Vom Risiko zu bleiben
Mexiko, Venezuela, Kolumbien: Interessante Ziele, aber ist es nicht gefährlich, dorthin zu reisen? Welches südamerikanische Land sich mausert und welches man meiden sollte.
Mexiko, Venezuela, Kolumbien: Interessante Ziele, aber ist es nicht gefährlich, dorthin zu reisen? Welches südamerikanische Land sich mausert und welches man meiden sollte.
Libyen hat bedeutende antike Stätten, eine abenteuerlich schöne Wüste - und ein Problem: die politische Lage. Bericht aus einem Land, für das es gerade keine Touristenvisa gibt.
Eine Radtour auf der Stadtmauer von Xi’an gewährt nicht nur Einblicke in die alte Kaiserstadt, sondern auch in das Freizeitverhalten der Chinesen.
Ein besinnlicher Strandurlaub im Dezember? Womöglich gar am Heiligen Abend? Kaum ein Ort eignet sich besser dafür als Natal im nordöstlichen Zipfel Brasiliens.
Oman war in der Antike das Weihrauchland. Und bis heute wächst dort der Baum, dessen glimmendes Harz die Sinne erfrischt - und böse Geister vertreibt.
Nirgendwo kann man jetzt so gut essen wie in der Toskana. Wer im Winter in die südliche Gegend Italiens reist, erlebt nicht nur eine Toskana ohne Touristen, sondern kommt auch perfekt zur Erntezeit.
Geschüttelt und berührt: Der Zug „Indian Maharaja“ ist die unanstrengendste und luxuriöseste Art, durch ein anstrengendes Land zu fahren. Ist das Dekadenz oder Vorsicht?
Der Roman „Die Kinder der Finsternis“ von Wolf von Niebelschütz führt die Leser einmal ins Mittelalter und zurück. Wer seinen Spuren folgt, landet in der Provence.
Dies ist eine Reisegruppe, zu der keiner gehören will. An sogenannten Trauerreisen nehmen Hinterbliebene teil. Eine Wanderung durch das bayerische Voralpenland, bei der Sprechen wichtiger zu sein scheint als die Schritte.
Bosnien-Hercegovina geht unter die Haut. Wie ein offenes Buch, das Geschichten von Tragik und Hoffnung erzählt, liegt das Land vor seinen Besuchern - und beschenkt sie mit unvergesslichen Momenten.
In einer Wohnwagensiedlung in der kalifornischen Wüste steigen die ab, die nicht mehr aussteigen können. Im Sommer leben in „Slab City“ hundert Menschen in ihren Wohnwagen, im Winter mehrere tausend.
Der Main-Donau-Kanal ließ den Traum vom europäischen Wasserweg zwischen Nordsee und Schwarzem Meer wahr werden – und wurde für die Natur, durch die man ihn schlug, zum Albtraum.
An kaum einem anderen Land kleben so viele Klischees wie an Irland, der grünen Insel voller gutgelaunter, randvoll mit Guinness abgefüllter Melancholiker. Das kann ja nur ein Trugschluss sein.
Indochina ist so sehr Sehnsuchtsbegriff wie Hirngespinst. Im Grunde haben Vietnam, Laos und Kambodscha nur eines gemeinsam: Sie vereinen lauter Unvereinbarkeiten in sich, ohne jemals ihre Anmut oder ihre Würde darüber zu verlieren. Eine Reise zu drei unvergleichlichen Orten.
Eine günstige Alternative zum All: Die Wüste Tunesiens versetzt einen in ferne Sternenwelten. Eine Reise zu den Drehorten von Star Wars.
Lange Zeit war die ecuadorianische Hauptstadt Quito für Gourmets eher eine Diaspora als ein Sehnsuchtsziel. Das hat sich geändert. Denn heute zelebriert man dort die Globalisierung auf dem Teller.
