Es brennt
Werden die Tage in Biarritz vom Bemühen um Geschlossenheit geprägt sein oder von Eklat, Zerwürfnissen und Widerlagern? Fest steht schon jetzt: Der Westen hat gerade nicht seine stärksten Tage.
Werden die Tage in Biarritz vom Bemühen um Geschlossenheit geprägt sein oder von Eklat, Zerwürfnissen und Widerlagern? Fest steht schon jetzt: Der Westen hat gerade nicht seine stärksten Tage.
Die Bundesregierung will das Mercosur-Freihandelsabkommens ratifizieren. Frankreich und andere EU-Staaten hatten wegen der Haltung Brasiliens zu den Bränden am Amazonas eine Blockade gefordert. Droht kurz vor dem G-7-Gipfel Streit zwischen Berlin und Paris?
Der Streit mit Brasilien um die Waldbrände eskaliert: Finnland prüft ein Einfuhrverbot für brasilianisches Rindfleisch in die EU. Irland und Frankreich drohen, ein Handelsabkommen zu blockieren. Politiker aus Europa schießen gegen Präsident Bolsonaro.
Frankreichs Präsident Macron will die verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet ganz oben auf die Tagesordnung des G-7-Treffens in Biarritz setzen. „Die Lunge unserer Erde steht in Flammen“, alarmierte er die Mitglieder auf Twitter. Brasiliens Präsident Bolsonaro sieht das Ganze als innere Angelegenheit.
Tausende Feuer wüten in Südamerika im Gebiet rund um den Amazonas. Frankreichs Präsident Macron will die Krise im Regenwald auf dem G-7-Gipfel besprechen. Für Brasiliens Präsident aber ist das weiterhin eine innere Angelegenheit.
Der brasilianische Präsident hatte Nichtregierungsorganisationen indirekt für die vielen Waldbrände im Amazonasgebiet verantwortlich gemacht.
Weil ihnen die Regierung Geld gestrichen habe, könnten sich Umweltorganisationen mit dem Anzünden des Waldes rächen, behauptet Brasiliens Präsident Bolsonaro. Das Institut für Umweltschutz nannte die Vorwürfe „absurd“.
Es handelt sich um die schwersten Waldbrände seit sieben Jahren. Forscher sehen einen Zusammenhang zu der steigenden Zahl illegaler Waldrodungen. Auch der brasilianische Präsident steht in der Kritik.
Die Feuerwehrmänner auf Gran Canaria kommen erfolgreich gegen die Flammen an: Ein Teil der Bewohner durfte nun in die Häuser zurückkehren.
In Brasilien wüten aktuell die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. Die meisten Feuer wurden von Menschen gelegt.
Ob Bahn, Flughäfen oder Fabriken – die Versicherungsschäden während des Baus steigen, stellt die Allianz fest. Wen wundert es: Die Projekte werden immer größer, ehrgeiziger und komplexer.
Mittlerweile sind laut Behörden etwa 8000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Starke Rauchentwicklung und hoch schlagende Flammen erschweren die Löscharbeiten
8000 Menschen mussten wegen eines Waldbrandes auf Gran Canaria südwestlich der Hauptstadt Las Palmas in Sicherheit gebracht werden. Bedroht sind auch die berühmten Kiefernwälder im Nationalpark Tamadab.
Auf Gran Canaria ist abermals ein Waldbrand ausgebrochen. Ein Luxushotel und ein bei Touristen beliebter Aussichtspunkt im bergigen Zentrum der Ferieninsel wurden geräumt, wie die Inselverwaltung mitteilte. Das Feuer brach in der gleichen Region aus, wo erst vor vier Tagen ein Waldbrand unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Gut ein Zehntel des Kohlenstoffs gerät bei Flächenbränden nicht in die Atmosphäre, sondern wird im Boden gebunden. Dennoch spielen Großfeuer eine gewaltige Rolle, sagen die Forscher.
AfD hin oder her: Auch die Grünen legen schon seit längerem im Osten stark zu. Die Partei will sogar regieren. Kann das gelingen?
Binden Waldbrände Kohlendioxid? Was hat es mit Giffeys Doktorarbeit auf sich? Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.Sprinter.
