So trocken wie noch nie
Seit vielen Wochen hat es in Baden-Württemberg wenig geregnet. Die Böden sind ausgetrocknet, Bewässern ist verboten. Das führt zu Ernteausfällen – und großen Sorgen bei den Bauern. Zu Besuch auf einem Hof in Kupferzell.
Seit vielen Wochen hat es in Baden-Württemberg wenig geregnet. Die Böden sind ausgetrocknet, Bewässern ist verboten. Das führt zu Ernteausfällen – und großen Sorgen bei den Bauern. Zu Besuch auf einem Hof in Kupferzell.
Der europäische Flugzeugbauer hat nach eigenen Angaben erfolgreich den Einsatz seines Frachters A400M zur Brandbekämpfung getestet. Es sei keine Umrüstung nötig; vielmehr werde ein Wassertank im Frachtraum verstaut.
Weil sich die Brände im Nationalpark Sächsische Schweiz ausgeweitet haben, schickt die Bundeswehr vier Hubschrauber. Ab Dienstagmittag sollen sie beim Löschen helfen. In Brandenburg mussten wegen Feuers bereits hunderte Anwohner ihre Häuser verlassen.
Die Affenpocken werden jetzt doch als „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ eingestuft. Vielleicht kommt der Weckruf der WHO zu spät?
Die Feuerwehr kämpft mit hunderten Einsatzkräften gegen das Feuer, einige von ihnen wurden schon durch die Flammen verletzt. Hinzu kommt: Die Fläche ist mit Munition belastet und kann deswegen gar nicht richtig bekämpft werden.
Trockenheit, Waldbrände oder auch Starkregen: Hessens freiwillige Feuerwehren werden immer stärker belastet
Der Waldbrand in der Böhmischen Schweiz ist über Nacht abermals entflammt und inzwischen auch auf die deutsche Seite übergesprungen – mehrere Touristengruppen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Vor drei Jahren kannten nur wenige Tunesier Kaïs Saïed. Mit der neuen Verfassung, die er sich auf den Leib geschneidert hat, wird er jetzt zu einem mächtigen Präsidenten. Das Volk durfte nur Ja sagen.
Mit dem Rad auf der „Klimaroute“ am Main von Mühlheim-Dietesheim in Richtung Kelsterbach unterwegs: Wegen der Hitze reicht dem Autor allerdings die halbe Strecke. Trotzdem hat er eine Menge gelernt.
Der Kontinent ächzt unter Rekordhitze. Hitze führt zu Trockenheit – und die wird für einige Regionen ein bleibendes Phänomen sein. Der Klimawandel ist dafür nicht die einzige Ursache.
In Deutschland wird der Montag wieder heiß und auch die Trockenheit hält weiter an. In Südeuropa und Kalifornien kämpfen die Einsatzkräfte gegen Waldbrände.
In Frankreich wird anders über die Ukraine diskutiert als in Deutschland: Ihr Selbstverteidigungsrecht und Waffenlieferungen stehen außer Frage.
Auf der Insel Lesbos und im Dadia-Nationalpark wüten unkontrollierte Brände. Die Brandgefahr wird für Anfang kommender Woche weiterhin als hoch eingeschätzt. Auch auf der spanischen Insel Teneriffa bereitet ein Feuer Sorge.
Im US-Bundesstaat Kalifornien wütet ein massiver Waldbrand. Tausende Hektar Vegetation wurden bislang zerstört. Gebäude und Fahrzeuge fielen den Flammen zum Opfer. Für dieses Jahr befürchten die Feuerwehren besonders starke Waldbrände.
Die Hitze treibt die Risiken für Feuerwetter hoch und nach Norden – auch wenn global die verbrannte Erde weniger wird.
Der Bürgermeister ordnete am Samstag die Räumung von Vatera an, weil sich ein Waldbrand in die Richtung des Dorfes ausbreitete. 450 Menschen waren betroffen – darunter viele Gäste der dort ansässigen Hotels.
Emmanuel Macron wollte viel erreichen und Frankreich zum Vorreiter beim Klimaschutz machen. Doch die Waldbrände werfen ein Schlaglicht auf die Versäumnisse bei der Energiewende.