Zu schön, um wahr zu sein: Die Karsthügel von Guilin sind der Inbegriff der chinesischen Landschaft. Und der bezauberndste Ort der Welt. Ein Tagesausflug in einen Traum.
Boston gilt als die Wiege der Unabhängigkeit Amerikas. Das neue Tea Party Ships & Museum in der Stadt an der Ostküste erklärt, wie es dazu kam - und verwandelt seine Besucher nebenbei in glühende Rebellen.
Ist Belgrad das neue Berlin? Wie immer, wenn das Geld fehlt, blüht die freie Party- und Kunstszene auf. Im Untergrund gibt es schwimmende Bars, tanzende Ruinen und Cafés ohne Rauchverbot.
Überall auf der Welt gibt es Menschen, die unbekannte Gäste beherbergen. Couchsurfing ist günstiger als ein Hotel und stiftet neue Freundschaften.
Das Smartphone ist für viele im Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Aber auch auf Reisen entpuppt sich das Gerät als praktisch. Was der internetfähige Reisebegleiter so alles kann.
Vier Tage, vier Städte, vier Stadien. Wer mit der Bahn zur Fußball-Europameisterschaft fährt, braucht vor allem eines: Nachspiel-Zeit.
Ein Jahr nach dem Ende der ägyptischen Revolution kämpft besonders der Kreuzfahrttourismus auf dem Nil immer noch mit dem schlechten Image des Landes.
Nicht nur für Menschen mit Flugangst: Nach fast hundert Jahren fährt nun wieder einmal in der Woche ein Zug von Moskau nach Nizza - mit 80 Stundenkilometern durch Europa. Ein Reisebericht.
Angola hat dreißig Jahre Bürgerkrieg und zehn Jahre Frieden hinter sich - und eine Menge Öl vor der Küste. Auf Touristen ist das Land im Südwesten Afrikas nicht vorbereitet. Eine Reise mit Predigern, Soldaten, Goldsuchern und Lenin.
In ihrer Heimat wird Savon de Marseille nach alter Art hergestellt und erlebt jetzt eine wunderbare Renaissance. Eine Tour zu Schaumschlägern und Seifenopern.
Seit fast zwanzig Jahren ist die Apartheid in Südafrika Geschichte, doch immer noch prägt sie eine Stadt wie Kapstadt. Beim Essen, Trinken und Tanzen kommen sich alle näher.
Abgelegener kann man kaum stranden: Auf Pitcairn Island leben die Nachfahren der Meuterer auf der „Bounty“. Ein Besuch in der Südsee.
Das Internet verändert das Reisen. Man vertraut auf Bewertungen anderer Nutzer, quartiert sich in Privatwohnungen ein, und tagsüber darf es auch etwas anderes sein als die übliche Sightseeingtour.
Mit dem Interrail-Pass im Zug durch Europa - das ist seit 40 Jahren der Traum vieler Jugendlicher. Heute können sogar Senioren das Ticket nutzen.
Eine Reise in ein getroffenes Land: Haiti hat herrliche Strände - aber kaum Touristen. Und die meisten, die kommen, ahnen wohl nicht einmal, dass sie in Haiti baden.
Vergessen wir ganz einfach mal alle Sehenswürdigkeiten - und lassen wir uns Wien von Kunsthochschülern und alten Herren neu erklären.
Von Vientiane nach Hanoi könnte man bequemer reisen als mit dem Bus. Die Route wird sogar als „Road to hell“ bezeichnet. Aber nirgends sonst erlebt man so viel.
Neun Monate im Jahr ist Meran ein trubeliger Touristenort. Doch im Winter kann man für wenige Wochen die Melancholie ahnen, die die alte Kurstadt einst besaß.
Vor zehn Jahren bin ich nach Potsdam gezogen, geblendet von der Schönheit der Stadt. Doch dann ist sie mir fremd geworden. Ein Tag als Touristin in der Heimat.
Einerlei, wohin es frühe Italien-Besucher trieb, die Fotografen waren immer schon da gewesen. Eine Ausstellung in München.