Dieser Fußball-Kultur fehlt etwas
Nach der Halbzeit kam schon etwa ein Drittel der Zuschauer nicht wieder, beim Schlusspfiff war das halbe Stadion leer: Das WM-Eröffnungsspiel der qatarischen Mannschaft zeigt, wie ihre Fans wirklich zu ihr stehen.
Nach der Halbzeit kam schon etwa ein Drittel der Zuschauer nicht wieder, beim Schlusspfiff war das halbe Stadion leer: Das WM-Eröffnungsspiel der qatarischen Mannschaft zeigt, wie ihre Fans wirklich zu ihr stehen.
Erdogan, al-Sisi, Bin Salman – eigentlich würden viele muslimische Machthaber das kleine und eigensinnige Emirat gern in die Schranken weisen. Zur WM aber sehen sie über das Trennende hinweg.
Sowohl Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck als auch Bundeskanzler Olaf Scholz sind auf der Suche nach Ersatz für russisches Gas nach Qatar gereist – doch das große Geschäft hat der Wüstenstaat nun mit China gemacht.
Cristiano Ronaldo macht wieder mit markigen Ansagen von sich reden. Damit lenkt er die Aufmerksamkeit vom portugiesischen Nationalteam ab
Gareth Bale war gerade dabei, seine imposante Karriere ausklingen zu lassen. Doch für die erste WM-Teilnahme der Waliser seit 1958 hat sich der Superstar noch einmal aufgerafft. Reicht das?
Mehr als eine Geschichte von Gewinnern und Verlierern: England startet mit 6:2-Sieg gegen überforderte Gegner ins Turnier, doch die setzen das Zeichen des Tages schon während der Hymne.
Die FIFA macht ernst und droht Nationen, deren Kapitäne bei dieser WM mit der „One Love“-Binde auflaufen mit Konsequenzen. Auch der DFB macht einen Rückzieher und gibt sich wütend.
Das Hotelzimmer fühlt sich an wie ein Kühlschrank, in den Stadien ist Kleidung nötig, die vor kaltem Wind schützt: Willkommen bei der Winter-WM im Wüsten-Emirat Qatar.
All das, was über Jahre vernachlässigt oder ignoriert wurde, lässt sich populistisch, lautstark und moralisierend nicht auf die Schnelle vor dem WM-Start kompensieren. Auch nicht durch eine „One Love“-Binde.
Erdogan, al-Sisi, bin Salman – eigentlich würden viele muslimische Machthaber das kleine und eigensinnige Emirat gern in die Schranken weisen. Zur WM aber sehen sie über das Trennende hinweg.
Zuletzt hatte die Bundesinnenministerin zurückhaltend auf die Frage reagiert, ob sie zum Spiel der Deutschen reisen werde. Nun verweist sie auf den Dialog mit der qatarischen Regierung zur Verbesserung der Menschenrechte.
Die Fußball-WM 2022 hat begonnen, doch im Mittelpunkt steht bei der Nachbetrachtung des Eröffnungsspiels alles andere als der Sport. Für Irritationen sorgt vor allem das Desinteresse vieler Zuschauer.
Die Frauenbewegung Open Stadiums hat versucht, der FIFA zu erklären, was iranischen Fußballfans in Qatar drohen könnte. Sie bekamen keine Antwort. Wieder einmal. Ein Gastbeitrag.
Mehr Campo, weniger Watutinki: Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat abseits des Stadttrubels an einem exklusiven Ort der Ernst des WM-Lebens in Qatar begonnen.
Nun geht es bei der WM richtig los. In zwei Spielen am Montag sind die Rollen klar verteilt. In der letzten Partie am Abend aber ist nach Berechnung der WM-Prognose Hochspannung garantiert.
Kaum Stimmung im Stadion und eine heillos überforderte Mannschaft: Der qatarische Auftakt in die Fußball-Weltmeisterschaft misslingt völlig. Der Trainer ist um Schadensbegrenzung bemüht.
Größenwahnsinnige Auftritte wie die des Fußballpräsidenten Gianni Infantino sind kein Zufall. Es wird so weitergehen. Wer sollte die Megalomanie der FIFA stoppen?