Auf Mallorca erreicht das Meereswasser derzeit ungewöhnlich hohe Temperaturen. Auch außerhalb des Wassers ist es deutlich heißer als auf der Urlaubsinsel üblich: mit fast vier Grad über dem langjährigen Schnitt.
In Kalifornien gefährdet das sogenannte Oak Fire mehr als 1300 Gebäude. Mehr als 380 Einsatzkräfte kämpften mit 43 Löschfahrzeugen und vier Helikoptern gegen die Flammen an. Für das Wochenende gibt es keine Entwarnung.
Die Flammen haben an der französischen Atlantikküste große Flächen zerstört. Präsident Emmanuel Macron will besseren Katastrophenschutz und fordert die Europäische Union auf, sich besser auf Brände vorzubereiten.
Der Wasserstand des größten Sees Europas ohne Abfluss ist extrem niedrig. An diesem Freitag verhandeln Österreich und Ungarn darüber, woher Wasser nachfließen könnte. Kann man das Gewässer retten?
Wenn der Alarm anschlägt, dann bleibt für Mario Rebell wenig Zeit, denn der Mann aus Heusenstamm ist für die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz – derzeit vor allem im Wald. So wie viel andere Ehrenamtler.
Für Europa wird es immer brenzliger. Wälder und Felder brennen immer öfter, immer früher, immer länger. Eine Flut an neuen Studien zeigt, was solche Feuer-Hotspots mit dem Klimawandel zu tun haben.
In Spanien gibt es Fortschritte beim Kampf gegen die Waldbrände, doch die Lage bleibt angespannt. Vielerorts lodern die Flammen weiter. Schon jetzt ist 2022 das schlimmste Waldbrandjahr, das Spanien je erlebt hat.
Auch in Hessen ist die Feuerwehr auf Waldbrände eingestellt. Die Kräfte verfügen inzwischen über ausreichend Know How. Auch in der Politik hat man das Thema erkannt.
Ein weiterer Hitzerekord: 40,1 Grad in Hamburg gemessen +++ Klimaforscher: Längere Trockenperioden treffen vor allem den Osten +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Der US-Präsident nannte die Klimakrise eine existenzielle Bedrohung für die amerikanische Nation und die Welt, ging aber noch nicht so weit, formal den Notstand auszurufen.
Während die hessischen Wälder unter der extremen Hitze leiden, fragt sich der Frankfurter OB Peter Feldmann ob bis Donnerstag um Mitternacht die Abwahl der Stadtverordneten annehmen wird, vieles spricht dagegen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Temperaturen steigen wieder auf Rekordwerte. In Frankreich, Spanien und Portugal kämpfen die Einsatzkräfte gegen brennende Wälder.
In Mittelhessen hat ein vor allem mit Nadelbäumen besetztes Waldstück gebrannt. Neun Helfer mussten ins Krankenhaus.
Die Hitze fordert auch in Deutschland viele Tote unter Alten und Pflegebedürftigen. Sozialverbände und Ärzte fordern einen nationalen Hitzeschutzplan. Doch der Bund verweist auf die Städte und Gemeinden.
39.000 Hektar des hessischen Staatswaldes sind mittlerweile geschädigt. Ausgetrocknete Böden und Brände setzen dem Wald immer stärker zu.
Das Wetter spielt verrückt. Erst regnete es zu viel, dann folgten zwei Hitzewellen. Spaniens Bauern und ihre Kunden bekommen den Klimawandel zu spüren. Die Rede ist vom schlimmsten Brandsommer seit 15 Jahren.
In Großbritannien stimmen die Tories über die Finalisten für die Johnson-Nachfolge ab. Die EU-Kommission bereitet sich auf einen Winter ohne russisches Gas vor. Und in Spanien bilden sich nach zwei Phasen extremer Hitze Wüsten.
Am Londoner Flughafen Heathrow werden am Dienstagmittag 40,2 Grad Celsius gemessen. Auch in der französischen Hauptstadt Paris steigen die Temperaturen über die 40 Grad-Marke.
Dürre im Sommer, Niederschläge im Winter: Der Meteorologe Florian Imbery schildert die Folgen des Klimawandels und erwartet einen Wettstreit ums Wasser.