Washington übernimmt, Caracas' Machtcliquen bleiben
Maduros Entführung hat Venezuela nicht befreit, das autoritäre System bleibt intakt. Die Zukunftsszenarien geben keinen Anlass zur Hoffnung.
Maduros Entführung hat Venezuela nicht befreit, das autoritäre System bleibt intakt. Die Zukunftsszenarien geben keinen Anlass zur Hoffnung.
Damit Venezuela Erdöl exportieren kann, ist das Land bislang auf chinesische Investitionen und russisches Naphtha angewiesen. Diese zu ersetzen könnte für die USA kostspielig werden – und der eigenen Produktion schaden.
Die militärische Operation der Amerikaner in Venezuela ist kein außerordentliches Ereignis: Nach 1945 haben die USA in beinahe jedem Land Lateinamerikas in irgendeiner Form interveniert, wie dieser Überblick zeigt.
Die US-Pläne zur Steuerung des Ölverkaufs aus Venezuela schreiten voran. Nach dem Berliner Blackout beginnt die Aufarbeitung. Und: Das Winterwetter bremst die Bahn aus. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die US-Ölkonzerne sollen den Energiesektor in Venezuela wieder aufbauen. Vor allem Chevron dürfte dabei eine zentrale Rolle zukommen. Doch das erfordert Milliardeninvestitionen und ist riskant.
Aus Washington kommen widersprüchliche Äußerungen zu Grönland. Kopenhagen weist die Behauptungen Trumps zurück, das Königreich könne die Sicherheit der Insel nicht garantieren.
Im Ringen um das Mercosur-Abkommen zeichnet sich für Frankreich eine Niederlage ab. Die Bauern sind wütend, die Regierung bemüht sich um Einfuhrbeschränkungen.
Wir erleben einen weltgeschichtlichen Moment: Wenn die USA als nächstes Grönland attackiert, dann steht die NATO vor dem Aus. Ein alarmierendes Gespräch mit US-General a. D. Ben Hodges.
In Folge 371 diskutieren wir mit Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) und dem Völkerrechtler Christoph Safferling die Folgen des US-Angriffs auf Venezuela.
Aus der Riege der amerikanischen Strafverteidiger ragt Barry Pollack heraus. Er gilt als Mann für ausweglose Fälle – also genau der Richtige für das politisch hochbrisante Strafverfahren in New York.
Der deutsche Leitindex Dax ist am Mittwoch erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 25.000 Punkte gestiegen. Analysten sehen dafür mehrere Gründe.
In keiner anderen europäischen Stadt leben so viele Venezolaner wie in Madrid. Nach dem Sturz Maduros warten nun Hunderttausende ab, wie es in ihrer Heimat weitergeht.
Russland dürfte bald ausloten, welche Möglichkeiten sich nach dem Sturz des „lieben Freundes“ in Caracas bieten. Etwa mit Blick auf die Ukraine. Einen seltsamen Deal soll Moskau schon 2019 vorgeschlagen haben.
Das Land hat mehr Erdöl als Saudi-Arabien – und ist seit mehr als acht Jahren pleite. Die Probleme sind vielfältig und hängen nicht nur an sozialistischer Misswirtschaft.
Die Sicherheitsgarantien für die Ukraine nehmen Gestalt an, in Würzburg wird die Causa Halemba verhandelt. Und: Abschied von Brigitte Bardot. Der F.A.Z. Newsletter.
Der US-Präsident greift direkt auf Venezuelas Ölindustrie zu. Für das südamerikanische Land geht es um viel Geld. Die neue Führung in Caracas will sich aber nicht als von den USA kontrolliert sehen.
Trump: Venezuela wird den USA bis zu 50 Millionen Barrel Öl liefern +++ Sieben Tage Staatstrauer in Venezuela für Opfer des US-Angriffs +++ Venezuelas Übergangspräsidentin: Kein „ausländischer Akteur“ regiert das Land +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Donald Trump will die Festnahme Maduros „wie eine Fernsehserie“ voller Action gesehen haben. Dabei entstanden vielsagende Pressebilder. Ein Blick auf die Ikonographie des Präsidenten.
