„Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft werden“
Die Luftfahrt sieht sich durch hohe Abgaben ausgebremst. Branchenpräsident Jens Bischof fordert im Interview, der Staat müsse Lasten zurücknehmen. Die Regierung habe zudem ein Versprechen gebrochen.
Die Luftfahrt sieht sich durch hohe Abgaben ausgebremst. Branchenpräsident Jens Bischof fordert im Interview, der Staat müsse Lasten zurücknehmen. Die Regierung habe zudem ein Versprechen gebrochen.
Deutschland verlangt immer höhere Abgaben in der Luftfahrt. Tickets werden schwer erschwinglich, Airlines steuern ins Ausland um. Eine Entlastung ist nötig, damit Deutschland vernetzt bleibt.
Eurowings und Ryanair haben schon ihre Pläne für 2025 gestutzt. Nun folgt Condor und kürzt am Flughafen Hamburg. Die Begründung ist stets dieselbe: Fliegen ab Deutschland sei sehr teuer.
Deutschland hängt in der Nach-Corona-Erholung des Flugverkehrs zurück. Jetzt reagiert Eurowings – und auch Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz äußert sich dazu.
In Dortmund, Dresden und Leipzig wird der Betrieb komplett eingestellt, in Hamburg will Ryanair deutlich kürzen. Die Fluggesellschaft verweist auf die hohen Standortkosten – und die bessere Entwicklung anderer Märkte.
Ryanair-Chef Michael O'Leary fordert ein Limit für Alkohol an Flughäfen. Ist die Lage wirklich so schlimm? Ein Flugbegleiter spricht anonym über beschwipste Gäste und wie man mit denjenigen umgeht, die schon den achten Whiskey bestellen.
Airline-Chef O’Leary beobachtet zunehmende Probleme mit angetrunkenen Passagieren, die an Bord randalieren. Er will nun schärfere Kontrollen an den Flughäfen.
Deutschlands Flughäfen beklagen einen Schwund an angebotenen Strecken und eine schlechtere Anbindung an den Rest der Welt. Als Grund werden hohe staatliche Abgaben genannt. Nun streicht Ryanair in der Hauptstadt.
Die Île de Ré im französischen Atlantik hat sich Ruhe und Charakter bewahrt. Gerade deshalb ist sie zu einem exklusiven Pflaster geworden, dem auch Prominente kaum widerstehen können.
Der Iberia-Mutterkonzern will die zweitgrößte spanische Fluggesellschaft wegen zu hoher Auflagen der EU-Kommission nicht mehr kaufen.
Europas größter Billigflieger Ryanair hat zu Beginn seines Geschäftsjahres wegen niedrigerer Flugpreise deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Außerdem zeigt sich das Unternehmen für das zweite Geschäftsquartal vorsichtig.
Flugzeuge stoßen nicht nur Kohlendioxid aus, sondern auch andere klimaschädliche Gase. Dafür werden auch die Passagiere bezahlen müssen. Die Lufthansa zeigt von dieser Woche an, wie das gehen könnte.
Die Fluggesellschaft Ryanair gibt sich hohe Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Bis Ende Juni könnten Passagiere mit Preisnachlässen rechnen, im Sommer soll es aber teurer werden.
Der Billigflieger Ryanair hat erfolgreich gegen die Freigabe von Staatshilfe für Condor geklagt – und das nicht zum ersten Mal. Das Gericht kritisiert die Europäische Kommission.
Seit Anfang Mai kassiert der Staat mehr für Abflüge in Deutschland. Hiesige Fluggesellschaften sind verstimmt. Ryanair hat indes Nachzahlungen gefordert.
Vor 25 Jahren hat Ryanair den Betrieb auf dem Flughafen Hahn im Hunsrück aufgenommen. In der Spitze hatte sie dort elf Jets stationiert. Nun sind es drei.
Die EU-Kommission sieht Bedenken zum geplanten Einstieg bei der Airline ITA nicht ausgeräumt. Nun muss Lufthansa Zugeständnisse anbieten, um ihren Italien-Plan vollenden zu können.
„Wir gehen in unseren Budgets von einem Anstieg der Flugpreise von fünf bis zehn Prozent aus, was mir vernünftig vorkommt“, sagt Michael O'Leary. Und nennt den wesentlichen Grund.
Rekordbuchungen im Sommer und höhere Ticketpreise helfen der Airline. Sie wird nun auf regelmäßige Dividendenzahlungen umstellen.
Der Lufthansa-Chef will die Airline noch stärker auf Effizienz trimmen. Die attraktivere Airline ist für Passagiere heute Ryanair – nicht nur wegen des Preises.
Der Ryanair-Konkurrent Easyjet bestellt 157 neue Maschinen beim Flugzeugbauer Airbus. Der Zeitpunkt sei aktuell besonders günstig.
Ryanair kommt nach der Virus-Krise deutlich besser in Schwung als andere Airlines.
Airlines beklagen, dass sich staatliche Gebühren über die Pandemie verdoppelt haben. Deutschland zähle daher zu den Schlusslichtern der Nach-Corona-Erholung.
Im Flugverkehr sind die Preise erheblich stärker gestiegen als etwa bei der Bahn. Das liegt nicht nur an den Kerosinkosten, sondern auch am Mangel an Personal und Konkurrenz. Gerade am Lufthansa-Flughafen Frankfurt sind die Unterschiede bemerkbar.
Mitten im Atlantik lief auf den Azoren einst modernste Kommunikation zusammen. Heute erfinden sich die Inseln mit der Hilfe von Netflix, Ryanair und digitalen Nomaden neu.
Die Lufthansa erntet heftige Kritik für die Ankündigung, innerdeutsche Flüge auszubauen. Hat das Umdenken allein mit der Lage bei der Bahn zu tun?
Als reiner Verkehrsflughafen hat der Hahn im Hunsrück nach Ansicht von Luftverkehrsexperten kaum Chancen. Mit angeschlossenem Gewerbe und Industriepark womöglich schon.
Die spanische Regierung wirft sieben Fluglinien vor, unlautere Aufpreise für Handgepäck durchzusetzen. Es handele sich um eine selbstverständliche Dienstleistung – die auch im Gesetz festgelegt sei.
Die Einigung ist historisch. Nach dem Scheitern von Alitalia beginnt nun der schrittweise Verkauf der Nachfolgegesellschaft ITA. Die Lufthansa erweitert ihre Gruppe, muss ITA aber noch zu Gewinnen führen.
Ramschpreise sind bei Ryanair selten geworden. Dennoch pflegt Michael O’Leary das Image des Preisbrechers. An Passagieren mangelt es nicht.
Paukenschlag aus Luxemburg. EU-Richter kassieren die Genehmigung der EU-Kommission für die Staatshilfe für Lufthansa. Der Konzern hat die Gelder allerdings schon zurückgezahlt.
Ryanair hat mehr Kunden als vor Corona, aber nicht hierzulande. Der Chef sagt, wegen hoher Abgaben starte er mehr woanders. Deutschland gefährde die eigene Wettbewerbsfähigkeit in der Luftfahrt.
„Bezahlung unter Tarif“ / Der Übernahmeinteressent Lufthansa bleibt vorerst gelassen
Ein russischer Oligarch und ein Mainzer Immobilienunternehmer wollen den Regionalflughafen Hahn im Hunsrück. Am Ende entscheidet der Wirtschaftsminister.
Easyjet und Ryanair finden Deutschland nicht mehr attraktiv. Sie ziehen Flugzeuge ab, die Preise steigen.