Frankfurt ordiniert worden. Dies grenzt wie das wieder rege jüdische Leben in Deutschland an ein Wunder. Aber: Wie nahe die AfD am Antisemitismus gebaut ist, sieht man an den Vorfällen in Stuttgart.
Die CDU verliert in Frankfurt weiter an Boden - ganz im Gegensatz zu SPD und FDP. Nur die AfD büßt ebenfalls Mitglieder ein. Woher kommen die Verluste für die CDU?
Grüne oder FDP als Partner von schwarz-rot? Noch steht nicht fest wer Frankfurt künftig regieren wird. Gemeinsam einigten sich die Parteien aber auf ein Manöver gegen die AfD.
Der Ostermarsch offenbart manches ideologische Dilemma. Bei schlechtem Wetter versammeln sich rund 1.000 Teilnehmer auf dem Römerberg.
Oguz Sen und Justus Becker haben in Frankfurt ein 120 Quadratmeter großes Graffiti gemalt - es zeigt das ertrunkene Flüchtlingskind Aylan Kurdi.
In der Friedrich-Ebert-Siedlung im Gallus hat fast jeder Vierte die AfD gewählt. „Aus Trotz“, sagt eine Frau. Nicht das einzige Argument, dass die Wähler hervorbringen.
Die AfD hat in Frankfurt aus dem Stand etwa neun Prozent der Stimmen geholt. Für den Spitzenkandidaten Rainer Rahn ist die Flüchtlingskrise nur eine der Ursachen. In der Opposition will er konstruktiv arbeiten.
Die FDP ist im Aufwind - für Frankfurt kann man das beste Wahlergebnis seit 1968 erwarten. Dabei profitiert die FDP ausgerechnet von ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik.
Schwarz-Grün hat im Frankfurter Rathaus keine Mehrheit mehr. Nun sind zwei Varianten sicher möglich, zwei weitere könnten sich durch Verschiebungen im Kräfteverhältnis noch auftun. Ein Kommentar.
Bei der Kommunalwahl hat die schwarz-grüne Koalition in Hessens größter Stadt Frankfurt ihre Mehrheit verloren. Für Aufsehen sorgen die Ergebnisse der AfD, die fast überall, wo sie angetreten war, auf zweistellige Prozentzahlen kommt.
Die AfD holt auch bei der Kommunalwahl in Frankfurt ein zweistelliges Ergebnis. Aber am Wahlabend ist von ihr nichts zu sehen und zu hören
Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt dürfen nicht bei der AfD oder ähnlichen Parteien sein. Von einem Mitglied hat sich der Verband schon getrennt. Er sieht sich auf der rechtlich sicheren Seite.
In Frankfurt wollte Alexander Gauland von der AfD zu bundespolitischen Themen sprechen. Gegen die Wahlkampfveranstaltung haben 100 Demonstranten protestiert. Es kam zu Rangeleien und einer Festnahme.
Wenige Wochen vor der Kommunalwahl ist die SPD klar im Aufwind. Bei einer Umfrage schneidet sie besser ab als die CDU. Auch die AfD würde in den Römer einziehen.
Zum Bürgergespräch der AfD in Frankfurt versammelten sich auch rund 350 Demonstranten. Die Polizei versuchte sie von den Besuchern abzuschirmen, es flogen Eier und Sprechchöre waren zu hören.
Über einen Mangel an Auswahl können sich die Frankfurter Wahlbürger bei der Kommunalwahl am 6. März nicht beschweren. 20 Listen sind zugelassen worden.
„Rechts von der CDU ist nur die Wand“, sagte einst Franz Josef Strauß. Wenn die Frankfurter am 6. März ihre 93 Stadtverordneten neu wählen, finden sich dagegen rechts von der CDU mindestens vier Gruppierungen. Darüber muss die Partei sich Sorgen machen.