Als Reaktion auf Amerikas Eingriff in Venezuela fordert Markus Söder mehr „faktische Stärke“ von Deutschland. Bei der juristischen Bewertung hält er sich zurück.
Das Hauptquartier des US-Heeres für Europa und Afrika sitzt in der Wiesbadener Clay-Kaserne. Es ist eine zentrale Schaltstelle für die NATO. Aber aus Washington kommen immer wieder Mutmaßungen über eine Schwächung des Standorts.
Maduro sieht sich weiter als Präsident – und plädiert in New York auf „nicht schuldig“. In seiner Heimat Venezuela übernimmt Rodríguez die Macht.
Nach der Gefangennahme Maduros hat Präsident Trump über weitere militärische Operationen gesprochen. Um diese Länder geht es.
In Venezuelas Hauptstadt Caracas sind erneut tausende Anhänger des durch die USA entmachteten Präsidenten Nicolás Maduro auf die Straße gegangen. Nahe dem Präsidentenpalast gab die Polizei Warnschüsse ab.
Venezuelas Sicherheitsapparat wird von kubanischen Agenten kontrolliert. Nun verliert Havanna seine wichtigste Energiequelle – und könnte laut Donald Trump „jederzeit fallen“.
Trump will sich in Venezuela vor allem den Zugriff auf die Ölreserven sichern. Dabei könnte er auch nach dem Sturz Maduros auf das Regime in Caracas angewiesen sein. Denn nach wie vor verfügt es über das Gewaltmonopol.
Im Jahre 1902 war es noch Deutschland, das wegen einseitigen Vorgehens gegen Venezuela als Aggressor galt. Die von Theodore Roosevelt damals angewandte Monroe-Doktrin hat Donald Trump jetzt bekräftigt und erweitert.
In Paris wird über ein Ende des Ukrainekriegs diskutiert, die FDP rüstet sich für die Landtagswahlen. Und: Die Lufthansa wird 100 Jahre alt. Der F.A.Z. Newsletter.
Öl allein kann die Intervention in Venezuela nicht erklären. Eher wird die Welt Zeuge einer Rückkehr zu Zeiten, in denen die Großmächte nach Gutdünken schalten und walten. Das sind keine schöne Aussichten.
Der amerikanischen Regierung geht es um Rohstoffe, aber auch um politischen Einfluss. Ein Fachmann mahnt Europa, sich vorzubereiten – auch auf einen Angriff auf Grönland.
Bisher ging man in Dänemark davon aus, dass die USA sich die Insel mit einer Art Charmeoffensive einverleiben wollen. Nach dem Angriff in Venezuela ist man sich da nicht mehr so sicher.
Trumps Äußerungen zu Grönland lassen sich nach dem Angriff in Caracas nicht mehr so einfach als Großsprecherei abtun. Sollten sich die USA die Insel einverleiben, wäre die EU kein Zuschauer mehr.
Mit der US-Militärintervention in Venezuela greift der amerikanische Präsident Donald Trump nach der Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre. Dabei ist ihm jedes Mittel recht.
Die Union reagiert recht pragmatisch auf den US-Angriff in Venezuela – auch um Washington in den Ukraine-Gesprächen nicht zu verprellen. Die SPD ist da kritischer.
Der von den USA gefangen genommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, wird in ein Bundesgericht in Manhattan gefahren, wo ihm offiziell die Anklagepunkte eröffnet werden sollen.
Die US-Presse trägt Donald Trumps Coup in Caracas mit, sogar die „Washington Post“ bejubelt die „Donroe-Doktrin“. Zweifel am neuen Imperialismus äußern wenige. Die nächste Eroberung hat man schon fest im Blick.
Erst das neue US-Sicherheitspapier, jetzt die Militärintervention in Venezuela: In der westlichen Hemisphäre wollen die USA das Sagen haben. Der Anspruch ist schon 200 Jahre alt.