Wie Taiwan sich eine Zukunft baut
Zu Besuch im neuen Taipei Performing Arts Centre: Rem Koolhaas und David Gianotten haben einen Bau errichtet, der politisch und ästhetisch neue Wege beschreitet.
Zu Besuch im neuen Taipei Performing Arts Centre: Rem Koolhaas und David Gianotten haben einen Bau errichtet, der politisch und ästhetisch neue Wege beschreitet.
Jahrzehntelang gab es für China nur eine Richtung: aufwärts. Ändert sich das nun? Ein wirtschaftlicher Kollaps würde den Druck auf China zu einem schnellen Angriff auf Taiwan erhöhen.
Dem Konflikt mit China zum Trotz sind wieder amerikanische Politiker nach Taipeh geflogen. Taiwans Präsidentin erwähnt die Bedrohung, die von Peking ausgeht.
Indiens Unabhängigkeitstag +++ Chinas Militärübungen +++ Wolodymyr Rafejenko
Deutschland zeigt Flagge im Indopazifik. Die Luftwaffe hat bewiesen, dass sie in kurzer Zeit vor Ort sein kann. Unser Korrespondent hat sie ein Stück begleitet.
China hat geschafft, was keiner für möglich hielt: Computerchips mit Strukturen von 7 Nanometern. Die USA sehen sich schon in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Doch Peking hat noch einen langen Weg vor sich.
China wollte Japan mit Raketen einschüchtern und hat damit das Gegenteil erreicht. Bleibt die Frage, ob Japan willens ist, im Notfall den USA bei der Verteidigung Taiwans zu helfen.
Amerika und Taiwan verhandeln über Handelserleichterungen. Wie reagiert China?
Gegenstellungnahme von Wei-ta Chang zum Artikel „China und Taiwan sind keine zwei Staaten“ von Dr. Matthias Hartwig.
Dalia Marin erforscht die globalen Handelsbeziehungen. Sie glaubt nicht an das Ende der Globalisierung. Doch sie warnt: Wir müssen uns in Zukunft stärker gegen geopolitische Risiken absichern – auf Kosten des Wachstums.
Offizielle Kontakte der USA zu Taiwan sorgen für Spannungen mit Peking. Aber Washington lässt sich nicht einschüchtern. Wie wird China auf die Handelsgespräche der USA mit Taiwan reagieren?
Nach dem Pelosi-Besuch hält China den militärischen Druck auf Taiwan aufrecht. Offenbar will es jetzt bei jedem amerikanischen Besuch militärisch reagieren.
Die Volksrepublik China, die Taiwan als abtrünnige Provinz betrachtet, kritisierte den Besuch als Einmischung in innere Angelegenheiten Chinas und Gefährdung der Stabilität in der Region.
Ob und wie sich der Wettkampf der Systeme kontrollieren lässt, wird öffentlich bislang kaum debattiert. Der Weckruf des ehemaligen australischen Premierministers Kevin Rudd ist angesichts der Taiwankrise aktuell wie nie.
Taiwan verdient die Aufmerksamkeit des Westens nicht nur wegen seiner Bedeutung für den Kampf um die globale Vorherrschaft. Ein Gastbeitrag.
Washington wirft China „provozierendes, destabilisierendes und bisher nie dagewesenes“ Verhalten vor. Amerikanische Kriegsschiffe würden auch weiterhin die Taiwanstraße durchqueren, teilte ein amerikanischer Regierungsbeamter mit.
Im vergangenen Jahr zahlte die Reederei nur 61 Millionen Euro Steuern, zahlte aber mehr als 6 Milliarden Euro Dividende aus. Dieses Jahr wird alles noch viel verrückter.
Die Erschütterung ist am wenigsten dort zu spüren, wo sie ausgelöst worden sein soll: in Taiwan. Eine Reise durch ein Land, das sich nach der Abreise von Nancy Pelosi selbst beweist, dass das Leben unverändert weitergeht.
