Das Augenzwinkern der Sphinx
Wien sperrt auf, doch nicht mehr alle Schlüssel passen ins Schloss. Das Coronavirus beschert der Donaumetropole einen Neuanfang – und weist vielleicht auch einen Weg in die Zukunft.
Wien sperrt auf, doch nicht mehr alle Schlüssel passen ins Schloss. Das Coronavirus beschert der Donaumetropole einen Neuanfang – und weist vielleicht auch einen Weg in die Zukunft.
„Tschechische Loire“ wird der Fluss Orlice in Ostböhmen genannt, weil sich an ihm Schlösser wie die Perlen einer Kette aneinanderreihen. Jedes hat seine eigene Geschichte, und niemand kann sie besser erzählen als die Schlossherren selbst.
Um einen Sandhaufen an der Elbe herum entwickelte Alfred Nobel den Sprengstoff, der ihn reich und berühmt machen sollte. Heute gibt es von seinem Imperium kaum noch eine Spur.
Kaffeehausstaub aufwirbeln, die Wiener Seele im Lied suchen und mit jungen Künstlern im Bejahen der Endlichkeit schwelgen – eine Herbstwoche in Wien.
Wo die Wiener früher Bier und Zigaretten holten, können jetzt Touristen übernachten: in den Suiten der Grätzl-Hotels, mitten in der Stadt. Näher dran am echten Leben geht es kaum.
Künstler wie Adolf Loos, Otto Wagner und Josef Hoffmann haben das erste Wegstück in Richtung Moderne freigeschlagen. Inzwischen ist Wien in Sachen Design und Architektur im einundzwanzigsten Jahrhundert angekommen – und dabei sehr beschwingt.
Einige Nachtzüge fahren wieder durch Deutschland. Für Familien könnten sie das perfekte Reisen sein. Sie sind es bislang aber nur fast.
Vor vierzig Jahren haben sich die Deutschen bei der WM in Argentinien blamiert: 2:3 in der Zwischenrunde, Heimreise. Österreich bejubelt das Spiel bis heute. Unterwegs in Wien auf den Spuren des Mythos.
Mobile Nostalgie: Eine Fahrt durch das Pinzgau mit dem fünfundsechzig Jahre alten Chruschtschow-Bus zeigt, wie relativ Luxus sein kann.
Wien hat lange genug in Gulasch-Glückseligkeit und k. u. k.-Kaiserschmarrn-Sentimentalität geschmort. Jetzt ist die kulinarische Dämmerung an der Donau angebrochen. Eine Tour mit Messer und Gabel durch sechs Bezirke.
Vor 250 Jahren beschloss Kaiser Joseph II., dass „von nun an zu allen Zeiten des Jahrs jedermann in den Bratter frey spazieren zu gehen, zu reiten, und zu fahren, erlaubet seyn soll“ - weitere Unterhaltungen eigenen Gefallens waren zulässig. Doch wie sieht das heute aus?
Bis zum Ersten Weltkrieg traf sich das Alte Europa in Opatija an der österreichischen Adria. Dann änderte sich alles. Ein Nostalgiezug fährt heute in die für immer verlorene Epoche.
Abseits touristischer Trampelpfade entdeckt man die Stadt ganz neu. Curt Cuisine führt durch das andere Wien.
Als das Palais Hansen am Wiener Schottenring gebaut wurde, war es als Grandhotel geplant, wurde aber nie als solches genutzt. Erst 140 Jahre später darf der herrschaftliche Bau Gäste beherbergen.
In Wien finden jedes Jahr mehr als vierhundert Bälle statt. Dabei geht es festlich zu, aber längst nicht so steif, wie man vielleicht glauben mag: Ein Abend als Aschenputtel auf dem Kaffeesiederball zwischen Fiaker und Würschtelbude.
Das Südburgenland gehört zu den wenig beachteten Ecken Österreichs. Gerade deshalb haben sich hier viele Künstler und kreative Menschen niedergelassen.
Mal rauscht das Wasser unten, mal oben, mal fern von der Adria her: Die eigentümliche Karstlandschaft an der slowenisch-italienischen Grenze ist dünn besiedelt, aber voller Naturwunder.
In Wien waren Radfahrer immer die Letzten in der Hackordnung, noch hinter den Fiakern. Nun will diese Stadt fahrradfreundlich werden. Kann das gelingen?
Vergessen wir ganz einfach mal alle Sehenswürdigkeiten - und lassen wir uns Wien von Kunsthochschülern und alten Herren neu erklären.
Neun Monate im Jahr ist Meran ein trubeliger Touristenort. Doch im Winter kann man für wenige Wochen die Melancholie ahnen, die die alte Kurstadt einst besaß.
Im Sar-Planina-Gebirge haben Ski-Enthusiasten die erste Snowcat-Station Europas gegründet. Ein Pistenbully verspricht exklusiven Skigenuss in der Wildnis.
Flach, windig und voller Wassergeflügel: Am Neusiedler See, der nicht einmal eine Stunde von der Hauptstadt entfernt liegt, ist Österreich so gar nicht alpin. Dafür überzeugt der hinterste Winkel Österreichs mit einzigartigen Natur- und Kulturschauspielen.