„Nicht die Wattespitze anfassen“
An Berlins Schulen werden Schnelltests auf das Coronavirus zur Regel. Helfen sie, den Betrieb auch in der dritten Pandemiewelle aufrechtzuerhalten? Ein Besuch am Ernst-Abbe-Gymnasium.
An Berlins Schulen werden Schnelltests auf das Coronavirus zur Regel. Helfen sie, den Betrieb auch in der dritten Pandemiewelle aufrechtzuerhalten? Ein Besuch am Ernst-Abbe-Gymnasium.
An vier Schulen im Main-Taunus-Kreis gibt es freiwillige Schnelltests für Schüler. An der Eichendorffschule in Kelkheim wollen viele Gewissheit – und sind trotzdem aufgeregt.
Nach stundenlangen Beratungen haben sich Bund und Länder auf neue Corona-Maßnahmen geeinigt. Kontaktbeschränkungen werden etwas gelockert, der Einzelhandel darf unter Auflagen wieder öffnen. Die Beschlüsse im Überblick.
Am 22. Februar beginnt in den hessischen Schulen der Wechselunterricht für die Klassen 1 bis 6. Über die Corona-Beschlüsse der Landesregierung freuen sich die Friseure. Hoteliers und Einzelhändler sind enttäuscht.
Nach dem Corona-Gipfel haben mehrere Bundesländer angekündigt, wieder mit dem Präsenzunterricht zu beginnen – allerdings vorerst nur für jüngere Kinder. Die Bedingungen dafür sind unterschiedlich. Ein Überblick.
40 weltweite Studien wurden ausgewertet, Fachgesellschaften zu Rate gezogen: Ein neues Schutzkonzept des Bildungsministeriums legt fest, unter welchen Bedingungen Schulen öffnen sollen.
Die niederländische Regierung öffnet Kindergärten und Schulen wieder – aus sozialen Erwägungen. Dabei geht mittlerweile schon die Hälfte aller Corona-Neuinfektionen im Land auf die britische Virus-Variante zurück.
Die deutschen Kinder- und Jugendärzte verlangen, dass auch Kinder und Jugendliche beschleunigt geimpft werden – um ihre Isolation zu beenden. Im Interview spricht der Verbandspräsident über falsche Prioritäten und Versäumnisse der Impfstoffforschung.
Die Landesregierung in Kiel legt einen Plan für einen Weg aus dem Lockdown vor – als Diskussionsgrundlage, nicht als festen Fahrplan. Aber nicht alle Ministerpräsidenten halten eine Lockerungsdebatte derzeit für zielführend.
Geht es nach Bundeskanzlerin Merkel, werden die Corona-Maßnahmen heute verlängert und verschärft. Eine Vorlage für die Beratungen listet ihre Wünsche auf, darunter eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken und Ausgangsbeschränkungen für weite Teile des Landes. Manche Punkte sind strittig.
Keine Freunde treffen, Hobbys und Feiern verboten und nun auch noch die Schulen zu: Diese Situation könne man nicht beliebig lange fortführen, warnt Niedersachsens Kultusminister Tonne. Auch BKK-Verbandschef Knieps fordert, die Schulen wieder zu öffnen.
Weihnachten, Silvester und die Ferien sind vorbei, Schule geht wieder los. Über das Maßnahmen-Durcheinander und Herausforderungen sprechen wir mit der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann, einem Schulleiter, unserer Bildungsexpertin Heike Schmoll sowie einem Landesschülersprecher.
Strenge islamische Ansichten machen den Schulalltag auch in Deutschland manchmal kompliziert. Einige Schüler tragen sogar islamistisches Gedankengut in die Klassen. Wie groß ist das Problem?
Der zweite Lockdown zeigt, wie weit Deutschland von einer Digitalisierung des schulischen Lernens entfernt ist. Ein paar Arbeitsblätter als Datei herumschicken und dann nichts mehr von sich hören lassen ist schlicht verantwortungslos.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier will die Schulen nicht vorzeitig schließen – und spricht sich für eine gemeinsame Linie der Länder im Fall eines Lockdowns aus. Seine Aussagen bleiben nicht lange unkommentiert.
In der Hardtschule entscheiden die Schüler, ob sie in der Pandemie zu Hause bleiben oder ins Klassenzimmer kommen. Besuch in einer Lernumgebung, der Corona nicht viel anhaben kann.