Englische Nationalspieler loben die positive Wirkung des Premier-League-Trainers Pep Guardiola – doch gibt es bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar auch gute Gründe zur Skepsis.
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Das Hotelzimmer fühlt sich an wie ein Kühlschrank, in den Stadien ist Kleidung nötig, die vor kaltem Wind schützt: Willkommen bei der Winter-WM in Qatar.
Die Ziele waren fest umschrieben, die Erwartungen hoch, doch größere Durchbrüche zum Schutz des Klimas gab es nicht. Berlin verspricht mehr Klimageld, kann sich gegen China aber nicht durchsetzen.
Qatar verpatzt das Auftaktspiel der Fußball-WM. Gegen Ecuador unterliegen die Gastgeber verdient mit 0:2 – das Stadion ist nach kurzer Zeit halbleer. Bemerkenswert ist die Zeremonie vor dem Anpfiff.
Präsident Raisi ruft die religiösen Würdenträger zum Widerspruch gegen die Protestbewegung auf. Dieser schließen sich auch einzelne Mullahs und Freitagsprediger an.
So wie sich der FIFA-Präsident in Qatar um Kopf und Kragen predigt, kann das nur der Chef einer Organisation, der keinen wirklichen Widerstand fürchten muss. Auch nicht vom Deutschen Fußball-Bund.
Längst ist die bunte „One-Love“-Binde mehr als ein Symbol für Diversität und Toleranz. Sie wirft die Frage auf: Was geht bei dieser WM und was nicht? Die FIFA blockt Nachfragen ab. Jetzt wird es ernst.
Er spielte Fußball auf Sand, vom Emir bekam er einen Mercedes, und beim Gedanken an seinen Vater kommen ihm die Tränen: Badr Bilal ist der lebende Beweis dafür, dass Qatar eine Fußball-Geschichte hat.
Bei der Ankunft von Staatsoberhaupt Tamim bin Hamad Al Thani gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino war lauter Applaus zu hören. Die Endrunde in Qatar läuft bis zum 18. Dezember.
Stürmerstar Karim Benzema wird die Fußball-WM in Qatar verletzt verpassen. Die Franzosen schwächt das, ihr Team bleibt aber stark. Trainer Didier Deschamps hat nun viele interessante Alternativen.
Zahlreiche Menschen strömen in Qatar zum FIFA-Fanfest, die Organisatoren sind überfordert. Das Gedränge vor Ort offenbart eine gefährliche Sicherheitslücke, die das Potential für eine Katastrophe hat.
Ecuador zieht sein Selbstbewusstsein vor der WM aus dem Erfolg in der schweren Qualifikationsgruppe. Beim Turnier in Qatar setzt das Team auf eine besondere Mischung.
Selbst leidenschaftliche Fußballfans boykottieren diese WM. Das liegt an den Missständen in Qatar – aber nicht nur. Sie sehen den Profifußball in der Krise und hoffen auf eine Wende. Zu Besuch bei drei Kritikern.
Union-Berlin-Manager Oliver Ruhnert über die WM in Qatar, sein Gegenmodell zum Eventfußball, die Versäumnisse des DFB und den Reiz einer Bundestagskandidatur
Sollte man die Fußball-WM boykottieren? Was macht Hansi Flick so besonders? Wie tückisch ist die deutsche Gruppe? Fünf Thesen zu den wichtigsten Fragen dieses Turniers.
Bald geht es los für die DFB-Auswahl bei der Fußball-WM. Vor Deutschlands Auftakt in Qatar geben die Nationalspieler Serge Gnabry und Thilo Kehrer einen Einblick in das derzeitige Innenleben des Teams.
Kritik an Qatar wird in arabischen Ländern als Ressentiment wahrgenommen – vielleicht auch deswegen, weil man in Europa oft wie von einer höheren Warte jenseits der Geschichte aus spricht.
Mit Reals Mastermind, Messis Entdecker und Barcelonas DNA will Gastgeber Qatar bei der WM überraschen. Dank einer außergewöhnlichen Vorbereitung könnte das tatsächlich gelingen.