Auf die harte Skitour
Was machen Skifahrer, wenn die Lifte geschlossen bleiben? Sie steigen aus eigener Kraft auf die Berge. Einsamkeit sollten sie diesen Winter aber nicht erwarten.
Was machen Skifahrer, wenn die Lifte geschlossen bleiben? Sie steigen aus eigener Kraft auf die Berge. Einsamkeit sollten sie diesen Winter aber nicht erwarten.
Dicht gedrängte Skifahrer am Fuß des Matterhorns, gähnende Leere auf den Pisten im übrigen Alpenraum. Was wird das für eine Wintersportsaison?
Dieser Winter wird kein leichter für den Skisport. Hygienekonzepte gibt es, erkennbaren Willen zur Begrenzung der Besucherzahlen noch nicht. Warum die teuren Schweizer Skigebiete und die veralteten französischen Anlagen ganz vorne liegen könnten.
Die Retortenskiorte in den französischen Alpen waren einmal ein utopisches Fortschrittsversprechen. Heute wirken sie auf den Fotografien von Sebastian Schels und Olaf Unverzart wie melancholische Anachronismen.
Die Pandemie, so hört man allenthalben, wird unser Reiseverhalten dauerhaft verändern. Wenn das stimmt, dann aber nur deshalb, weil sich die Veränderung schon vor Corona abgezeichnet hatte.
Ein altes Kloster in Tirol ist schon in sechster Generation ein Grandhotel in Familienbesitz. Bei allem Luxus geht es aber keineswegs verstaubt zu.
Im zweihundertsten Jubiläumsjahr der Erstbesteigung und im ersten Jahr der Pandemie ist die Zugspitze überrannt. Das ist total verständlich. Aber auch beunruhigend.
Felix Mitterer ist spätestens seit der Fernsehserie „Die Piefke-Saga“ ein Spezialist für die komplexe Beziehung zwischen den Tirolern und ihren Gästen. Wir haben den Schriftsteller im Zillertal getroffen und sprachen über Ischgl, Corona und die Folgen.
Die Zahl ihrer Verehrer wurde der Schweiz an den schönsten Orten immer mehr zur Last. Jetzt ist alles anders. Manche finden das großartig, doch andere bedroht es in ihrer Existenz.
In den Alpen ist genug Platz für Abenteuer auf Abstand: Zum Beispiel beim Canyoning in Tirol – und das geht sogar mit Kindern.
Warum das Coronavirus ausgerechnet in Ischgl perfekte Bedingungen vorfand, zeigen die Bilder des Fotografen Lois Hechenblaikner. Ein Interview mit dem Kronzeugen des institutionalisierten Wahnsinns.
Bisher gab es nur Kaiserschmarrn und gekühlte Getränke, nun dürfen Wanderer wieder in Hütten übernachten. Allerdings unter strengen Auflagen. Was Reisende wissen müssen.
Wie die Corona-Krise meine Heimatregion in Scherben geschlagen und mich zur Touristin gemacht hat. Beobachtungen im Engadin.
Es ist ungewiss, wann man wieder in die Schweiz reisen darf. So lange sind die Romane von Charles Dickens, der die Seen und Berge liebte, ein guter Trost.
Ein Arbeitsplatz auf einem Berggipfel im Herzen der Hohen Tauern: Die Münchnerin Elke Ludewig leitet eine der ältesten und arriviertesten alpinen Forschungsstationen. Von dort aus werden Wetter-, Umwelt- und Klimadaten in die ganze Welt gesendet.
Rückkehr in die alpine Wirklichkeit: Als erstes Winterwanderdorf Österreichs kümmert sich die Osttiroler Gemeinde Kartitsch um eine vernachlässigte Klientel.
Tief im Vogtland verwandeln Menschen mit Weitsicht Schöneck in einen stilvollen Wintersportort: es gibt guten Kaffee, Burger an der Jausenstation, und man wohnt in Seecontainern direkt an der Piste.
