Ein alter Bekannter auf Platz eins
Die Frankfurter AfD zieht mit Rainer Rahn als Spitzenkandidat in den Kommunalwahlkampf. Der Mann hat Erfahrung gesammelt - in ziemlich vielen Lagern.
Die Frankfurter AfD zieht mit Rainer Rahn als Spitzenkandidat in den Kommunalwahlkampf. Der Mann hat Erfahrung gesammelt - in ziemlich vielen Lagern.
Als er Generalsekretär der hessischen CDU war, gehörte die schneidige Attacke zu seiner Rolle. Als Fraktionsvorsitzender im Landtag ist er nun einer derjenigen, die das Bündnis mit den Grünen im Schwung halten.
Die fünf Chefs der AfD-Kreisverbände Frankfurt, Wiesbaden, Rheingau-Taunus, Groß-Gerau und Marburg folgen dem Beispiel Luckes. Die treten wie der ehemalige Bundesvorsitzende aus.
Ein knappes Jahr vor der Kommunalwahl spricht der Frankfurter CDU-Vorsitzende Uwe Becker über die Chancen, die schwarz-grüne Koalition fortzusetzen. Dazu will er das christdemokratische Profil stärken.
Die Frankfurter AfD verschickt eine Menge Pressemitteilungen. Wer sie liest, bekommt den Eindruck, der Kreisverband sei vor allem auf der Suche nach sich selbst.
Als das Frankfurter Stadtparlament über Pegida streitet, geht es hoch her. Sorgsam wählen die Verordneten ihre Worte. Nur ein Politiker fällt dabei völlig aus dem Rahmen.
In Frankfurt arbeitet ein schwarz-grünes Bündnis zusammen. Das soll auch nach der nächsten Kommunalwahl so bleiben, sagt die CDU. Eine Kooperation mit der AfD schließt Uwe Becker jedoch aus.
Nach massiven Protesten gegen das erste Fragida-Vorbereitungstreffen erwägt AfD-Mitglied Hans-Peter Brill, die geplante Demonstration doch nicht anzumelden. Das Risiko für Ausschreitungen könnte zu groß sein.
Die Pegida-Bewegung in Frankfurt organisiert sich – und bekommt heftigen Gegenwind. 500 Personen haben am Montagabend mit Sprechchören und Feuerwerkskörpern ein Planungstreffen der Gruppe gestört.
Bei Facebook sammeln sie sich: „Fragida“-Aktivisten, die auch in Frankfurt unter dem Dach der Pegida demonstrieren wollen. Aber auch Mitglieder der AfD machen sich dafür stark - mit eigener Webseite.
Gepflegter Hass: Mit dem Frankfurter AfD-Vorsitzenden Ralf Dedermann sei kein vernünftiges Gespräch möglich. Deshalb ist Wolfgang Hübner, der langjährige Kopf der Freien Wähler, wieder aus der AfD ausgetreten.
Die AfD ist nach den Erfolgen in drei Landtagswahlen in aller Munde. In Frankfurt gibt es einen Kreisverband mit zirka 300 Mitgliedern. Von dem ist allerdings noch nicht viel zu hören.
Die Freien Wähler sind im Rathaus nicht gerade die beliebteste Fraktion. Das liegt auch daran, dass sie zuweilen Themen ansprechen, die andere lieber ignorieren würden.
Nach ihrem guten Ergebnis in der Europawahl will sich die Partei in Frankfurt mit lokalen Themen verankern. Die Kollegen aus Düsseldorf und Stuttgart sind schon weiter.
Am Ende sind alle Frankfurter Verlierer der Europawahl, denn die Mainmetropole stellt keinen Abgeordneten mehr. Es gibt aber auch ein paar kleine und große Sieger.
Eine Europawahlkampf-Veranstaltung der AfD ist von Demonstranten gesprengt worden. Nun ist die Polizei in der Frankfurter Innenstadt weiterhin präsent.
Der Chef der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, hat bei einem Vortrag im Frankfurter Hayek-Club die Euro-Rettungspolitik kritisiert. Er sieht die Gefahr einer Spaltung Europas.
Eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Frankfurt hatten Linksautonome gestört. Der AfD-Landesvorstand sieht die Aktion als „Angriff gegen Demokratie“ und geht von weiteren Maßnahmen aus.
Eigentlich wollte die AfD am Samstag in Frankfurt Wahlkampf für die Europawahl betreiben. Doch eine Gruppe linker Aktivisten hat sie dabei mit verbalem Protest gestört.
Es herrscht weiterhin Unruhe: Dem Landesschatzmeister der AfD wird parteischädigendes Verhalten vorgeworfen. Er wird mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben. Noch in der gleichen Sitzung gibt Angela Miehlnickel ihr Amt auf.
Die SPD zeigt sich nach Jahren im Tief wieder im Aufwind. Die CDU überzeugt, indem sie alle Wahlkreise in Frankfurt holt. Dagegen verlieren die kleinen Parteien an Zuspruch. Die AfD startet stark.
Die Hessen-CDU rechnet nicht mit einem Einzug der Alternative für Deutschland in den Landtag. Aber Spitzenkandidat Bouffier mag eine Koalition mit der AfD auch nicht ausschließen.
Die Alternative für Deutschland (AfD) stellt in Frankfurt zwei Bewerber für die Landtags- und Bundestagswahl. Vieles dreht sich um Werte.
In Wiesbaden ist zum ersten Mal „Die Mitte“ in Erscheinung getreten. Sie muss sich gegen große Konkurrenz behaupten und fordert vor allem eins: Die Änderung der politischen Kultur. Das Beispiel einer kleinen Partei in Deutschland.
Die Kosten für den Gründungsparteitag des hessischen Landesverbandes der AfD sind inzwischen von der Bundespartei beglichen worden. Dennoch schwelt der Streit in der jungen Anti-Euro-Partei weiter.