Brasilien macht es besser als Argentinien
Der große Rivale aus Südamerika blamierte sich gegen Saudi-Arabien. Nun starten auch die Brasilianer. Im Duell mit Serbien sind die Rollen klar verteilt laut WM-Prognose – wie in den anderen Partien.
Der große Rivale aus Südamerika blamierte sich gegen Saudi-Arabien. Nun starten auch die Brasilianer. Im Duell mit Serbien sind die Rollen klar verteilt laut WM-Prognose – wie in den anderen Partien.
Das Oberste Wahlgericht in Brasilien weist die Beschwerde gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl ab. Stattdessen müssen Bolsonaros Unterstützer eine Geldstrafe in Millionenhöhe zahlen.
Seit der Wahl belagern Tausende Brasilianer die Militäreinrichtungen des Landes und fordern einen Staatsstreich. Der abgewählte Präsident und die Armee machen ihnen Mut.
Man muss Fußball nicht immer analysieren. Manchmal reicht es, seine Wirkung auf Gesichtern und Körpern zu studieren, zum Beispiel nach Saudi-Arabiens historischem Sieg gegen Argentinien und der deutschen Pleite gegen Japan.
Jubel in rot und gelb: Deutschlands nächster Gruppengegner Spanien gewinnt sein Auftaktspiel bei der Fußball-WM mit 7:0. Das unterlegene Costa Rica hat über 90 Minuten keine einzige Torchance.
Eine „Fehlfunktion“ soll die Wiederwahl des ehemaligen Präsidenten von Brasilien verhindert haben. Das behauptet Bolsonaros Liberale Partei und fordert das Oberste Wahlgericht auf 280.000 Stimmen für ungültig zu erklären.
Die Partei des abgewählten Präsidenten hat Beschwerde gegen das Wahlergebnis eingelegt. Sie fordert die Annullierung der an 280.000 Wahlmaschinen abgegeben Stimmen.
Auch zur Fußball-WM 1978 in Argentinien gab es eine Debatte über Menschenrechte und Sport. Doch an der brutalen Militärjunta störte sich beim DfB niemand. Auch ein Gast mit brauner Vergangenheit war willkommen.
Sensationell besiegt Saudi-Arabien bei der WM in Qatar Argentinien mit Superstar Lionel Messi – und erklärt den kommenden Tag kurzerhand zum nationalen Feiertag. Die Argentinier zeigen sich zerknirscht.
Saudi-Arabien gelingt eine Sensation – und besiegt die seit 36 Spielen ungeschlagenen Argentinier 2:1. Für Lionel Messi beginnt sein wohl letztes WM-Turnier denkbar schlecht.
Seit dem Brasilianer Ronaldo 1998 stand kein Spieler mehr so unter Druck bei einer WM-Endrunde wie der Argentinier Lionel Messi. Ohne den Titel bleibt er der Unvollendete.
In drei Spielen am Dienstag sind die Rollen laut WM-Prognose klar verteilt. Argentinien, Dänemark und Weltmeister Frankreich sind die Favoriten. In einer Partie aber ist Hochspannung garantiert.
Die kolumbianische Regierung und die linke Guerillaorganisation „Nationale Befreiungsarmee“ (ELN) haben die Friedensgespräche wieder aufgenommen.
Brasiliens Superhafen Porto do Açu ist eigentlich für den Export von Öl und Erz angelegt. Nun könnte er zu einem zentralen Umschlagplatz für erneuerbare Energien werden.
All das, was über Jahre vernachlässigt oder ignoriert wurde, lässt sich populistisch, lautstark und moralisierend nicht auf die Schnelle vor dem WM-Start kompensieren. Auch nicht durch eine „One Love“-Binde.
Die Fußball-WM 2022 hat begonnen, doch im Mittelpunkt steht bei der Nachbetrachtung des Eröffnungsspiels alles andere als der Sport. Für Irritationen sorgt vor allem das Desinteresse vieler Zuschauer.
