„Harte Arbeit sollte sich mehr lohnen“
„Hartz IV“ ist Geschichte, zum Jahreswechsel kommt das Bürgergeld. Hier erzählen fünf Betroffene, wie es ist, von der Grundsicherung zu leben – und was sie sich von der Reform erhoffen.
„Hartz IV“ ist Geschichte, zum Jahreswechsel kommt das Bürgergeld. Hier erzählen fünf Betroffene, wie es ist, von der Grundsicherung zu leben – und was sie sich von der Reform erhoffen.
Eric Sarfo Afrifa gehört zu den besten Nachwuchsköchen Frankfurts. Begonnen hat er seine Karriere als Spülkraft. Eigentlich wollte er aber Automechaniker werden.
Vom Azubi zur Anführerin: Die Tränen der Frankfurter Spielerin Sjoeke Nüsken sind getrocknet – die WM kann kommen. Vor dem Strafraum ist sie das personifizierte Stoppsignal für die Gegnerinnen.
Wo heute Auszubildende fehlen, fehlen morgen Fachkräfte. Neun Reformvorschläge für die berufliche Bildung in Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Deutschland soll sich nach dem Willen der Verteidigungsministerin mit einer mindestens zweistelligen Zahl an Soldaten an der EU-Mission in Niger beteiligen. Zudem soll ein Militärkrankenhaus errichtet werden.
Die Moderatorin Wana Limar weiß, wie man Menschen unterhält. Mit ihrer Schwester Hila hat sie ein Schmucklabel gegründet, das Frauen zu Goldschmiedinnen ausbilden will – in ihrem Geburtsland Afghanistan.
Jeder muss seinen eigenen Weg aus dem Arbeitsleben finden. Aber einige allgemeingültige Schlüsse kann man doch ziehen. Ein Erfahrungsbericht.
Zwar wird nicht das Vor-Corona-Niveau erreicht, aber mehr Jugendliche haben in Hessen wieder eine Berufsausbildung begonnen. Ein Bericht des Wirtschaftsministeriums in Wiesbaden zeigt positive Entwicklungen auf.
So gut wie jede Branche klagt über Nachwuchsmangel. „Eine gute Ausbildung ist der beste Start ins Berufsleben“, meint der hessische Minister Al-Wazir. Und die Zahl der Lehrlinge ist zuletzt wieder gestiegen.
Wenn sich Hauptschulabsolventen mit Migrationshintergrund um einen Ausbildungsplatz bewerben, haben sie oft schlechtere Chancen, als Jugendliche ohne Zuwanderungsgeschichte. Vor allem in Betrieben, die sagen: Uns ist wichtig, dass Kandidaten ins Team passen.
Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir setzt bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels vor allem auf zwei Maßnahmen.
Das Geld ist weg, und niemand war schuld? Das zumindest ist die Quintessenz des Revisionsberichts zu den Millionenverlusten der Stadt Wiesbaden, der gleichwohl einige Mängel offenlegt.
Die Bewerberzahlen bei den journalistischen Ausbildungsstellen gehen zurück. Gleichzeitig hat der Nachwuchs Schwierigkeiten, einen Volontariatsplatz zu bekommen. Wie passt das zusammen?
Junge Erwachsene sind am stärksten gefährdet zu verarmen – auch weil der Übergang von der Ausbildung ins Erwerbsleben oft schwer fällt.
In Folge 235 des F.A.Z. Einspruch Podcasts sind wir in Wiesbaden zu Gast. Wir diskutieren, wie die juristische Ausbildung an die Digitalisierung angepasst werden sollte und welche Fähigkeiten künftige Juristen brauchen.
Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch die Eckpunkte für eine Reform der Fachkräfteeinwanderung beschließen. Dem DIHK und dem Handwerk geht sie nicht weit genug – und unbesetzte Stellen gibt es viele.
Das Projekt „Lebensretter integriert“ des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt Geflüchtete auf ihrem beruflichen Weg in den Rettungsdienst. Dass sie gleich mehrere Sprachen sprechen, ist dabei ein Vorteil.
