Boeing legt interne Unterlagen verspätet offen
Der Rücktritt des Boeing-Chefs hat wohl auch mit dem zerrütteten Verhältnis zur Luftfahrtbehörde zu tun. Das Unternehmen soll den Aufsehern wiederholt sicherheitsrelevante Unterlagen vorenthalten haben.
Der Rücktritt des Boeing-Chefs hat wohl auch mit dem zerrütteten Verhältnis zur Luftfahrtbehörde zu tun. Das Unternehmen soll den Aufsehern wiederholt sicherheitsrelevante Unterlagen vorenthalten haben.
In Notre-Dame findet heute kein Gottesdienst statt, der Bundespräsident ruft um Hilfe, und bei Boeing sowie in Australien stehen die Menschen vor einem unruhigen Weihnachtsfest. Der F.A.Z.-Sprinter an Heiligabend.
Der Vorstandschef des amerikanischen Luftfahrtkonzerns Boeing zieht sich im Kontext der Krise um den Flugzeugtyp 737 Max zurück. Nachfolger soll David Calhoun werden, der derzeit Chef des Verwaltungsrats ist.
Zum Abgang stellt Boeing seinem bisherigen Chef ein vernichtendes Urteil aus. Trotzdem hat der Flugzeugbauer viel zu lange zugesehen, wie Dennis Muilenburg die Glaubwürdigkeit des Konzerns beschädigte.
Nach dem Rücktritt mehrerer Boeing-Manager geht jetzt auch Vorstandschef Muilenburg. Der Weltraumingenieur und erfahrene Rüstungsmanager stand seit dem Absturz zweier 737 Max erheblich unter Druck.
Das Desaster rund um die 737 Max zeigt Wirkung: Boeing-Chef Dennis Muilenburg legt mit sofortiger Wirkung sein Amt nieder. Der Konzern will „Vertrauen wiederherstellen“.
Die unbemannte Kapsel war am Freitag zwar erfolgreich in Cape Canaveral in Florida gestartet, hatte aber nicht die richtige Umlaufbahn erreicht, um zur Raumstation ISS zu gelangen.
Ein Raumschiff von Boeing soll künftig Astronauten zur ISS bringen. Im ersten unbemannten Testgang schaffte es der „Starliner“ nicht in den Orbit. Jetzt landete die Kapsel früher als geplant wieder auf der Erde.
Eine Panne auf einem Testflug für eine neue Raumkapsel könnte den Konzern weiter hinter Elon Musks Space X zurückfallen lassen. Das bedeutet die nächste Verzögerung im milliardenschweren Raumfahrtprogramm der amerikanischen Regierung.
Erst ab Anfang Juni plant United Airlines wieder mit Flugzeugen des Typs 737 Max. Das ist einige Monate später als bisher.
Selbst wenn das Flugverbot für die 737 Max bald fällt, wird Boeing nicht einfach zur Normalität zurückkehren können. Die zwei Abstürze mit Hunderten Toten werden den Flugzeughersteller noch lange verfolgen.
Rückschläge im Militärgeschäft zwingen die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns zu einem härteren Sparkurs. In Deutschland drohen Tausende Stellen wegzufallen.
Der Baustopp für die Unglücksmaschine 737 Max trübt sogar die Handelsbilanz. Wie sehr profitiert der Dauerrivale Airbus?
Lange Zeit pflegte die amerikanische Flugaufsicht ein sehr enges Verhältnis zu Boeing. Sie delegierte etliche Teile der Zulassung an den Hersteller. Jetzt geht sie merklich auf Distanz.
Grund sind zwei Abstürze innerhalb weniger Monate, bei denen zahlreiche Menschen starben. Der Konzern steht im Verdacht, die Unglücksflieger überstürzt auf dem Markt gebracht und dabei die Sicherheit vernachlässigt zu haben.
Wann das Flugverbot aufgehoben wird, bleibt ungewiss. Deshalb entscheidet sich Boeing für einen radikalen Schritt. Die Flugaufsicht ist ohnehin verärgert.
Schon am Montag könnte Boeing einen Produktionsstopp für sein Unglücksflugzeug 737 Max verkünden. Die Aufsichtsbehörde macht dem Hersteller wenig Hoffnung, bald wieder mit den Flugzeugen starten zu können.