Kaum Stimmung im Stadion und eine heillos überforderte Mannschaft: Der qatarische Auftakt in die Fußball-Weltmeisterschaft misslingt völlig. Der Trainer ist um Schadensbegrenzung bemüht.
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Qatar verpatzt das Auftaktspiel der Fußball-WM. Gegen Ecuador unterliegen die Gastgeber verdient mit 0:2 – das Stadion ist nach kurzer Zeit halbleer. Bemerkenswert ist die Zeremonie vor dem Anpfiff.
Er spielte Fußball auf Sand, vom Emir bekam er einen Mercedes, und beim Gedanken an seinen Vater kommen ihm die Tränen: Badr Bilal ist der lebende Beweis dafür, dass Qatar eine Fußball-Geschichte hat.
Ecuador zieht sein Selbstbewusstsein vor der WM aus dem Erfolg in der schweren Qualifikationsgruppe. Beim Turnier in Qatar setzt das Team auf eine besondere Mischung.
Die EU wollte mehr, China hat gebremst und die USA waren irgendwo dazwischen. Nach einem Sitzungsmarathon einigten sich die Staaten in Scharm el-Scheich auf eine Abschlusserklärung. Die Ergebnisse der „COP27“ im Überblick.
Viele Jahre hat sich der umstrittene WM-Ausrichter auf diesen Moment vorbereitet. Nun trifft Qatar im Eröffnungsspiel auf Ecuador. Doch die Aussichten sind laut WM-Prognose alles andere als gut.
Kurz vor dem WM-Start sorgen die beiden größten Fußballstars der vergangenen Jahre für ein spektakuläres Foto. Für eine französische Luxusmarke setzen sich Lionel Messi und Cristiano Ronaldo ans Schachbrett.
Alle vier Jahre stellt sich diese Frage. Viele Experten und solche, die sich dafür halten, reden mit und geben Tipps ab. Sie können sich helfen lassen – mit der FAZ.NET-Prognose zum Turnier in Qatar.
Weltweit werden Wälder abgeholzt, einheimische Arten durch Exoten ersetzt. Können sich die Ökosysteme davon erholen? Wie sehr setzt ihnen der Klimawandel zu? Und was bedeutet das alles für die Menschen? Zehn Reportagen von Benin bis Singapur.
Brasiliens neu gewählter Präsident Luiz Inacio Lula da Silva kündigt einen neuen Weg im Kampf gegen den Klimawandel an. Auch Brasiliens indigene Völker könnten sich auf eine bessere Zukunft einstellen.
Serbien vergibt großzügig Visa an Angehörige von Drittstaaten. Das sorgt für Ärger in der EU, hat aber wenig mit Moskauer Destabilisierung zu tun.
Reisebuch
Ob man im Fernsehen nun die WM guckt oder sie boykottiert, ob man viel, wenig, gar nicht oder nur heimlich schaut: Wer das Demokratiedefizit in Qatar beklagt, sollte auch die FIFA meinen.
Nach der Wahl in Brasilien öffnet sich ein Zeitfenster für den Klimaschutz. Von allein geschieht nichts. Es ist Zeit für eine Initiative – und für finanzielle Unterstützung.
Gewalt gegen Frauen ist in Kolumbien weit verbreitet. Programme in Bogotá bieten Hilfe an: für Männer – und gegen ihren Männlichkeitswahn.
Otto Addo ist ziemlich überraschend Cheftrainer von Ghana geworden. Jetzt hat er Großes vor bei der Fußball-WM in Qatar: Eine afrikanische Mannschaft im Halbfinale wäre keine Überraschung für ihn.
Der kubanische Verband nominiert drei Profis für die Nationalmannschaft, die im Ausland spielen. Sie waren vor acht Jahren aus dem Karibikstaat geflohen. Beobachter vermuten dahinter einen Plan.
Andere Länder sollen die drei Staaten mit den größten Beständen an Regenwald dafür bezahlen, diese – und damit das Weltklima – zu schützen. Das ist ein Ziel einer neuen Vereinbarung.