In Grindelwald im Berner Oberland entsteht das größte Bergbahnprojekt in der Geschichte des alpinen Tourismus. Es ist gleichzeitig eines der umstrittensten.
Wer es je leibhaftig gesehen hat, hat keinen Zweifel mehr: Das Matterhorn ist der Berg der Berge. Und Zermatt ist ein würdiger, aber auch dankbarer Hüter seiner Pracht.
Zwanzig Kilometer und zweitausendachthundert Höhenmeter durch die spektakuläre und dick vereiste Hochgebirgslandschaft: Durch die Vallée Blanche und das Mer de Glace im Massiv des höchsten Berges der Alpen.
Ohne Auto in den Winterurlaub? Klingt beschwerlich, kann aber ziemlich bequem sein. Mancherorts wird man sogar belohnt.
Statt unabhängiger Bergbahnen kontrollieren zunehmend börsennotierte Konzerne den Wintersportmarkt. Stirbt damit die Vielfalt, oder sichert der Einstieg der Konzerne den Fortbestand der Branche in Zeiten des Klimawandels?
In den Dolomiten wird aufgerüstet und in neue Gondeln und Lifte investiert – so lange es noch geht. Denn auch hier zählt man die Jahre, bis eine Talabfahrt nicht mehr möglich ist. Unterwegs auf der Gebirgsjägertour – samt einer Nacht auf der Lagazuoi-Hütte.
In den Alpen beginnt die Wintersaison mit den üblichen Superlativen. Doch zwischen all den Liften, Pisten und Schneekanonen taucht immer öfter die Frage auf, ob der Wintersport überhaupt eine Zukunft hat.
Wer auf D. H. Lawrence’ Spuren die Alpen überquert, sollte sich besser darauf vorbereiten als der Schriftsteller und seine Geliebte vor 107 Jahren.
Die Villa del Balbianello in Lenno ist einer der schillerndsten Orte am Comer See: Kardinalsresidenz, James-Bond-Filmkulisse, vor allem aber Refugium eines rastlosen Forschungsreisenden.
Keine Zeit für Slow Tourism: Alles ändert sich, wenn man erst auf der Autobahn und am Ende zu Fuß über Nacht von der Großstadt auf den Gipfel muss. Besonders man selbst.
Kann man sich mit lauter fremden Menschen auf engstem, schwankendem Raum erholen? Ein siebentägiger Segeltörn in der Kvarner Bucht.
Ärger am Alpenpfad: Dort, wo Wanderer und Mountainbiker sich begegnen, prallen sich widersprechende Welten aufeinander. Ein Problem, das sich mit ein bisschen Rücksicht von beiden Seiten lösen lässt, könnte man meinen. Doch so einfach ist es nicht.
Vor fünfzig Jahren erlebte Theodor W. Adorno seine letzten Tage in Zermatt. Im touristischen Hochbetrieb des Jahres 2019 kann sich daran niemand erinnern. Fast. Eine Recherche zum Gedenktag.
291 Brücken, 91 Tunnel und die passende Weinbegleitung: Der Glacier Express fährt mit einer neuen „Exzellenzklasse“ auf hohem Niveau durch die Schweizer Alpen.
Das Val Müstair im Engadin ist eines der letzten fast unberührten Refugien in den Alpen. Der Spaß ist hier die Stille. Doch damit könnte es bald vorbei sein.
Pferdeschlitten fahren, Käse essen, Nichtstun: Das Saanenland in den Berner Alpen ist der perfekte Ort für winterlichen Müßiggang.
„Auf den Lofoten hat das Skifahren keine Tradition“, sagen die Einheimischen. Unser Autor hat sich trotzdem nach Norwegen aufgemacht und es ausprobiert.
Einmal im Leben richtig draußen am Berg – ganz ohne Jagertee, Skihütte und beheizte Gondelsitze: Eine eisige Nacht am Riedbergpass in den Allgäuer Alpen.
Gegner und Befürworter der technischen Beschneiung von Skigebieten führen nicht weniger als einen Glaubenskrieg. Der Versuch einer Versachlichung ist dringend geboten.