Die Frankfurter Ausländerbehörde versinkt in unbearbeiteten Anfragen, die jeden Tag zahlreicher werden – vor allem Akademiker sind betroffen. Doch die Arbeitsbedingungen sind schwierig und es fehlt an Personal.
Für den Ausbau der von Kardinal Woelki kontrollierten theologischen Hochschule braucht es Geld. Nun scheint der Erzbischof neue Schachzüge vollzogen zu haben. Sie führen auch zu Opus Dei.
Leon Jessel wurde in seiner Heimat verfolgt. Weil er Jude war. Schüler des Duisburger Landfermann-Gymnasiums haben sein Schicksal nachgezeichnet.
Die Handwerkskammer warnt vor Facharbeitermangel: Wenn es heute weniger Lehrlinge gibt, dann fehlen in einigen Jahren Gesellen und Meister.
Die Bundesregierung plant ein neues Aufenthaltsrecht. Es setzt falsche Anreize. Die Probleme in der Migrationssteuerung sind außerdem auf die europäische Rechtsprechung zurückzuführen.
Nachdem über einen integrierten Bachelorabschluss (LL.B.) im Jurastudium in den letzten Monaten emotional diskutiert wurde, gilt es nun, das in weiten Teilen positiv aufgenommene Vorhaben eines Jura-LL.B. weiterzudenken. Der Reformbedarf der juristischen Ausbildung ist aber nicht auf das Einführen eines LL.B.s beschränkt.
Das Projekt WiP will Pflegefachkräfte gewinnen und Menschen ausländischer Herkunft beruflich wie gesellschaftlich integrieren. Es funktioniert.
Die Kunstgeschichte hatte den Maler Wolfgang Heimbach vergessen, obwohl er im siebzehnten Jahrhundert Könige, Fürsten Europas und sogar den Papst porträtierte. Eine Ausstellung in Münster entdeckt ihn jetzt neu.
Dienstlich steuert Siegrid Zscherneck ICE-Züge mit Tempo 320 durch Europa. Privat fährt sie lieber Dampfloks und pflegt sie für die Nachwelt. Sie ist eine der wenigen Lokführerinnen in Deutschland – ein Beruf, den ihr Männer oft nicht zutrauten.
Bis zu 3000 Euro können Beschäftigte von ihren Arbeitgebern als steuerfreie Sonderprämie erhalten. Doch davon profitieren fast nur Mitarbeiter in Betrieben mit Tarifvertrag.
In Hessen gehen die Kapazitäten für Geflüchtete aus, Lehrstellen drohen aufgrund des Mangels an Auszubildenden zu Leerstellen zu werden und Konflikte um Wiesbadener Wohnbauprojekte sind programmiert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Jugendliche in Hessen wollen offenbar lieber studieren als eine Ausbildung beginnen, darum bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt.
Wenn immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, gefährdet das die Wirtschaft. Politik und Unternehmen könnten gegensteuern.
Weil die Deutschen immer aufwendiger heiraten, ist ein Job gefragter denn je: Hochzeitsplanerinnen. Dabei wird ihre Arbeit immer noch belächelt. Zu Recht?
Der duale Ausbildungszweig „Studium Plus“ erhält finanzielle Förderung vom Land. Präsenzveranstaltungen und digitales Lernen sollen ausgeglichener werden.
Die Schweiz ist ein reiches Land. Der Schriftsteller Lukas Bärfuss aber ist in Armut aufgewachsen: Sein Vater saß im Gefängnis, seine Mutter betrog ihn um Geld, und er wurde obdachlos. Nun klagt er seine Heimat an.
Zum 300. Geburtstag zeigt das Hessische Landesmuseum Darmstadt die Zeichnungen des Vedutenmalers Bernardo Bellotto, genannt Canaletto.
Der Übergang von der Schule in die Ausbildung oder ins Studium gelingt vielen Jugendlichen nur schlecht. Oft dauert er auch länger als vorgesehen.
Eine Ausbildung oder ein Bachelorstudium dauern in der Regel drei Jahre. Doch in der vorgesehenen Zeit schafft das nicht einmal die Hälfte der Schulabgänger. Viele brechen ab oder brauchen länger. Ein Alarmzeichen.