Das Feuer war einige Tage zuvor ausgebrochen und hatte umfassende Evakuierungen ausgelöst. Die Feuerwehrleute sollen in dem betroffenen Gebiet bleiben und ein erneutes Wiederaufflammen zu verhindern.
Andrea Nahles spricht in einem Kloster erstmals seit ihrem Rücktritt vom SPD-Vorsitz – und in Italiens Regierungskrise steht der nächste Höhepunkt bevor. Wo es heute sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Auf der türkischen Marmara-Insel in der Nähe der Dardanellen halten Waldbrände die Menschen in Atem. Hitze und starke Winde erschweren die Löscharbeiten.
Die verheerenden Waldbrände auf der Urlaubsinsel sind offenbar vorerst unter Kontrolle. Laut Polizei steht ein 55-Jähriger unter Verdacht, das Feuer fahrlässig ausgelöst zu haben.
Es gebe zwar keinen Rauch und keine Flammen mehr auf der bei deutschen Urlaubern beliebten Insel. Aber die Regionalbehörden geben dennoch keine Entwarnung.
Der Brand auf Gran Canaria ist noch nicht unter Kontrolle. Das Feuer sei eingedämmt, nicht aber gelöscht, teilte der kanarische Regierungschef mit. Sorgen bereiten nahende Windböen, die den Brand wieder anfachen könnten.
Die sibirischen Waldbrände wurden lange nicht gelöscht, weil die Machthaber das für ökonomisch unrentabel erklärten. Davon singt auch der Popstar Monetotschka.
Mehrere Tausend Hektar Wald und Buschland sind bereits abgebrannt, mehr als Tausend Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Als Brandursache vermuten die Behörden private Schweißarbeiten.
Gleich mehrere Urlaubsorte stehen in Flammen: In den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria ist ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Und in Griechenland hat es die Feuerwehr gleich mit mehr als 50 Bränden zu tun.
Hunderte Feuerwehrleute kämpfen in Griechenland gegen mehr als 50 Waldbrände an. Angefacht durch starken Wind und große Hitze wüten die Feuer in mehreren Landesteilen.
Nach massiven Waldbränden in Griechenland gibt es keinen Grund zur Entwarnung: Auch am Sonntag werden Temperaturen um die 40 Grad Celsius erwartet.
Die Tate-LaBianca-Morde erschütterten vor 50 Jahren Amerika. Den noch lebenden Täterinnen ist ihre damalige Brutalität heute unbegreiflich.
Teile Sibiriens stehen in Flammen, Rauchschwaden wabern durch Städte, und die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz und bekommen die Feuer nicht unter Kontrolle. Eine Fläche von der Größe Nordrhein-Westfalens ist bereits abgebrannt – mehr als 30.000 Quadratkilometer.
In Russland brennen Wälder auf einer Fläche von mehreren Millionen Hektar – die Behörden werden der Feuer nicht mehr Herr. Die Menschen in den betroffenen Regionen leben seit Wochen inmitten giftiger Rauchschwaden. Umweltschützer warnen vor einer gefährlichen Klima-Spirale.
Auf zweieinhalb Millionen Hektar beziffert das russische Forstamt die Ausdehnung der Feuer in Sibirien, Greenpeace spricht sogar von 4,3 Millionen Hektar - größer als die Fläche der Schweiz.
Wie ist das, eine Zeitung zu machen, die es seit 165 Jahren gibt – und das ausgerechnet in Kalifornien, dem gelobten Land des digitalen Zeitalters? Ein Gespräch mit Greg Little – dem Chefredakteur der „Mariposa Gazette“.
Auch in Hessen nimmt die Waldbrandgefahr zu – eine Folge des Klimawandels. Neue Geräte sollen der Feuerwehr helfen, auch an abgelegenen Orten zu löschen.
Youtube und Netflix verstärken den Bedarf an Bandbreite. Deswegen sollen Satelliten ins All geschossen werden. Die Raumfahrt erhofft sich gute Geschäfte: Bis 2040 könnte sie ihre Umsätze auf eine Billion Dollar verdreifachen.
Der russische Präsident Wladimir Putin wertet das Angebot, bei den seit Tagen wütenden Waldbränden in Sibirien zu helfen, positiv. Es sei ein Zeichen, dass es gelingen werde, die Beziehungen wieder komplett zu normalisieren.