Die US-Demokratin und Vorsitzende des Repräsentantenhauses bekräftigt ihre Kritik an China – und versichert Taiwan den Beistand der Vereinigten Staaten.
Taiwan versucht, sich gegen China zu schützen – mit allerlei Regeln. In deren Netz ist nun der Elektronikkonzern geraten.
Peking veröffentlicht das erste Weißbuch zur Taiwanfrage seit 22 Jahren. In diesem stellt China dem Inselstaat nach einer Vereinigung einen besonderen Status in Aussicht. Doch die Wortwahl ist anders als im Jahr 2000.
Schon früher fanden die Taiwaner das „Modell Hongkong“ für sich nicht attraktiv. Jetzt hat Peking das Angebot noch einmal verschlechtert. Freiwillig wird sich Taiwan nicht unterwerfen.
Peking veröffentlicht das erste Weißbuch zur Taiwan-Frage seit 22 Jahren. In diesem stellt China dem Inselstaat nach einer Vereinigung einen besonderen Status in Aussicht. Doch die Wortwahl ist anders als im Jahr 2000.
In ihren ersten Interviews nach ihrer Asienreise verteidigt Nancy Pelosi ihren Zwischenstopp in Taiwan. China dürfe das Land nicht isolieren. Ungeachtet einer früheren Aussage setzt Peking seine Manöver fort.
Auch China hat seine Militärmanöver in der Taiwanstraße weiter fortgesetzt. Sie sollten ursprünglich am Sonntag enden. Taiwan sei „bereit für eine mögliche Invasion“.
Die chinesische Armee hat ihre „kampforientierten“ Manöver in der Taiwanstraße trotz anhaltender Kritik auch am Dienstag nicht beendet. Jetzt hat auch Taiwan ein Manöver abgehalten.
Pelosis Besuch in Taipeh verärgert Peking immer noch. Je mehr China den militärischen Druck auf Taiwan erhöht, desto mehr stellt sich die Frage, wie die USA reagieren werden.
Der Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, rückte Taiwan in der vergangenen Woche wieder in den Fokus des politischen Interesses. Schnell wurden Parallelen zum Krieg in der Ukraine gezogen, die sich darin erschöpften, der Westen verteidige in beiden Fällen die Freiheit gegen autoritäre Regime. In einer solchen Argumentation kann man sich völkerrechtlich schnell verheddern.
Den Manövern vorausgegangen war ein Taiwan-Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi. Ursprünglich sollten die Manöver bereits am vergangenen Sonntag enden.
Von Deeskalation keine Spur: Eigentlich sollten Chinas Manöver um Taiwan am Sonntag enden, doch die Volksbefreiungsarmee lässt die Übungen weiterlaufen – und erhöht den Druck auf die USA und Taiwan.
Viele Taiwaner sind der Amerikanerin dankbar, andere unterstellen ihr persönliche Motive. Der militärische Druck aus China seit ihrem Besuch ist hoch – Taiwan hofft auf internationale Hilfe.
Peking will seine Manöver fortsetzen. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken kritisiert die Aufkündigung der Klimazusammenarbeit.
Die Präsidentin Taiwans übt scharfe Kritik an der Regierung in Peking. In der Taiwan-Straße liefern sich chinesische und taiwanesische Kriegsschiffe Katz-und-Maus-Spiele auf hoher See.
Taiwan wirft China vor, beim Manöver einen Angriff auf die Hauptinsel zu simulieren. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken kritisiert Peking scharf.
Die wirtschaftliche Verflechtung mit China ist eng, ein Kurswechsel wegen geopolitischer Komplikationen für Unternehmen undenkbar – eigentlich. Intern läuft die Szenarioanalyse in den Konzernzentralen längst auf Hochtouren.
Die Zuspitzung des Konflikts um Taiwan zeigt: Deutsche Unternehmen können sich nicht mehr auf ihren wichtigsten Markt verlassen. Dieses Risiko müssen sie einkalkulieren.