Wir werden uns wohl daran gewöhnen, weite Strecken mit zwei statt vier Triebwerken zu fliegen. Aber muss es ein enger A 321 sein, in den wir neun Stunden lang gequetscht werden? Hoffentlich nicht.
Airbus oder Boeing – wer wird die veraltete Flotte an Tornado-Jets der Bundeswehr ersetzen? Selten stehen sich beide im militärischen Geschäft gegenüber.
Von wachsenden Wehretats profitieren die Ausrüster in den Vereinigten Staaten – vor allem die Hersteller Lockheed Martin und Boeing verzeichnen große Umsätze. Die Militärsparte von Airbus gerät dabei in die Defensive.
Die australische Airline Qantas testet überlange Langstreckenflüge. Doch große Distanzen bergen große Herausforderungen – auch im Hinblick auf das Wohl der Passagiere.
Das Startverbot für die Unglücksmaschine 737 Max hat den US-Flugzeugbauer drastische Reaktionen in Erwägung ziehen lassen. Der US-Flugzeugbauer könnte die Produktion der 737 drosseln oder vorübergehend einstellen.
Mitten in der Krise geht Boeings Chefingenieur John Hamiliton in den Ruhestand. Bisher hatte er sich um das Krisenmanagement gekümmert. Seine Nachfolgerin steht schon fest.
United Airlines bestellt 50 Flugzeuge von Airbus statt von Boeing. Mit den Nöten um die 737-Max hat das nur indirekt zu tun, Airbus kann einen anderen Vorteil für sich nutzen.
Die amerikanischen Fluglinien United Airlines und American Airlines bestellen jeweils 50 Langstreckenflugzeuge von Airbus. Boeing hat das Nachsehen.
Dämpfer für den amerikanischen Flugzeughersteller Boeing: Nach zwei Abstürzen gilt Startverbot für die 737 Max. Nun stellt die Luftfahrtbehörde klar, dass sich daran so schnell auch nichts ändern wird.
Die Krise der 737-Max führt zu einem besonderen Wechsel: Airbus hat mit der A320-Modellfamilie die 737 von Boeing vom Spitzenplatz des meistverkauften Flugzeugmodells verdrängt.
Seit März darf Boeings Krisenmodell 737 Max nach zwei Abstürzen nicht mehr abheben, Auslieferungen wurden gestoppt. Nun gibt es Hoffnung für den Flugzeugbauer. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht.
Die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic fliegt mit ihrer ersten Embraer E-190 E-2. Der Jet soll sparsam und leise sein. Sorgen macht man sich um die Triebwerke.
Boeing verbreitet Optimismus: Schon im kommenden Monat wolle man Flugzeuge des Krisenmodells 737 Max wieder ausliefern. Noch sind aber einige Hürden zu nehmen.
Auch das Vorgängermodell der 737 Max bereitet Boeing Sorgen. Wo die Tragflächen mit dem Rumpf verbunden sind, kann es Risse geben. Eine Fluglinie hat Maschinen aus dem Verkehr gezogen, andere geben Entwarnung.
Neues Problem für den Flugzeugbauer Boeing: Wegen Rissen an einem Bauteil des Modells 737NG können aus Sicherheitsgründen derzeit zahlreiche Maschinen nicht abheben. Boeing steht bereits wegen zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ 737 Max massiv unter Druck.
Eine ganze Reihe von Fehlern hat zum Absturz der indonesischen Lion-Air-Maschine und zum Tod von 189 Menschen geführt. Im Zentrum stehen jedoch die Piloten, die das System nicht richtig bedienen konnten.
Seit Monaten häufen sich die Negativ-Schlagzeilen über das mit einem Flugverbot belegte Boeing 737 Max-Modell und auch die Führung des Unternehmen könnte nun in Bedrängnis kommen. Den Aktienkurs setzt das unter Druck.
Der Auslieferungstopp für die 737-Baureihe und Probleme in der Produktion führen im dritten Quartal zu einem herben Gewinneinbruch beim Flugzeughersteller. Und das ist nicht die einzige schlechte Nachricht.
Es sind schwierige Zeiten für Boeing – und sie werden noch schwerer. Der Manager McAllister verlässt den Flugzeugbauer. Doch die Abschiedsworte des Unternehmens sind versöhnlich.