Fenster auf in Klassenzimmern: Das sorgt nicht nur für frische, sondern auch kühle Luft. Frankfurt Grundschüler bekommen jetzt Decken gegen die Kälte. Aber eigentlich sind sie nur ein Symbol für etwas viel Wichtigeres.
Die Auswirkung der Corona-Pandemie auf deutsche Schulen hat sich in der vergangenen Woche kaum verändert. Obwohl die Bezugsgrößen schwanken, zeigt die Statistik zumindest keine Trendwende.
Frankfurter Schülervertreter machen sich für Hybrid-Unterricht mit geteilten Klassen stark. Die Schüler fordern zudem Fortbildungen für Lehrer, damit diese in einem Wechselmodell digital unterrichten können.
Im ursprünglichen Papier des Bundes für die Beratungen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten waren für die Schulen weitere Beschränkungen geplant. Doch schon vor Beginn der Videokonferenz zeichnet sich ab, dass es dazu keine Einigung geben könnte.
Die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber erlaubt Elterninitiativen und Fördervereinen die Anschaffung von Luftreinigern. Gelüftet werden müsse trotzdem.
Die Corona-Krise und die abgesagten Marathons belasten die Läufer aus Ostafrika. Für sie waren die Preisgelder häufig die einzige Einnahmequelle. Eine Stiftung will nun andere Verdienste ermöglichen.
Verwaltung, Bildung und mehr: Der Chef des Hasso-Plattner-Instituts sorgt sich um Deutschland – und sagt, was wir tun können.
Der deutsch-israelische Psychologe Ahmad Mansour hat selbst eine Phase der Radikalisierung überwunden. Er sagt: Die Schulen müssen mutiger gegen islamischen Extremismus vorgehen. Ein Gespräch über Ängste deutscher Lehrer und falsche Rücksichtnahmen.
Digitale und analoge Spiele können den Unterricht bereichern, da sind sich Wissenschaft und Politik einig. Die Videospielmesse Gamescom machte das Thema in diesem Jahr zu ihrem Schwerpunkt. Doch das System Schule erweist sich als widerspenstig.
Die mittlerweile 17-jährige, schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hatte sich ein Jahr freigenommen, um sich ganz dem Kampf gegen den Klimawandel zu widmen.
Corona hat Bildungseinrichtungen zum schlagartigen Umdenken gezwungen. Ada Pellert, Rektorin der Fernuniversität Hagen, erklärt im Gespräch, warum die Stoffvermittlung alter Schule ausgedient hat.
Die Gesellschaft verdrängt die Tatsache, dass Schule nicht nur bilden, sondern auch disziplinieren muss. Denn viele Lehrer spüren, dass in Familien immer weniger Grenzen gesetzt werden.
Nur ein amerikanischer Präsident hat je seine Kinder auf eine staatliche Schule in Washington geschickt – denn die zählen zu den schlechtesten des Landes. Eine Schulreform machte alles noch schlimmer.
Nur etwa 60 Prozent der Flüchtlingskinder haben laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk 2017 eine Grundschule besucht. Dabei sei Bildung unerlässlich für die Zukunft der Kinder, appelliert Flüchtlingskommissar Grandi.
An deutschen Schulen werden Tausende Quereinsteiger eingestellt – und alle beschweren sich. Auch die Politiker, die den Mangel selbst zu verantworten haben. Aber hat die Entwicklung nicht auch etwas Gutes?
Erstmalig sind die Anmeldezahlen für weiterführende Schulen in Frankfurt bekannt. Die Liste sorgt für Überraschungen – und die begehrteste Schule ist kein traditionsreiches Vorzeige-Gymnasium.
Der Lehrermangel ist enorm: in Berlin ist von den neuen Grundschullehrern nur knapp ein Drittel Profi – Seiteneinsteiger helfen aus, aber das reicht nicht. Der Lehrerverband fürchtet Schäden für eine ganze Generation.
An britischen Bildungseinrichtungen lernen Schüler und Studierende kaum noch Deutsch. Ein bildungspolitisch beeinflusster Wertewandel ist in vollem Gange.
Erst die Odenwaldschule, dann Staufen: Nach Fällen sexueller Übergriffe an Kindern werden Rufe nach Veränderungen laut. Hessen beteiligt sich an einer Initiative – aber die anderen Länder ziehen nur schleppend nach.
Die Wirtschaft sucht händeringend Fachkräfte. Und sieht mit Sorge, dass das Bildungsniveau an deutschen Schulen sinkt. Das sagt eine neue Bildungsstudie.